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Mittwoch, 30. Dezember 2009

Spuk und merkwürdige Lichter um afghanischen US-Außenposten

Archiv: US-Beobachtungsposten in Afghanistan | Copyright: US Army / Public Domain

Lashkar Gah/ Afghanistan - Rund um den Beobachtungsposten "Observation Point Rock" in der südafghanischen Provinz Helmand geht es offenbar nicht mit rechten Dingen zu. Die hier stationierten Soldaten berichten von mysteriösen Lichtern und unheimlichen Flüsterstimmen. Dabei sind es nicht nur die Marines, die von merkwürdigen Phänomenen berichten.

Wie die Londoner "The Times" berichtet, fanden die Soldaten schon bei ersten Aushubarbeiten für den Außenposten der Patrol Base Hassan Abad vor Ort menschliche Gebeine und begruben diese wieder umgehend. Das Camp, das 2008 von den Taliban erobert wurde, liegt gute 20 Meter höher als die Umgebung und dient somit als idealer Beobachtungsposten für eine Besatzung von bis zu acht Soldaten.

Unter den derzeit hier stationierten US-Marines gilt "The Rock" allerdings schon seit längerem als Spukort. Doch nicht nur unter den Soldaten gilt der Ort als verflucht. Auch den Einheimischen sind merkwürdige Erscheinungen rund um die Erhebung bekannt.

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"Man sieht von hier aus mit großer Wahrscheinlichkeit verdammt merkwürdige Lichter in den Nächten", zitiert die Zeitung den ehemals auf "The Rock" stationierten 22-jährigen US-Sergeant Josh Brown. Auch seine Kameraden berichten von unheimlichen Wahrnehmungen: Es sei schon komisch, was man dort oben höre und nicht höre.

Jede Besatzung des Beobachtungspostens kennt ihre eigenen unheimlichen Erlebnisse und die Erzählungen der Soldaten haben innerhalb der Truppen bereits zahlreiche Legenden entstehen lassen. So sollen die Phänomene auf in unterirdischen Tunneln bei einem Bombenangriff der Marines im Jahre 2006 lebendig begrabene Taliban oder einstige Sowjet-Soldaten zurückgehen.

Corporal Jacob Lima weiß eine der aktuellsten Erfahrungen zu berichten: Er sei eines Nachts vom Schreien seines Kameraden Corporal Zolik geweckt worden. "Er schrie und flehte mich an, ihn auf seinem nächtlichen Wachposten zu unterstützen. (...) Als ich oben ankam und Stellung bezog, erklärte er mir, eine flüsternde Stimme gehört zu haben, die russisch klang und er bat mich, ihn bis zu seiner Ablösung zu unterstützen."

Schon die vor den US-Marines auf dem bereits jahrhundertealten Lehm-Fort stationierten walisischen Truppen berichteten von merkwürdigen Beobachtungen und unheimlichen Stimmen. Besonders von Mitternacht bis etwa vier Uhr morgens, könne man von hier aus unerklärbare Lichter durch die Nachtsichtgeräte sehen.

Laut lokalen Legenden soll der künstliche Erdwall bis in die Zeit Alexanders zurückreichen und Teil einer ganzen Befestigungsanlage gewesen sein, findet sich doch in einer Entfernung südlich von "The Rock" eine ganz ähnliche Struktur in der Steinwüste.

Quellen. grenzwissenschaft-aktuell.de / timesonline.co.uk


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