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Dienstag, 19. Januar 2010

Wissenschaftler verknoten erstmals Licht

Die Farbenkreise im Hintergrund stellen jene Hologramme dar, aus denen sich der Lichtknoten bilden | Copyright: bristol.ac.uk

Bristol/ England - Im Gegensatz zur bisher gültigen Vorstellung, dass sich Licht nur geradlinig ausbreitet, ist es britischen Wissenschaftlern nun zum ersten Mal mit Hilfe neuartiger Hologramme gelungen, Licht zu verknoten.

Das Team aus Physikern der Universitäten Bristol, Glasgow und Southampton hat die Ergebnisse seiner Experimente im Fachmagazin "Nature Physics" veröffentlicht und hofft aus den neuen Erkenntnissen über die Möglichkeiten der Lichtlenkung auch neue Anwendungen in der Lasertechnik ableiten und entwickeln zu können.

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"In einem Lichtstrahl, verhält sich der Lichtfluss durch den Raum ähnlich wie Wasser in einem Fluss", erläutert Dr. Mark Dennis von der "University of Bristol". "Obwohl Licht in der Regel - etwa aus einer Taschenlampe oder einem Laserpointer heraus - geradlinig fließt, kann es auch in Wirbeln und Turbulenzen durch den Raum verlaufen, wie sie als 'optische Wirbel' bezeichnet werden. Entlang dieser Wirbel ist die Lichtintensität gleich Null - also schwarz. Das Licht um uns herum ist voll mit diesen dunklen Linien, auch wenn wir sie nicht sehen können."

Optische Wirbel können mit Hologrammen erzeugt werden, die den Lichtfluss lenken. In ihrer Arbeit erstellten die Forscher Hologramme anhand der abstrakten mathematischen Knotentheorie und konnten mit den daraus erstellten Lichtknoten erstmals auch eine physikalische Anwendung für mathematische Theorie demonstrieren.

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / bristol.ac.uk


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