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Freitag, 30. April 2010

Jäger retten ertrinkenden Yeti

Zeichnerische Darstellung eines Almas | Copyright: Harry Trumbore, aus L.Coleman/P.Huyghe: "The Field Guide to Bigfoot and Other Mystery Primates"

Kemerowo/ Russland - Nachdem im vergangen Frühjahr Sichtungen behaarter aufrechtgehender Wesen einen wahren Yeti-Hype in der westsibirischen Region Kemerowo ausgelöst hatten (...wir berichteten, s. Links u.) kommt nun erneut ein Sichtungsbericht aus der nur schwer zugänglichen Gegend: Jäger wollen nun sogar eines der Wesen vor dem Ertrinken gerettet haben.

In einem Gebirgsfluss nahe dem abgelegenen Dorf Sensaskije Kitschi im Kreis Taschtagol will laut Berichten der lokalen Bezirksregierung der Dorfbewohner Afanassi Kiskorow gemeinsam mit zwei weiteren Jägern zunächst merkwürdige Schreie vom nahe gelegenen Fluss gehört haben. Zu dessen Ufer geeilt, sahen die Männer, wie der angebliche Yeti in rund zehn Metern Entfernung immer wieder erfolglos versuchte, im Wasser wieder aufrecht auf die Beine zu kommen.

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Mit Hilfe eines Astes gelang sei es ihm, so Kiskorow in seinem schriftlichen Zeugenbericht, dann gelungen, dem Wesen aus dem Wasser zu helfen, woraufhin dieses umgehend das Weite suchte.

Wie schon angesichts der ersten Berichte über die Sichtungen Yeti-ähnlicher Wesen in der Region, so vermuten Kritiker auch hinter dem aktuellen Sichtungsbericht, "amtlich sanktioniertes Jägerlatein", so "Russland-Aktuell" (aktuell.ru), um den örtlichen Abeteuer-Tourismus zu beleben.

Trotz verschiedener Expeditionen (...wir berichteten, s. Links u.) konnten Forscher und Wissenschaftler bislang keine eindeutigen Beweise für die Existenz der beschriebenen dunkelbraun behaarten "Yetis" in der besagten Region des Altai-Gebirges erbringen.

Hingegen sehen sich Kryptozoologen (Forscher und Wissenschaftler also, die sich mit der Suche nach sogenannten Kryptiden, also bislang unbekannten Tierarten, wie sie zwar in Legenden, Folklore und Augenzeugenberichten zu Hauf, jedoch noch nicht wissenschaftlich beschrieben wurden [Nessie, Yeti, Bigfoot, usw.], befassen), in ihrer Theorie bestärkt, dass es sich bei den angeblich bis heute noch gesichteten Wesen um Nachkommen einer einstigen Art von Urmenschen handeln könnte. Einen Beleg hierfür sehen sie nicht zuletzt in der Entdeckung einer dritten Menschenart, die sich vor rund 40.000 Jahren den Lebensraum in der Region mit Neandertalern und anatomisch modernen Menschen geteilt hatte (...wir berichteten). Vor Ort werden die beschriebenen Wesen jedoch nicht als Yeti oder, wie dessen nordamerikanische Variante, als Bigfoot oder Sasquatch, sondern als "Almas" (s. Abb.), "Chuchunaa" oder "Mulen" bezeichnet.

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / aktuell.ru / cryptomundo.com
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