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Samstag, 24. April 2010

Video zeigt "UFO-Lichter" im Showflug über Geelong

Standbild (vergr.) aus dem Video | Copyright/Quelle: Anthony Raduka / geelongadvertiser.com.au

Geelong/ Australien - Am Abend des 19. April 2010 offenbarte sich dem Geschäftsmann Anthony Raduka und einer Bekannten ein ungewöhnlicher Anblick über der nachtbeleuchteten Stadt Geelong an der Corio Bay im australischen Bundesstaat Victoria: Unbekannte Lichtobjekte vollziehen regelrechte Showflüge über der Bucht. Um was es sich bei den "UFO-Lichtern" auf dem Video handelt, ist Inhalt kontroverser Diskussionen.

UPDATE vom 25. April 2010: Leserin erklärt UFOs zu Modellflugzeugen mit LEDs - Siehe unten

Laut dem "Geelong Advertiser" (geelongadvertiser.com.au) machte Raduka seine Beobachtungen und Aufnahmen vom Balkon seines Hauses in der unweit entfernten Ortschaft Highton aus, die zum Verwaltungsgebiet Greater Geelong City zählt.

Insgesamt 20 Minuten lang (rund 7 Minuten wurden vom "Advertiser" online veröffentlicht) filmte Mr. Raduka wie mehrere Lichter in teils rasanten Mustern nicht nur hoch am Himmel über der Stadt manövrieren, sondern auch derart tief herunterkommen, dass sie entweder direkt zwischen den Straßen- und Häuserlichtern, oder zumindest davor und auf deren Höhe manövrieren.


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"Wir haben schon zuvor normale Flugzeuge und Kampfjets von unserem Balkon aus beobachtet, sogar die Kunststücke einer Flugshow, aber diese Lichter waren zehnmal schneller", zitiert die Zeitung den Zeugen und Kameramann.

Ob es sich tatsächlich unidentifizierte Flugobjekte (UFOs) exotischer Herkunft gehandelt hat, darüber kann auch der Zeuge nur spekulieren. "Alle Dinge die wir kennen und mit denen wir versucht haben die Lichter zu erklären, konnten nicht die Tatsache erklären, dass sich die Farbe der Lichter ständig veränderte und Lichter derart schnell waren."

Rund eine halbe Stunde lang haben Raduka und seine Bekannte (oder Freundin/Frau?) das Schauspiel beobachtet. Hierbei seien die Lichter auch direkt über Hausdächer geflogen - "zu tief für konventionelle Flugzeuge", so der Zeuge.

Während selbst Kritiker eingestehen, dass Miniatur-Heißluftballon, sogenannte "Himmelslaternen", die Lichter auf den Aufnahmen nicht erklären können, vermuten einige indes, dass es sich um durch LED-beleuchtete ferngelenkte Modellflieger handeln könnte. Kritiker dieser Erklärung wiederum halten es hingegen für unmöglich, dass die sichtbaren Manöver und Geschwindigkeiten von Flugzeugmodellen erreicht werden können, wenn die Lichter beispielsweise nahezu vertikal emporschießen.

Ebenso wie die Theorie, dass hier exotische Flugobjekte zu sehen sein sollen, lässt sich jedoch auch die Modellflugzeug-Erklärung durch die Aufnahmen alleine nicht eindeutig beweisen, da die tatsächliche Entfernung der Objekte von der Kamera nicht bekannt ist und diese sich aus den Aufnahmen selbst auch nicht ermitteln lässt.

Zum Vergleich: Nachtflug eines mit LEDs beleuchteten Modellflugzeugs


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UPDATE vom 25. April 2010
Nur wenige Tage, nachdem die Story vom "Geelong Advertiser" samt Video veröffentlicht wurde, bestätigt zumindest eine anonyme Aussage einer Leserin die schon von uns erläuterten Vermutungen, dass es sich um ein von LEDs beleuchtetes Modellflugzeug handeln könnte.


Obwohl die Aussage anonym veröffentlicht wurde und somit lediglich bereits zuvor zuhauf geäußerte Vermutung aufgreifen und ausschmücken könnte (?), wollen wir ihnen diese im Folgenden nicht vorenthalten:

"'(Auch) mein Mann glaubte, dass es sich um ein UFO handele. Aus diesem Grund ist er dann losgefahren, um die Sache zu untersuchen', so die Leserin.

'Viele Leute haben geglaubt, es wären UFOs. Als ich dann davon auf der Arbeit erfuhr, habe ich nur gelacht, weil ich wusste, was es in Wirklichkeit war.' Die Frau erklärte, dass die UFOs tatsächlich ein ferngesteuertes Flugzeug mit LED-Lichtern gewesen sei.

'Das waren also nur einige Jungs, die Montagnacht ein wenig Spaß in der Nähe der Balyang Sanctuary hatten. (...) Aus diesem Grund sind sie auch nur in einem engen Bereich umher und sogar direkt über das Auto meines Mannes hinweg geflogen. (...) Mann konnte sie sogar hören, wenn man nur nahe genug war.'"


Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / geelongadvertiser.com.au
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