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Montag, 11. Oktober 2010

Erste Ansichten der restaurierten Apollo-Aufnahmen

Standbild aus einem der restaurierten Videos | Copyright: NASA

Sydney/ Australien - Vergangene Woche war es soweit: Die jahrelang als verschollen gegoltenen Originalaufnahmen der ersten Mondlandung wurden im Rahmen einer Preisverleihung in Australien der Öffentlichkeit gezeigt. Erneut gab es jedoch eine Überraschung, besteht der rund zweieinhalbstündige Zusammenschnitt doch teilweise weiterhin zu einem Großteil lediglich aus restaurierten und digital überarbeiteten bereits bekannten Aufnahmen der NASA.

Sechs Jahre lang war ein US-amerikanisch-australisches Expertenteam damit beschäftigt, alte und teilweise stark in Mitleidenschaft gezogene Aufnahmen der ersten Mondlandung von "Apollo 11" am 20. Juli 1969 zu restaurieren und digital zu überarbeiten.

Schon kurz nach dem Ereignis sorgte das Verschwinden der aufgrund von Konversionsmängeln die US-Versionen an Qualität übertreffenden Live-Aufnahmen der australischen Empfangsstationen nicht nur bei Verschwörungstheoretikern für Interesse und Unverständnis.

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Diese, so berichtete nicht nur die NASA, sondern auch das australische Team um John Sarkissian vom "Parkes Observatory" im australischen in New South Wales, seien dann schlussendlich doch noch gefunden worden und sollten auf der Veranstaltung des "Australian Geographic"-Magazins erstmals auch der Öffentlichkeit gezeigt werden.


Tatsächlich handelt es sich nun jedoch erneut um einen Zusammenschnitt verschiedener und teils bekannter Quellen, wie sie teilweise schon bei den Jubiläumsfeiern der NASA vor einem Jahr gezeigt wurden (...wir berichteten) und unter welchen die australischen Originalaufnahmen lediglich wenige Minuten einnehmen. Immerhin zeigen diese dann allerdings jene geschichtsträchtigen Augenblicke, in welchen Neil Armstrong erstmals die Landefähre verlässt und den Mondboden betritt, tatsächlich in bislang nicht gekannter Qualität.

"Damit keine Missverständnisse entstehen: Wir behaupten nicht, dass die Bilder hochauflösende HD- oder auch nur Sendequalität haben, aber sie sind besser als alles, was wir bislang kannten", zitiert der "Daily Telegraph" Sarkissian.

Während der intensiven Suche nach den verschollenen Bändern, habe man in unterschiedlichen Quellen zahlreichen "gutes Material" gefunden. Fundorte waren unter anderem das einstige Übertragungszentrum der NASA in Sydney, die "National Archives" der USA und die Archive des TV-Sender CBS. Zudem habe man auf bislang unbekannte Privatfilme eines wissenschaftlichen Mitarbeiters der "Honeysuckle Creek Tracking Station" nahe Canberra zurückgreifen können.

Laut Sarkissian handelt es sich um einen Zusammenschnitt von rund zweieinhalb Stunden Filmmaterial. Derzeit bemühe sich die NASA darum, einen geeigneten Weg zu finden, diese schon bald und in voller Länge der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Erste Einblicke in die restaurierten Aufnahmen gibt dieser Beitrag von "TelegraphTV"

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / telegraph.co.uk
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