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Donnerstag, 7. Oktober 2010

Mande Burung: Erste Details zur Expedition auf der Suche nach dem indischen Yeti

Archiv: Rekonstruktion eines Gigantopithecus blakii | Copyright: unbek.

London/ England - Wie bereits im vergangenen Sommer angekündigt, macht sich Ende Oktober eine Expedition britischer Krpytozoologen auf den Weg nach Indien, um im Distrikt der westlichen Garo Hills im indischen Bundesstaat Meghalaya nach der dortigen Variante des Yeti zu suchen. Jetzt hat der Expeditionsleiter Adam Davies weitere Details bekannt gegeben.

Gegenüber dem US-Kryptozoologen Loren Coleman (crytomundo.com) hat Davies erklärt, die Expedition (...wir berichteten) werde am 31. Oktober von London aus starten und insgesamt drei Wochen andauern. Laut Davies gebe es gute Gründe, die dafür sprechen, dass es sich bei den als "Mande Burung" (Waldmensch) bezeichneten Wesen um Mitglieder einer bis heute überlebenden Population des Gigantopithecus (s. Abb.), einem bis zu drei Meter Großen Riesenaffen aus der vermeintlich ausgestorbene Gattung der Primaten aus der Familie der Menschenaffen (Hominidae), handelt. Bislang liegen nur fossile Funde vor, die die einstige Existenz der Riesenaffen belegen. Jüngste Funde aus China wurden jedoch auf ein Alter von nur 100.000 Jahren datiert.

Begleitet werden die Teamleiter Davies (extreme-expeditions.com) und sei indischer Kollege Dipu Marak, von den Spurensuchern Dave Archer und John McGowan sowie Dr. Chris Clark und Richard Freeman, die das Team in technischen und zoologischen Fragen unterstützen wird.

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"Es werden sowohl traditionelle Spurensuche als auch Hi-Tech zum Einsatz kommen", erläutert Davies. So sollen Infrarot- und Wärmebildkameras zum Einsatz kommen und automatisierte Fotofallen aufgestellt werden. Etwaige Fußspuren werden mit Silicon abgegossen und somit dokumentiert. Schon jetzt sind zudem Interviews mit Zeugen des mysteriösen Waldmenschen vor Ort arrangiert.

"Natürlich wäre es großartig, einen Mande Burung selbst zu Gesicht zu bekommen und zu fotografieren. Grundsätzlich geht es aber m den wissenschaftlichen Aspekt. Wir hoffen vor Ort zunächst auf greifbare Beweise für die Existenz des Mande Burung zu stoßen. Beweise, die auch von unabhängigen Wissenschaftlern und Experten analysiert und ausgewertet werden können", so Davies abschließend.

Erst im vergangenen Jahr war Davies Teil des Expeditionsteams, dass im Dschungel auf Sumatra die dortige kleine Variante von Yeti und Bigfoot, den sogenannten Orang Pendek mit eigenen Augen gesehen haben will (...wir berichteten).

Hoffnungen auf handfeste Beweise für den Mande Burung wurden hingegen 2008 vorerst zerschlagen, als sich Haarproben, die angeblich von dem mysteriösen Wesen stammen sollten, als jene einer Bergziege herausstellten (...wir berichteten).

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Orang Pendek: Expeditionsteilnehmer sichten den "Yeti Sumatras"
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DNA-Analyse: Vermeintliche Yeti-Haare stammen von Bergziege
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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / cryptomundo.com / extreme-expeditions.com
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