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Montag, 11. Oktober 2010

Mysterium Yeren: Forscher planen erneute Expedition auf der Suche nach dem chinesischen Yeti

Archiv: Markierter Eingang einer angeblichen Yeren-Höhle in der chinesischen Hubei-Region | Copyright: Rolf Müller / GNU FDL, CC-by-sa 3.0

Wuhan/ China - 30 Jahre nach ihrer letzten Expedition, wollen chinesische Kryptozoologen erneut - nun mit hochwertiger Ausrüstung - in den Wäldern der zentralchinesischen Region Hubei nach der dortigen Variante von Yeti und Bigfoot, dem sogenannten Yeren suchen.

Bereits in den 1970er und 1980er Jahren hatte sich der heute 75-jährige Kryptozoologen Wang Shancai vom regionalen "Institut für Kulturelle Relikte und Archäologie" und zugleich Vorsitzender der in Hubei ansässigen "Forschungsvereinigung für den Wilden Mann von Hubei" mehrmals auf die Suche nach dem Yeren gemacht. Laut "Xinhuanet.com" organisiert Shancai nun eine erneute Suche im Shennongjia Naturreservat.

Hier, so lokale Legenden und Augenzeugenberichte, soll es schon seit langer Zeit immer wieder zu Sichtungen des "Wilden Mannes" (Yeren) gekommen sein. Mehr als 400 Augenzeugen des Kryptiden konnten von den Forschern bereits dokumentiert werden. Laut diesen Zeugen sollen Yeren aufrecht gehen und mehr als zwei Meter groß sein werden. Während Jungtiere rötliches oder schwarzes Haar haben, sollen Erwachsene Yeren am ganzen Körper von grauem Haar bedeckt sein.

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"Im Gegensatz zu unseren Expeditionen vor drei Jahrzehnten, steht uns heute eine bessere technologische Ausrüstung zur Verfügung, die uns helfen wird, näher an eine Lösung des Rätsels zu gelangen", zitiert die Nachrichtenagentur den Forscher.

Die nun geplanten Expedition soll in Zusammenarbeit mit der chinesischen "Three Gorges University" durchgeführt werden, die unter anderem Kamerafallen zur Verfügung stellen will, wie sie in den potentiellen Lebensräumen der Yeren platziert werden sollen.

Während dreier vorangegangener Expeditionen in den 1970er und 1980er Jahren fanden Forscher Haarreste, Fußabdrücke und Plätze, welche als mögliche "Schlafnester" der Yeren gedeutet wurden. Die Haarproben wurden an drei unterschiedlichen Institutionen und Universitäten in Peking, Shanghai und Wuhan untersucht, konnten, so erklärt Wang, jedoch keiner bekannten Menschen- oder Tierart zugeordnet werden.

Im Gegensatz zu den oft schlecht organisierten früheren Expeditionen, ist die neue Suche nach dem Yeren gut vorbereitet und potentielle Lebensräume der Wesen wurden unter anderem auf spezielle Höhlen und deren Umfeld eingegrenzt.

"Drei Expeditionen werden drei unterschiedliche Höhlen aufsuchen, in welchen die Forscher eine größere Chance vermuten, auf die mysteriösen Wesen zu stoßen", erläutert Luo Baosheng, Vizepräsident der Yeren-Forschungsvereinigung.

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / news.xinhuanet.com / english.news.cn
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