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Freitag, 5. November 2010

Augenzeuge erinnert sich an Kornkreis-Entstehung 1983 in den USA

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Santa Barbara/ USA - Gegenüber der Journalistin Linda Moulton Howe ist ein neuer Augenzeuge einer Kornkreisentstehung an die Öffentlichkeit getreten: Im Sommer 1983 will er die Entstehung eines einfachen Einzelkreises in einem Feld nahe Lancaster im US-Bundesstaat Pennsylvania beobachtet haben. Anlass des Besuchs der Gegend war zudem ein bereits vorhandenes Kornkreismuster, von dessen Existenz Kornkreisforscher bislang nicht wussten und welches die Geschichte der geometrischen Evolution des modernen Kornkreisphänomens in den USA erneut vordatieren könnte.

Wie Linda Moulton Howe auf ihrer Internetseite "Earthfiles.com" berichtet, wurde der damals 37-jährige Pasquale Galante Ende August 1983 von Bekannten über eine "große Kornkreisformation" nahe Lancaster informiert. Gemeinsam mit dem Paar entschloss sich Galante umgehend diesen Kornkreis in Augenschein zu nehmen. Noch am selben Abend fuhren sie zu der beschriebenen Örtlichkeit und kamen, so erinnert sich Galante, gegen 22:00 Uhr an Fuße eines leichten Hügels in der Nähe einer Farm an, hinter dem sich die großer Kornkreisformation in einem Feld befinden sollte.

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"Kurz bevor ich die Hügelkuppe erreicht hatte, spürte ich plötzlich eine Art von anwesender Energie", erinnert sich der Zeuge im Interview mit Moulton Howe. "Da gab es drei bis vier Dinge, die sich nahezu gleichzeitig ereigneten. Zum einen hörte ich einen summenden Ton. Zum anderen nahm der Wind plötzlich an Stärke zu und bewegte das Weizenfeld zu meiner Rechten hin und her. Unmittelbar anschließend an dieses Schütteln der Halme begannen die Pflanzen sich zu drehen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie im Uhrzeigersinn gewirbelt wurden. Zur gleichen Zeit spürte ich weiterhin dieses Energiefeld, diese Energie und dann erschien es mir, als würde es nach Ozon riechen. (...) Alles das geschah wie gesagt nahezu gleichzeitig und dauerte gerade einmal etwa 30 Sekunden."

Galante führt weiterhin aus: "Als ich den summenden Ton hörte, schaute ich leicht nach oben und sah dort dieses Gefährt. Was mich daran besonders faszinierte, waren kleine Bullaugen über dem mittleren Rand. Das Ganze sah genau so aus, wie jene Zeichnungen anderer Leute, wenn sie ein Raumschiff (UFO) zeichnen (s. Skizze). Ebenfalls faszinierend waren die blinkend umlaufenden roten, blauen und grünen Lichter rund um den Mittelrand."

Pasquale Galantes Skizze des beobachteten Objekts | Copyright/Quelle: Pasquale Galante/ earthfiles.com

Laut Galante wirkte dieses Objekt rostig und schmutzig und seine Form schien nicht konstant zu sein. Es befand sich etwa 15 Meter von dem Zeugen entfernt und ebenso weit über dem Weizenfeld.

"Plötzlich erloschen die Lichter und so etwas wie eine Ladeluke öffnete sich aus der Unterseite des Objekts. Zugleich verringerte es seinen Abstand zum Boden. Nirgendwo konnte ich an dem Objekt Schweißnähte oder ähnliches erkennen. Tatsächlich sah es vielmehr so aus, als würde sich eine Art Mund öffnen."

Durch die sich auftuende Öffnung, so erinnert sich Galante, konnte er in das Innere des Objekt blicken: "Die Luke führte rampenartig nach oben. Ich konnte nur einige Meter in einen rechteckigen Raum hineinsehen und keine Details erkennen. Im ersten Augenblick hatte ich Angst, dass da jemand herauskommen könnte, aber ich konnte niemanden sehen. Dennoch hatte ich das Gefühl, als ob da zwei Wesen anwesend waren. Als sich die Luke wieder schloss, verschwand das Gefährt zugleich mit hoher Geschwindigkeit. (...) Es dauerte kaum ein Sekunde und es war verschwunden - hatte sich regelrecht aufgelöst"

Galantes Skizze der sich aus dem Objekt öffnenden "Luke" | Copyright/Quelle: Pasquale Galante/ earthfiles.com

Nachdem das Objekt verschwunden war, sollen der Ozon-Geruch und Wind stärker geworden und auch der Weizen immer stärker im Uhrzeigersinn verwirbelt worden sein. "Ich sah also wieder nach unten und konnte beobachten, wie der Kreis entstand. Es war ein regelrechtes Taumeln und Kreisen der einzelnen Halme. Dann legten sich die Halme plötzlich nieder und während sie das taten waren sie irgendwie immer noch am umherwirbeln, nun jedoch entlang einer anderen Achse. Als sie so angewinkelt umeinanderkreisten, schlugen die Halme aneinander und einige davon wurden regelrecht miteinander verflochten. Das alles war besonders beeindruckend. (...) Die Pflanzen wurden ziemlich fest zu Boden gedrückt, doch also wir uns (den Kreis) aus der Nähe anschauten, entdeckten wir, dass die Halme nicht gebrochen waren. Diesen Umstand fand ich besonders erstaunlich. Ich konnte keinen einzigen Halm finden, der gebrochen war."

"Ich stand direkt am Rand des niedergelegten Getreides. Es sah aus wie ein Kreis, aber nicht wirklich groß. Ich würde den Durchmesser auf vielleicht 12 bis 30 Meter schätzen. Am meisten beeindruckte mich aber, wie der Kreis durch all diese Bewegung gebildet worden war, wie (die Pflanzen) miteinander verflochten wurden, ohne, dass sie jemand flechten musste. Ich würde sagen, dass zwei unterschiedliche Kräfte am Werk waren."

Auch wenn die Pflanzen fest am Boden lagen, hatte Galante beim Begehen des Kreises das Gefühl, als seien die Pflanzen nur leicht über dem Boden gelagert gewesen: "Tatsächlich waren sie knapp 15 Zentimeter über dem Boden abgebogen."

Neben dem weiteren Augenzeugenbericht einer Kornkreisentstehung, ist für Kornkreisforscher auch die Beschreibung des eigentlichen Ziels der Zeugen von Interesse, die doch eigentlich auf dem Weg waren, eine "große Kornkreisformation" zu besuchen. Die Form dieses Kornkreismusters beschreibt Galante im Interview mit Moulton Howe als "gewaltige Formation (geschätzte 100 Meter lang). Das Muster bestand aus zwei oder drei sich überlagernden Kreisen und einer Art von Balken, der durch zwei der Kreise verlief."

- Das vollständige Interview in englischen Original finden Sie HIER

Diese Beschreibung erinnert stark an ein hantelförmiges Muster, wie sie eigentlich erst im Sommer 1990 in englischen Feldern erstmals entdeckt wurden.

Eine der ersten englischen Hantelpiktogramme im Sommer 1990 | Copyright: Colin Andrews, ColinAndrews.net

"Tatsächlich, das zeigen Beschreibungen früher Kornkreise, gab es derartige 'Hantelpiktogramme' offenbar auch schon wesentlich früher", erläutert der deutsche Kornkreisforscher Andreas Müller (kornkreise-forschung.de), der sich unter anderem auf die Erforschung und Dokumentation historischer Kornkreise spezialisiert hat. "Eine Dreierhantel, die in der sog. 'Devil's Punchbowl' in der englischen Grafschaft Hampshire entdeckt wurde, wird schon in den 1960er Jahren beschrieben. (...) Dennoch wäre eine derart große Hantelformation den USA und das schon 1983 sehr erstaunlich und würde eine gänzlich neue Facette in der Geschichte der Kornkreise in den USA aber auch weltweit darstellen. Leider gibt es bislang außer dem Bericht von Pasquale Galante keine weiteren Belege für die damalige Existenz dieser Formationen."

Andreas Müller selbst arbeitet schon seit geraumer Zeit an einem neuen Buch, in welchem alle Zeugenberichten von Entstehungen "echter", nach Müllers Definition also nicht von Menschen mit mechanischen Mitteln angelegter, Kornkreise zusammengestellt werden sollen. "Zunächst dachte ich, dass es lediglich ein kleines Büchlein werden würde. Mittlerweile habe ich mehr als 100 solcher Berichte zusammentragen können. Kurz vor der geplanten Fertigstellung des Manuskripts kommt dieser Sichtungsbericht von 1983 gerade noch rechtzeitig, um mitaufgenommen zu werden."

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Augenzeugin erinnert sich an Kornkreis-Entstehung von Stonehenge 1996

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / earthfiles.com / kornkreise-forschung.de
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