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Dienstag, 15. Februar 2011

OpenLeaks: WikiLeaks-Ableger will keine UFO-Informationen

Das Logo von "OpenLeaks" | Copyright/Quelle: openleaks.org

Berlin/ Deutschland - Nach internen Auseinandersetzungen hat sich der ehemalige Sprecher der Enthüllungsplattform WikiLeaks, Daniel Domscheit-Berg, gemeinsam mit weiteren ehemaligen WikiLeaks-Mitarbeitern Ende Januar 2011 mit einer eigenen Enthüllungsplattform selbstständig gemacht. In einer Eröffnungserklärung haben die Macher des neuen Formats "OpenLeaks" potentielle Zusender geheimer Informationen vor allem darum gebeten, keine Informationen über UFOs zu übermitteln.

Im offiziellen OpenLeaks-Blog (blog.openleaks.org) wird erklärt, man habe bereits tonnenweise Rückmeldungen und sensible Informationen erhalten. Letztere sollen zukünftig bitte nicht mehr gesendet werden, so die OpelLeaks-Macher und heben gesondert hervor:

"Auch wenn wir alleine schon aufgrund mathematischer Wahrscheinlichkeiten glauben, dass wir nicht alleine im Universum sind, möchten wir Sie darum bitten, uns nicht alle Ihre UFO-Materialien zu schicken."

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Zuvor hatte die Ankündigung von WikiLeaks-Gründer Julian Assange lange Zeit für Aufsehen, Diskussionen und Spekulationen gesorgt, wonach in den Dokumenten der ehemals geheimen Depeschen der US-Diplomaten (Cable-Gate) auch Informationen über UFOs verborgen seien (...wir berichteten 1, 2, 3). Erst vor wenigen Tagen hatte Assange dann zurückgerudert und erklärt, in den meisten dieser Fälle ging es weniger um sachliche Informationen zum UFO-Phänomen, sondern vielmehr um Notizen über die Raelianer-Sekte, zu welcher das Thema UFOs vornehmlich als Randbemerkungen genannt würden (...wir berichteten).

Über sogenannte tote Briefkästen vermittelt OpenLeaks Dokumente Dritter anonym an Kooperationspartner etwa in den Medien. Selbst will das Unternehmen keine Informationen und Dokumente veröffentlichen. Ein offizieller Grund dafür, weswegen man sich bei "OpenLeaks" gezielt gegen Informationen über UFOs verwehrt, ist bislang noch nicht bekannt. Kritische Beobachter vermuten dahinter lediglich eine PR-Strategie, die sich die große Aufmerksamkeit zunutze machen will, wie sie schon Assanges UFO-Ankündigung in den weltweiten Medien hervorgerufen hatte.

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