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Montag, 14. Mai 2007

Vor 90 Jahren: DIE ERSTE MARIENERSCHEINUNG IN FATÍMA

Die drei Seherkinder von Fatíma | Copyright: Public Domain

Fatima/ Portugal – Bis zu einer halben Million Pilger strömen seit dem Wochenende in den portugiesischen Wallfahrtsort Fátima, um den 90 Jahrestag der dortigen Marienerscheinungen am 13. Mai 1917 zu feiern.

Wie die französisches Nachrichtenagentur „Agence France-Presse“
Berichtet befanden sich unter den Pilgern aus über 26 Ländern auch etwa 30.000 Gläubige, die mehrere hundert Kilometer zu Fuß zurückgelegt hatten. Es war der größte Pilgerstom, seit im Jahr 2000 Papst Johannes Paul II den etwa 130 Kilometer von Lissabon entfernten Wallfahrtsort besucht hatte.

Am 13. Mai 1917 ist hier, so der katholische Glaube, den drei Hirtenkindern Lúcia dos Santos, Jacinta und Francisco Marto, auf einem Feld die Jungfrau Maria erschienen. Diese soll den Kindern aufgetragen haben, künftig an jedem 13. des Monats hierher zurückzukehren. Am 13. Juni brach Jacinta das gemeinsam gegebene Versprechen, über die Erscheinungen Stillschweigen zu bewahren. In den folgenden Monaten wuchs die Zahl der Schaulustigen und Gläubigen stetig an.

Der Höhepunkt der Marienwunder ereignete sich dann am 13. Oktober des gleichen Jahres. Zuvor hatte die Jungfrau für diesen Tag ein Wunder angekündigt. Zahntausende waren anwesend, als sich am Himmel über der Menge ein so genanntes „Sonnenwunder“ zeigte. Dabei soll die Sonne vor den Augen der Pilger, wie eine silbernes Feuerrad gewirbelt sein.

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Bereist am 13. Mai 1930 wurde die Wundererscheinungen von Fatíma vom Bischof von Leiria als „glaubwürdig erklärt und die öffentliche Verehrung gestattet.

Während der dritten Erscheinungen am 13. Juli soll den drei Seherkindern drei Geheimnisse überantwortet sein sollen. 1941 schrieb Schwester Lúcia, die 2005 als letzte der drei Kinder verstarb, die ersten beiden Geheimnisse auf, woraufhin diese auch veröffentlicht wurden. Drei Jahre später schrieb sie dann auch das dritte Geheimnis nieder. Dieses wurde jedoch versiegelt dem Vatikan übergeben und sollte erst 1960 veröffentlicht werden. Als diese Zeit gekommen war, entschied sich der damalige Papst Johannes XXIII jedoch dagegen.

Seither rankten sich zahlreiche Spekulationen und Theorien um den Inhalt dieser Botschaft. Im Jahr 2000 wurde diese dann durch den damaligen Kardinal Ratzinger, dem heutigen Papst Benedikt XVI, veröffentlicht. Den Inhalt deuten viele als Prophezeiung des Attentats auf Papst Johannes Paul II am 13. Mai 1981. Selbst der Attentäter Ali Agca soll sich bei seinem Gespräch mit dem Papst auf die Erscheinungen von Fátima bezogen haben. Immer wieder machte Johannes Paul deutlich, welch große Bedeutung die Wunder von Fatíma für sein Leben hatten. Dreimal pilgerte der Papst selbst nach Fatíma und sprach dort am 13. Mai 200 Jacinta und Francisco Marto selig.

Die offizielle Stellung und Deutung des Vatikans zu den drei Botschaften von Fatìma, sowie deren Originaltexte samt Übersetzungen finden Sie HIER.

Eine kritisch-spkeptische Auslegung finden Sie HIER.

Quelle: afp.com / vatican.va / grenzwissenschaft-aktuell.de / wikipedia.org

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