https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de


Posts mit dem Label GreWi-Review werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label GreWi-Review werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 6. Juli 2014

Falsche Super-Erden - Empfindsame Pflanzen - Prä-industrielles Nano-Blattgold – 10-jähirge Cassini-Mission – Frühmenschliches Gen in Tibet

In dieser Rubrik berichten wir immer zum Wochenende durch Links zur Originalquelle und zu externen deutschsprachigen Meldungen über Entdeckungen und Ergebnissen, über die wir in der vergangenen Woche nicht mit einer eigenen GreWi-Meldung berichtet hatten.

Gliese 581: Magnetturbulenzen auf Rotem Zwerg gaukelten das Signal zweier Super-Erden vor

Von wegen Erdzwilling: Gleich zwei Exoplaneten, die Astronomen in der habitablen Zone des Sterns Gliese 581 ausgemacht hatten, entpuppen sich nun als Täuschung. Es gibt sie schlicht nicht. Das vermeintliche Indiz für ihre Existenz waren winzige Schwankungen im Lichtspektrum des Sterns. Doch wie Forscher jetzt im Fachmagazin "Science" enthüllen, stammen diese Schwankungen vom Stern selbst, nicht von Planeten.

Link zur Originalmeldung:

http://www.sciencedaily.com/releases/2014/07/140703142344.htm

Link zu einer externe deutschsprachigen Meldung:

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-17743-2014-07-04.html

Pflanzen reagieren auf Vibrationen von Fressfeinden
Schon in früheren Studien konnte gezeigt werden, dass Pflanzen auf Klangvibrationen und Berührung reagieren können. Jetzt konnten US-Forscher erstmals zeigen, dass Pflanzen auch mit erhöhten chemischen Abwehrreaktionen auf die durch an den Blättern nagende Fressfeinde verursachten Vibrationen reagieren.

Link zur Originalmeldung:

http://www.sciencedaily.com/releases/2014/07/140701183820.htm

Link zu einer externe deutschsprachigen Meldung:

http://www.spektrum.de/news/pflanzen-reagieren-auf-die-vibrationen-fressender-raupen/1299138


www.grenzwissenschaft-aktuell.de
+ + + HIER können sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + +

Japanische Künstler der Edo-Zeit schufen bereits Nano-Blattgold
Künstler im alten Japan schufen schon vor mehreren hundert Jahren das dünnste Blattgold der Welt. Nur rund 100 Nanometer dünn schlugen sie das Edelmetall aus, mit dem sie Gemälde auf Wandschirmen verzierten. Das belegen neue Analysen dieser Kunstwerke mit Hilfe der Röntgen-Fluoreszenztechnik.

Link zur Originalmeldung:

http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs00339-014-8531-z#page-1

Link zu einer externen deutschsprachigen Meldung:

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-17740-2014-07-03.html

Raumsonde Cassini - seit zehn Jahren in der eisigen Welt des Saturn
Die filigrane Struktur der Saturnringe, Eisfontänen, die vom kleinen Saturnmond Enceladus ins All geschossen werden oder Meere und Flüsse aus Methan auf dem Saturnmond Titan: Der Saturnorbiter Cassini hat viele faszinierende Phänomene beobachtet und dabei außergewöhnliche Bilder und Messungen zur Erde gefunkt. Seit zehn Jahren befindet sich dieser "Dinosaurier" unter den Raumsonden zur Erforschung der fernen Körper des Sonnensystems in einer Umlaufbahn um den Saturn. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist bei dieser NASA-Mission zum zweitgrößten der acht Planeten von Anfang an dabei.

Link zur deutschsprachigen Originalmeldung:

http://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10212/332_read-10899/#/gallery/15551

Denisova-Frühmenschen-Gen hilft Tibetern

Wer im Himalaya überleben will, muss gut angepasst sein. Den meisten Tibetern hilft eine Genvariante, mit dem geringen Sauerstoffgehalt der Höhenluft zurechtzukommen. Ein internationales Forscherteam hat sich diese genetische Besonderheit genauer angeschaut und enthüllt jetzt Erstaunliches: Offenbar erbten die Tibeter dieses Gen von einem rätselhaften frühen Vetter des Homo sapiens, dem Denisova-Menschen. Denn außer diesem Frühmenschen gibt es keine andere Menschengruppe, weder heute noch früher, die diese Genvariante besitzt. Dieses überraschende Ergebnis belegt damit erstmals, dass auch die Gene ausgestorbener Menschenarten unseren Vorfahren dabei halfen, sich an neue Umgebungen anzupassen.

Link zur Originalmeldung:

http://newscenter.berkeley.edu/2014/07/02/extinct-denisovans-gave-tibetans-advantage-at-high-elevation/

Link zu einer externen deutschsprachigen Meldung:

http://www.wissenschaft.de/kultur-gesellschaft/anthropologie/-/journal_content/56/12054/3967505

grenzwissenschaft-aktuell.de

Sonntag, 22. Juni 2014

Unerwartete Asteroiden – Clevere Krähen - Thorne-Zytkow-Objekt entdeckt – Baubeginn für Riesenteleskop

In dieser Rubrik berichten wir immer zum Wochenende durch Links zur Originalquelle und zu externen deutschsprachigen Meldungen über Entdeckungen und Ergebnissen, über die wir in der vergangenen Woche nicht mit einer eigenen GreWi-Meldung berichtet hatten.

Unerwartete Entdeckung zur Zusammensetzung kleiner Asteroiden

Bei der Suche nach einem geeigneten Kleinasteroiden, der schon ab 2019 von einer Sonde eingefangen und in Erdnähe zumindest untersucht und beprobt werden soll, haben US-Wissenschaftler eine unerwartete Entdeckung gemacht: Bei kleinen Asteroiden muss es sich nicht immer nur um solide, zusammenhängende Objekte handeln. Sie können auch aus einer Ansammlung kleinerer Felstrümmer oder gar um einen zentralen festen Kern umgebende Staubwolken handeln.

Link zur Originalmeldung:

http://news.nau.edu/nasa-nau-researchers-welcome-unexpected-asteroid-findings/#.U6Xddi_ja2x

Studie zeigt, wie Krähen Bilder im Kopf behalten
Tierphysiologen der Universität Tübingen haben Gedächtniszellen identifiziert, mit denen Rabenvögel wie Krähen Gesehenes im Arbeitsgedächtnis speichern- und das ganz ohne Großhirnrinde.

Link zur deutschsprachigen Originalmeldung:

http://www.uni-tuebingen.de/landingpage/newsfullview-landingpage/article/wie-kraehen-bilder-im-kopf-behalten.html

www.grenzwissenschaft-aktuell.de
+ + + HIER können sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + +

Astronomen entdecken erstmals Thorne-Zytkow-Objekt
Jahrzehnte nach der Vorhersage der Existenz einer bislang lediglich theoretisch nachgewiesenen Klasse von Sternen, haben Astronomen nun erstmals ein sogenanntes Thorne-Zytkow-Objekt endetckt. Hierbei handelt es sich um ein Art Hybrid zwischen einem Rotem Superriesen und einem Neutronenstern. Gefunden wurde das Objekt in rund 2000 Lichtjahren Entfernung im Sternbild Orion.

Link zur Originalmeldung:

http://www.colorado.edu/news/releases/2014/06/04/astronomers-discover-first-thorne-%C5%BCytkow-object-bizarre-type-hybrid-star

E-ELT: Bau des größten optischen/Nahinfrarot-Teleskops der Welt beginnt
Zur Vorbereitung des Baus des größten Teleskops der Welt für das sichtbare Licht und das nahe Infrarot wurde vergangenen Woche in Chile ein Teil des 3000 Meter hohen Berggipfels des Cerro Armazones gesprengt, um ihn einzuebnen.

Direktlink zur deutschsprachigen Originalmeldung:

http://www.eso.org/public/germany/news/eso1419/

grenzwissenschaft-aktuell.de

Dienstag, 20. Mai 2014

Herkunft der Indianer - Schrumpfender Jupiter-Fleck - Dunkle Photone nicht Dunkle-Materie-Teilchen - Zweifel an Gravitationswellen-Nachweis

In dieser Rubrik berichten wir immer zum Wochenende durch Links zur Originalquelle und zu externen deutschsprachigen Meldungen über Entdeckungen und Ergebnissen, über die wir in der vergangenen Woche nicht mit einer eigenen GreWi-Meldung berichtet hatten.

 Fund in mexikanischer Unterwasserhöhle wirft neues Licht auf Herkunft der Indianer

Sensationsfund in einer Unterwasser-Höhle: Auf Yucatan haben Forscher das bisher älteste und am besten erhaltene Skelett eines amerikanischen Ureinwohners entdeckt. Schädel und Gebeine stammen von einem jungen Mädchen und sind mindestens 12.000 Jahre alt. Aber nicht nur das: Es gelang sogar, die DNA dieser Ur-Indianerin zu isolieren und zu analysieren. Dieses wirft neues Licht auf die Herkunft der ersten Ureinwohner Amerikas.


Link zur Originalmeldung:

http://news.nationalgeographic.com/news/2014/05/140515-skeleton-ice-age-mexico-cave-hoyo-negro-archaeology/

Link zu einer externen, deutschsprachigen Meldung:

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-17562-2014-05-16.html

www.grenzwissenschaft-aktuell.de
+ + + HIER können sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + +

Jupiters Großer Roter Fleck schrumpft zusehends

Die "Mutter aller Stürme", ein gigantischer Wirbel vom doppelten Erddurchmesser südlich des Äquators des Gasplaneten Jupiter, schrumpft (...wir berichteten). Jetzt zeigen neuen Langzeitaufnahmen mit dem Hubble-Weltraumteleskop, dass der Fleck derzeit so klein ist wie nie zuvor.


Link zur Originalmeldung:

http://www.spacetelescope.org/news/heic1410/

HADES-Experiment: Forscher schließen Dunkles Photon als Teilchen der Dunklen Materie aus

Obwohl sie das Weltall dominieren, kennt niemand ihre genaue Beschaffenheit: Dunkle Materie und Dunkle Energie. Im HADES-Experiment fahnden Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) gemeinsam mit Physikern aus 17 europäischen Instituten nach „dem Teilchen“, das die Dunkle Materie erklären soll. Wie kürzlich in der Fachzeitschrift "Physics Letters B" berichtet, scheidet das Dunkle Photon, auch U-Boson genannt, als möglicher Kandidat zunächst aus.


Link zur deutschsprachigen Originalmeldung:

http://www.hzdr.de/db/Cms?pOid=41693&pNid=99

Wissenschaftler zweifeln an kürzlichem Nachweis von Gravitationswellen

Er galt und gilt als wissenschaftliche Sensation: Der Nachweis von Gravitationswellen aus der ersten Sekunden nach dem Urknall (...wir berichteten). Doch die Zweifel daran, dass die gefundenen Muster wirklich das sind, was sie sein sollen, wächst. Nachdem zunächst Forscher vermutete hatten, dass die Daten von den Überresten explodierter Sterne handelt (...wir berichteten), vermutet nun ein anderes Team, dass es sich lediglich um ein experimentelles Artefakt handeln könnte.


Link zur Originalmeldung:

http://news.sciencemag.org/physics/2014/05/blockbuster-big-bang-result-may-fizzle-rumor-suggests

An dieser Stelle möchten wir auch auf einen (unserer Meinung nach) ausgezeichneten Kommentar zum Medienhype rund um die angeblich sensationelle Entdeckung von "Wissenschaft kommuniziert" hinweisen. Diesen finden Sie HIER


grenzwissenschaft-aktuell.de

Montag, 12. Mai 2014

Intelligenz-Gen - Simuliertes Universum - Liebe stärkt - Lebensform mit künstlichen DNA-Basen - Computerbewussetsein unmöglich

In dieser Rubrik berichten wir immer zum Wochenende durch Links zur Originalquelle und zu externen deutschsprachigen Meldungen über Entdeckungen und Ergebnissen, über die wir in der vergangenen Woche nicht mit einer eigenen GreWi-Meldung berichtet hatten...


Forscher entdecken Gen, das kognitive Fähigkeiten erhöht


Wissenschaftler haben eine besondere Variante des Langlebigkeits-Gens "KLOTHO" entdeckt, die die Denk-, Lern- und Erinnerungsfähigkeit des Gehirns verbessert und das unabhängig von Alter, Geschlecht oder vorhandenen Risikofaktoren für Alzheimer. In ihren Experimenten mit Mäusen führte die Erhöhung des besagten Genlevels bei Mäusen dazu, dass die Tiere nachweislich intelligenter wurden. Der Grund dafür ist offenbar die Stärkung der Verbindungen zwischen den Nervenzellen im Gehirn.

Link zur Originalmeldung:

http://nih.gov/news/health/may2014/ninds-09.htm

www.grenzwissenschaft-aktuell.de
+ + + HIER können Sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + +

Astronomen simulieren erstmals Entwicklung unsers Universums seit dem Urknall

US-Forscher haben eine Simulation entwickelt, die erstaunlich genau nachvollzieht, wie unser Universum von seiner Frühzeit bis heute heranreifte. Das Besondere dabei: Die Simulation bildet sowohl großräumige Strukturen als auch das Geschehen innerhalb von Galaxien mit bisher unerreichter Realitätsnähe ab. Sie bestätigt zudem das gängige kosmologische Modell.


Link zur Originalmeldung:

http://www.cfa.harvard.edu/news/2014-10

Link zu einer externen, deutschsprachigen Meldung:

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-17538-2014-05-08.html

Liebe macht stark - Psychologen erklären, wie neurotische Menschen von einer Partnerschaft profitieren

Gerade jetzt im Frühling sind sie überall zu sehen: Frisch verliebte Pärchen, die Hand in Hand durch die Stadt laufen und auf Wolke sieben schweben. Schon nach wenigen Wochen verschwindet zwar der erste Gefühlsrausch und die Welt erscheint nicht mehr ganz so rosarot. Doch Liebe und Romantik haben durchaus auch eine nachhaltige Wirkung.


Direktlink zur deutschsprachigen Originalmeldung:

http://www.uni-jena.de/Mitteilungen/PM140509_Liebe_Neurotizismus.html

Forscher erzeugen ersten Organismus mit künstlichen DNA-Basen

Sechs statt vier: Forscher haben erstmals das genetische Alphabet unsers Erbguts erweitert: Sie erzeugten Bakterien, die zwei zusätzliche, künstliche Basen in ihrer DNA tragen. Diese Errungenschaft eröffnet neue Möglichkeiten, bisher unbekannte Biomoleküle und Proteine zu erzeugen.


Link zur Originalmeldung:

http://www.scripps.edu/newsandviews/e_20140512/romesberg.html

Link zu einer externen, deutschsprachigen Meldung:

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-17535-2014-05-08.html

Mathematisches Modell des menschlichen Bewusstseins beweist, Computer nie ein menschliches Bewusstsein erreichen können

Auf der Grundlage mathematischer Modelle kommen Wissenschaftler zu der Schlussfolgerung, dass künstliche Intelligenz zwar möglich ist, dass aber Computer nie ein mit dem Menschen vergleichbares Bewusstsein erlangen können – dieses Bewusstsein also auch nicht mittels Computern simuliert werden kann.


Link zur Originalmeldung:

https://medium.com/the-physics-arxiv-blog/898b104158d

grenzwissenschaft-aktuell.de

Sonntag, 4. Mai 2014

Element 117 nachgewiesen - Tsunami löschte Nordsee-Atlantis - Theorien zum Nachglühen von Gammablitzen falsch

In dieser Rubrik berichten wir immer zum Wochenende durch Links zur Originalquelle und zu externen deutschsprachigen Meldungen über Entdeckungen und Ergebnissen, über die wir in der vergangenen Woche nicht mit einer eigenen GreWi-Meldung berichtet hatten...

Superschweres Element 117 nachgewiesen

Ein internationales Forscherteam hat an der Beschleunigeranlage der GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH in Darmstadt mehrere Atome des superschweren Elements mit der Ordnungszahl 117 erzeugt und nachgewiesen.


Link zur Originalmeldung:

http://www.uni-mainz.de/presse/60350.php

Doggerland: Letzte Siedler verließen nach Tsunami vor 8.200 Jahren das Atlantis der Nordsee

Als Doggerland wird eine bis zum Meeresanstieg nach der Weichseleiszeit zusammenhängende Landmasse zwischen den Britischen Inseln und Kontinentaleuropa bezeichnet, die für einige Jahrtausende von mittelsteinzeitlichen Jägern und Sammlern besiedelt war. Vor 8.200 Jahren wurden dann auch die letzten verbliebenen Inselgruppen von Doggerland von einer fünf Meter hohen Flutwelle eines Tsunami getroffen - das zeigen neue Analysen. Danach, verließen auch die letzten Siedler das "Atlantis in der Nordsee".


Link zur Meldung:

http://www.bbc.com/news/science-environment-27224243

Link zu einer externen, deutschsprachigen Meldung:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/doggerland-ende-der-insel-durch-tsunamis-in-der-nordsee-in-steinzeit-a-967147.html

www.grenzwissenschaft-aktuell.de
+ + + HIER können Sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + +

Ungewöhnliche Polarisation des Nachglühens eines Gammablitzes widerlegt nahezu alle gängigen Theorien dazu

Ein Gammablitz sorgt für Aufregung. Denn das Licht des energiereichen Strahlungsausbruches verhält sich ganz anders, als es eigentlich sollte: Die Polarisierung stimmt nicht mit gängigen Theorien überein. Das aber bedeutet: Die Modelle dazu, wie das Nachglühen solcher Explosionen entsteht, sind wahrscheinlich falsch.


Link zur Originalmeldung:

http://www2.le.ac.uk/news/blog/2014-archive-1/may/study-of-gamma-ray-bursts-afterglow-surprises-scientists

Link zu einer externen, deutschsprachigen Meldung:

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-17511-2014-05-02.html


Neue Bücher zu grenzwissenschaftlichen Themen



grenzwissenschaft-aktuell.de

Sonntag, 27. April 2014

Flüssige Raumzeit - Verständige Raben - Enträtselte Supernova - Schwarze Löcher im Doppelpack - Regen durch Laser - Verglaste Urzeitpflanzen

In dieser Rubrik berichten wir immer zum Wochenende durch Links zur Originalquelle und zu externen deutschsprachigen Meldungen über Entdeckungen und Ergebnissen, über die wir in der vergangenen Woche nicht mit einer eigenen GreWi-Meldung berichtet hatten...

Flüssige Raumzeit - Physiker entwerfen ein neues Szenario einer quantenphysikalischen Basis für die klassische Raumzeit
Es klingt ziemlich abenteuerlich: Nach Ansicht zweier Physiker könnte die Raumzeit eine Art Superflüssigkeit sein. Ähnlich wie das Verhalten des Wassers durch seine Molekül-Interaktionen geprägt wird, wäre dann die Raumzeit durch Effekte ihrer Quantenbausteine geprägt. Sie bildet dadurch ein fast reibungsloses Superfluid. Der Clou an diesem Szenario der Quantengravitation: Es könnte sich zukünftig sogar experimentell überprüfen lassen

Link zur Originalquelle:

http://journals.aps.org/prl/abstract/10.1103/PhysRevLett.112.151301

Link zu einer externen, deutschsprachigen Meldung:

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-17483-2014-04-24.html

Auch Raben verstehen die Beziehungen ihrer Artgenossen zueinander
Wiener Kognitionsbiologe konnten zeigen, dass Kolkraben fähig sind, die Beziehungen anderer Raben zueinander einzuschätzen. Eine Fähigkeit, die bis dato nur von Primaten bekannt war.

Link zur deutschsprachigen Originalmeldung:

http://medienportal.univie.ac.at/uniview/forschung/detailansicht/artikel/raben-verstehen-die-beziehungen-ihrer-artgenossen-zueinander/

www.grenzwissenschaft-aktuell.de
+ + + HIER können sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + +

Supernova-Mysterium gelöst: Gravitationslinse verstärkte das Licht einer ungewöhnlich hellen Sternenexplosion
Sie gab Astronomen Rätsel auf: Die Explosion eines Weißen Zwergs im Jahr 2010 war 30 Mal heller als sie eigentlich sein dürfte. Auf der Suche nach einer Erklärung vermuten Forscher sogar einen ganz neuen, bisher unbekannten Supernovatyp. Doch jetzt hat ein internationales Astronomenteam das Rätsel gelöst: Eine Galaxie im Vordergrund diente als Linse und verstärkte das Licht der Supernova

Link zur Originalmeldung:

http://www.ipmu.jp/node/1865

Link zu einer externen, deutschsprachigen Meldung:

http://www.sciencedaily.com/releases/2014/04/140424143659.htm

Erstmals Paar von Schwarzen Löchern in einer normalen Galaxie entdeckt
Zwei umeinander rotierende supermassereiche Schwarze Löcher in einer fernen Galaxie wurden von einem internationalen Forscherteam entdeckt, zu dem auch Stefanie Komossa vom Bonner Max-Planck-Institut für Radioastronomie gehört. Es ist das erste Mal, dass ein solches Paar von Schwarzen Löchern in einer „normalen“ Galaxie ohne aktiven Galaxienkern nachgewiesen werden konnte. Sie wurden dadurch sichtbar, dass sie einen ganzen Stern gerade zu dem Zeitpunkt auseinandergerissen haben, als der europäische Röntgensatellit XMM-Newton genau in ihre Richtung geblickt hat.

Link zur deutschsprachigen Originalmeldung:

http://www.mpifr-bonn.mpg.de/pressemeldungen/2014/3

Laser sollen Blitze und Regen erzeugen
Mit einer neu entwickelten Technologie wollen US-Wissenschaftler mit Hilfe von hochenergetischen Laserstrahlen, die auf Wolken ausgerichtet werden, Regen machen und Blitze verursachen. Zugleich könnte die Methode in der spektrografischen Fernsensorik Verwendung finden.

Link zur Originalmeldung:

http://www.creol.ucf.edu/NewsEvents/NewsDetail.aspx?NewsID=508

Vulkanisches Glas bewahrte Millionen Jahre alte Biodaten
Im Innern von durch Meteoriten- und Kometeneinschläge geschmolzenem Glas haben Wissenschaftler kleinste Pflanzenteile entdeckt, die darin vor Millionen von Jahren eingeschlossen und auf diese Weise bewahrt wurden. Anhand dieser Proben können die Forscher Einblicke in die klimatischen Bedingungen und Lebensfomen der frühen Erde gewinnen. Zugleich hoffen die Forscher nun, dass ähnliche Prozesse auf dem Mars vielleicht ähnliche biologische Zeitkapseln gebildet haben, die heute noch gefunden werden könnten.

Link zur Originalmeldung:

http://news.brown.edu/pressreleases/2014/04/impactglass

grenzwissenschaft-aktuell.de

Sonntag, 20. April 2014

Wiederbelebte Neandertaler - Mathematischer Urknall - Urzeitliche Landschaft - Lebensspendende Raucher - Außerirdisches Vitamin

In dieser Rubrik berichten wir immer zum Wochenende durch Links zur Originalquelle und zu externen deutschsprachigen Meldungen über Entdeckungen und Ergebnissen, über die wir in der vergangenen Woche nicht mit einer eigenen GreWi-Meldung berichtet hatten.

Letzte Hürde für die Wiederbelebung des Neandertalers
Es fehlt nicht viel, dann können Forscher Stammzellen sozusagen neandertalisieren. Im Labor ließen sich dann Zellen des Frühmenschen züchten. Weitere Experimente dürften folgen...

Link zum Originalartikel:

http://www.sciencemag.org/content/early/2014/04/16/science.1250368

Link zu einer externen, deutschsprachigen Meldung:

http://www.zeit.de/wissen/2014-04/neandertaler-genom-auferstehung-epigenetik

Mathematiker erbringen den Beweis für die Möglichkeit eines Urknall aus dem Nichts
Eine der großen Grundlegenden Theorien der modernen Kosmologie ist die Vorstellung von der Entstehung des Universums durch den sogenannten Urknall. Der Urknall selbst ist dabei nicht bloß ein reines theoretisches Konstrukt sondern wird auch von einer ganzen Reihe von Indizien und Beweisen gestützt. Doch trotz aller Indizien steht einen grundlegende Frage weiterhin offen im Raum: Was war vor dem Urknall bzw. aus was heraus konnte hier was urknallen? Eine Theorie vermutet, dass der Urknall selbst das Ergebnis von Quantenfluktuationen aus dem Nichts heraus ist. Jetzt haben Mathematiker zumindest mathematisch nachgewiesen, dass ein solches Szenario möglich wäre.

Link zur Originalmeldung:

https://medium.com/the-physics-arxiv-blog/ed7ed0f304a3

www.grenzwissenschaft-aktuell.de
+ + + HIER können Sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + +

Forscher finden 3 Millionen Jahre alter Tundra-Landschaft unter Grönlands Eisdecke
Ein Gletscher in Grönland hat eine 2,7 Millionen Jahre alte Tundra-Landschaft konserviert, anstatt sie zu zermalmen - ein Glücksfall. In Bohrkernen fanden Forscher zudem Hinweise auf einstiges Leben.

Link zur Originalmeldung:

http://www.nasa.gov/content/goddard/researchers-find-3-million-year-old-landscape-beneath-greenland-ice-sheet/index.html#.U1LhU8fja2w

Link zu einer externen, deutschsprachigen Meldung:

http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article127112271/Eis-konserviert-Millionen-Jahre-alte-Landschaft.html

Alkalische Untersee-Geysire könnten einst die Bildung der ersten Zellen gefördert haben
Das erste Leben könnte an einer besonderen Form von Untersee-Geysiren entstanden sein: An Schloten, die warmes, alkalisches Wasser ausstoßen. Denn im sauren Urmeer sorgte dieser Unterschied für gleich zwei wichtige Energiequellen des Lebens: einen Protonengradienten und freie Elektronen. Diese Hypothese stellen NASA-Forscher auf, nachdem sie diese seltene Form der Schwarzen Raucher genauer untersucht haben.

Link zu einer externen, deutschsprachigen Meldung:

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-17462-2014-04-16.html

Link zur Originalmeldung:

http://www.jpl.nasa.gov/news/news.php?release=2014-115

Vitamin B3 kam möglicherweise mit Meteoriten zur Erde
Die junge Erde erhielt wahrscheinlich einen Vitaminschub mit dem Vitamin B3 aus dem All in Form von kohlenstoffreichen Meteoriten. Die neuen Analyseergebnisse stützen die Theorie, nach der das irdische Leben erst durch die Zufuhr außerirdischer Schlüsselmoleküle entstehen konnte, wie sie im All entstanden und dann mit Kometen und Meteoriten zur Erde kamen.

Link zur Originalmeldung:

http://www.nasa.gov/content/goddard/vitamin-b3-might-have-been-made-in-space-delivered-to-earth-by-meteorites/

grenzwissenschaft-aktuell.de

Sonntag, 13. April 2014

Exotische Materie, zweifelhafte Gravitationswellen, mehr Leuchtwolken, gewaltiger Impaktor, expandierendes Universum und Urpsrung der Plattentektonik

LHC-Teilchenbeschleuniger am CERN findet exotische Materie
Mit dem Large Hadron Collider (LHC) am Europäischen Kernforschungszentrum CERN nahe Genf haben Wissenschaftler den Nachweis für die Existenz schon zuvor vermuteter exotischer Materie, sogenannter exotischer Hadrone erbracht, wie sie nicht innerhalb des traditionellen Quark-Modells klassifiziert werden können.

Link zur Originalmeldung:

http://home.web.cern.ch/about/updates/2014/04/lhcb-confirms-existence-exotic-hadrons

Link zu einer deutschsprachigen, externen Meldung:

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-17446-2014-04-11.html

Forscher zweifeln am Nachweis der Gravitationswellen
Im März wollten Forscher Gravitationswellen aus der ersten Sekunde nach dem Urknall nachgewiesen haben (...wir berichteten). Nun liefern andere Forscher eine Analyse die an der Deutung der Daten zweifelt und die Vermuten, dass es sich um die Überreste explodierter Sterne handeln könnte.

Link zur Originalmeldung:

https://medium.com/the-physics-arxiv-blog/56c8050f60db

Link zu einer deutschsprachigen, externen Meldung:

http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2014-04/urknall-theorie-gravitationswellen-supernova

www.grenzwissenschaft-aktuell.de
+ + + HIER können sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + +

Forscher beobachten Zunahme nachtleuchtender Wolken seit 60 Jahren
Zum ersten Mal wurde das Phänomen 1885 beobachtet: bläulich leuchtende Wolken, die in den Polregionen am Nachthimmel schimmern. Seit den 19040-50er Jahren werden die "noctilucent clouds" zunehmend auch in den tieferen Breitengraden beobachtet. Diese Erkenntnis haben Forscher nun aus Daten verschiedener Missionen zusammengetragen und hoffen sich davon ein besseres Verständnis des Klimas.

Link zur Originalmeldung:

http://www.nasa.gov/content/goddard/appearance-of-night-shining-clouds-has-increased/

Geologen rekonstruieren erstmals gewaltigen Einschlag in der Frühzeit unseres Planeten
Gegen ihn war der Dinokiller ein Winzling: Vor gut drei Milliarden Jahren traf ein mehr als 50 Kilometer großer Asteroid die Erde - mit katastrophalen Folgen. Das zeigt die erste Rekonstruktion eines so gewaltigen Impakts aus dieser Ära. Der Bolide löste Erdbeben und Tsunamis aus, die stärker waren als alles heute jemals registrierte. Die Ozeane kochten und Gestein wurde flüssig. Der Impakt könnte sogar für den Beginn der modernen Plattentektonik verantwortlich sein, mutmaßen die Forscher.

Link zur Originalmeldung:

http://news.agu.org/press-release/scientists-reconstruct-ancient-impact-that-dwarfs-dinosaur-extinction-blast/

Link zu einer externen, deutschsprachigen Meldung:

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-17443-2014-04-10.html

Quasare verraten Ausdehnung des Universums vor 10,8 Milliarden Jahren
Erstmals haben Astronomen ermittelt, wie schnell sich unser Kosmos vor 10,8 Milliarden Jahren ausdehnte - und damit vor Beginn der beschleunigten Expansion. Galaxien, die eine Million Lichtjahre auseinanderlagen, entfernten sich demnach mit 68 Kilometern pro Sekunde voneinander. Diese bisher genaueste Messung überhaupt liefert wertvolle Einblicke in die Entwicklung unseres Universums und in die Dunkle Energie.

Link zur Originalmeldung:

http://newscenter.lbl.gov/news-releases/2014/04/07/boss-quasars-measure-expansion/

Link zu einer externen, deutschsprachigen Meldung:

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-17430-2014-04-08.html

Modellversuch erklärt Ursprung der Plattengrenzen - und warum die Venus keine besitzt
Die ersten Plattengrenzen der Erde entstanden, weil sich winzige Schäden im Gestein akkumulierten. Aus ihnen bildeten sich dann vor rund drei Milliarden Jahren die ersten Verwerfungen. Das zeigt eine neue Modellsimulation. Sie erklärt auch, warum auf der Venus keine Plattentektonik existiert: Das heißere Gestein heilt zu schnell, die Schäden können sich dadurch nicht ausreichend ansammeln.

Link zu einer externen, deutschsprachigen Meldung:

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-17425-2014-04-07.html

grenzwissenschaft-aktuell.de
Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de
(falls nicht anders angegeben)


Für die Inhalte externer Links übernehmen wir keine Verantwortung oder Haftung.


WEITERE MELDUNGEN finden Sie auf unserer STARTSEITE