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Dienstag, 12. Mai 2015

Neue Aufnahmen zeigen Ceres-Rätsel in bislang bester Auflösung

http://photojournal.jpl.nasa.gov/archive/PIA19547.gif
Animation der Ceres-Rotaion | Copyright: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA

Pasadena (USA) - Eine aus Einzelbilder zusammengestellte neue Animation zeigt die Oberfläche des Zwergplaneten Ceres in bislang nicht gekannter Auflösung und offenbart zugleich auch neue An- und Einblicke auf die Rätsel des größten Körpers im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Ihre Geheimnisse geben die hellen Flecken und sonderbar geformten Krater aber immer noch nicht preis.

Die neuen Aufnahmen stammen vom 3. und 4. Mai 2015 und zeigen Ceres aus einer Entfernung von noch immer 13.600 Kilometern. Die Bilder erreichen damit eine Auflösung von 1,3 Kilometern pro Bildpunkt (Pixel) - für eine präzise wissenschaftliche Auswertung ist das aber immer noch nicht ausreichend.



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Schon jetzt aber zeigen hohe Aufwölbungen, ungewöhnliche Kraterformen, helle Flecken und erstaunlich flache Ebenen auf der Oberfläche von Ceres, dass der Zwergplanet für Diskussionen unter den Wissenschaftlern sorgen wird.: "Die Aufnahmen sind zwar sehr gut, aber zurzeit können wir über vieles nur spekulieren. Ceres lässt sich nicht so einfach verstehen", kommentiert Prof. Ralf Jaumann, Planetenforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Wissenschaftler im Dawn-Missionsteam.

Von besonderem Interesse ist weiterhin der große helle Fleck im Zentrum eines großen Kraters. Schon zuvor hatten Aufnahmen gezeigt, dass es sich bei diesem Merkmal nicht nur um einen, sondern in Wirklichkeit um zwei dicht aneinander liegende helle Flecken handelt. Die neusten Aufnahmen zeigen nun sogar, dass sich die Struktur in noch mehr kleinre Elemente aufteilt (s.Abb.).



Detailansicht des großen hellen Flecks, der – wie sich nun zeigt - in Wirklichkeit aus mehren kleinen Flecken besteht. | Copyright: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA

Was diese hellen Flecken jedoch sind, könne auch angesichts der neusten Aufnahmen noch nicht gesagt werden: "Es ist wahrscheinlich, dass dort relativ frisches Eis vorhanden ist, aber auch Salz wäre eine plausible Erklärung", so Jaumann. "Man kann viel vermuten, aber zurzeit noch schwer einschätzen um was es sich wirklich handelt."


Bis zum 6. Juni 2015 wird die Sonde sich nun nach und nach auf einen Abstand von nur noch 4.400 Kilometern über der Oberfläche herabsenken und alle drei Tage den Zwergplaneten, dessen Durchmesser fast 1000 Kilometer beträgt, einmal umrunden.



Erstaunlich geometrisch geformter, sechseckiger Krater auf Ceres. | Copyright: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA

"Wir wissen jetzt schon, dass Ceres sehr spannend für uns Planetenforscher sein wird." Vor allem die Frage, wie es im Inneren der eisigen Ceres aussieht, beschäftigt Planetenforscher Ralf Jaumann. Der Zwergplanet in 434 Millionen Kilometern Entfernung von der Sonne liegt hinter der Frostgrenze im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Während das erste Ziel der Mission, Asteroid Vesta, ein so genannter trockener Asteroid ohne Wasser war, wird mit Ceres als zweitem Ziel der Mission das genaue Gegenteil untersucht: Der Zwergplanet könnte nach Schätzungen der Wissenschaftler einen Wasseranteil von 15 bis 25 Prozent aufweisen. "Die große Frage ist: Gibt es tatsächlich einen Ozean im Inneren? Und wie sieht die Kruste aus? Um die Antworten zu finden, müssen wir uns die Daten ganz genau anschauen." Einige Forscher vermuten sogar, dass es im Innern des potentiell vorhandenen Ozeans sogar Leben geben könnte (...wir berichteten).


WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA
Dawn liefert neue Aufnahmen den hellen Flecken auf der Ceres-Oberfläche 21, April 2015
Neues Rätsel um mysteriöse helle Flecken auf Zwergplanet Ceres 15. April 2015
Mysteriöse "weiße Flecken" auf Zwergplaneten Ceres ragen über Kraterwand hinaus 20. März 2015

Zwergplanet Ceres könnte Leben beherbergen 5. Januar 2015


grenzwissenschaft-aktuell

Sonntag, 10. Mai 2015

Wende in der Kontroverse um die Roswell-Dias: Erster Hauptuntersucher entschuldigt sich


Die von der "The 'Roswell Slides' Research Group" entzifferte Version des Hinweisschildes. | Copyright/Quelle: roswellslides.com

Washington (USA) - Seit der Veröffentlichung der sogenannten "Roswell-Dias", die angeblich den toten Körper eines Außerirdischen zeigen sollen, überschlagen sich die Ereignisse, Spekulationen und Kontroversen rund um die Frage, was die beiden Dias tatsächlich zeigen. Angesichts neuer Fakten und Informationen hat sich nun einer der Hauptuntersucher, der Roswell-Forscher Anthony Bragalia, der selbst jedoch nicht an der "BeWitness"-Veranstaltung beteiligt war, in einem schwergewichtigen Statement zu den aktuellen Entwicklungen erklärt und eine falsche Identifizierung einer Indianermumie eingeräumt. Bragalias Artikel geben wir im Folgenden in einer deutschsprachigen Übersetzung unkommentiert wieder.

UPDATE 15. Mai 2015, 20:30h
Mittlerweile hat sich auch Donald R. Schmitt von der Einschätzung, dass die Bilder einen Außerirdischen zeigen, distanziert, reumütig seinen Fehler eingestanden und erklärt, er habe sich durch "fehlgeleitete Hoffnungen von seiner eigentlich kritischen Herangehensweise abbringen lassen". Hinzu bittet er alle, die er in die Irre geführt und bei denen er falsche Hoffnung geweckt habe, um Entschuldigung. Schmitts Erklärung im englsichen Original finden Sie HIER

+ + +


DIE "ROSWELL-DIAS" UND MEINE ENTSCHULDIGUNG AN EIN TOTES KIND DER MESA VERDE
von Anthony Bragalia

- Den Originalartikel finden sie HIER


Vor wenigen Tagen präsentierte eine Gruppe skeptischer (UFO-)Forscher ihre mit Hilfe des Computerprogramms "SmartDeblur" erzielten Ergebnisse der Entzifferung des Textes auf einem Hinweisschild, das auf zwei Dias aus dem Jahr 1947 zu sehen ist, und von dem zuvor vermutet wurde, dass es ein außerirdisches Wesen zeigen könnte, das (im selben Jahr) beim Absturz nahe Roswell gefunden wurde. Ich selbst (A.Bragalia) war einer der Verfechter dieser Deutung des Körpers als Alien - aber ich lag falsch.

Die Skeptiker-Gruppe interpretierte den Text auf dem Hinweisschild wie folgt: 


MUMMIFIED BODY OF TWO YEAR OLD BOY
At the time of burial the body was clothed in a xxx-xxx cotton
shirt. Burial wrappings consisted of these small cotton blankets.
Loaned by the MR. Xxxxxx, San Francisco, California


(Mumifizierter Körper eines zweijährigen Junge
Bei seiner Beerdigung war der Körper in eine x(unlesbar)x aus Baumwollehemd gewickelt/gehüllt. Bestattungstücher bestanden aus diesen kleinen Baumwolltüchern.
Leihgabe von Mr. X(unlesbar)X, San Francisco, Kalifornien)


Durch meine Zusammenarbeit mit einem Kollegen in Europa und anhand dieser Interpretation des Textes habe ich vergangene Nacht herausgefunden, dass diese Interpretation korrekt ist.

In der Ausgabe vom September 1938, Volume VIII, Number 1 der "Mesa Verde Notes", die auf der Internetseite des National Park Service wiedergegeben wird, findet sich ein Artikel der in diesem Zusammenhang das Rätsel um die Roswell-Dias eindeutig aufklärt. Absatz vier des Artikels "Around the Mesa" berichtet folgendes:

"Das Park Museum erhielt kürzlich eine wirklich großartige Mumie, als Mr. S.L. Palmer aus San Francisco diese einst von seinem Vater in den (hiesigen) Ruinen im Jahre 1894 gefundene (Mumie) an (unser Museum) übergab. Die Mumie ist die eines zwei Jahre alten Jungen und ist in einem exzellenten Erhaltungszustand. Zum Zeitpunkt seiner Bestattung war der Körper in ein Baumwollhemd und drei kleine Baumwolltücher gehüllt. Fragmente dieser (Tücher) befinden sich immer noch an der Mumie." Sie finden den vollständigen Text via folgendem Link: http://npshistory.com/nature_notes/meve/vol8-1f.htm

Dieser Abschnitt stimmt gänzlich mit dem Text auf dem Hinweisschild überein.

EINE VERWECHSELUNG

Das Wort "Hoax" (Schwindel) wurde schon lange verwendet, um die Saga rund um die "Roswell-Dias" zu beschreiben. Aber es war kein Schwindel. Zumindest nicht von Seiten der Hauptuntersucher Tom Carey, Don Schmitt und mir (A.Bragalia) und ich habe auch niemals absichtlich irgendetwas verfälscht oder andere Personen getäuscht. Dennoch handelt es sich hier um einen wirklich schwerwiegenden Fall einer Personenverwechselung (mistaken Identity) und ich stelle mich all seinen Konsequenzen.

Mir selbst wurde stets versichert, dass der Mitbesitzer der Dias, Mr. Adam Dew, nur die bestmöglichen und hochauflösendsten Versionen der Scans der Dias und des Hinweisschildes den Untersuchern zur Verfügung gestellt hatte. Zu diesen Untersuchern gehören Experten von Weltruf, darunter auch Ray Downing vom Studio Macbeth in NY (der auch schon Analysen an den Scans des Turiner Grabtuchs durchgeführt hatte) und Colonel Jeffrey Thau (der die Scans sogar an die Foto-Auswertungsabteilung des Pentagons geschickt hatte). Obwohl für die Deutung dieser Scans also die beste Entzifferungs- und Rekonstruktionssoftware angewendet wurde, waren diese Experten bislang nicht in der Lage, die Wörter auf der Plakette eindeutig zu entziffern.

Ich kann nur vermuten, dass Mr. Adam Dew diesen Experten eben nicht die besten Scans vorgelegt hatte. Warum er dies nicht getan haben sollte, darüber bin ich mir nicht im Klaren. Ich kann nur sagen, dass Adam bis zum heutigen Tage nicht jene besten und kristallklaren Versionen der Dias veröffentlicht hat, von denen ich weiß, dass sie existieren.

In einer E-Mail an einen deutschen Untersucher (und mittlerweile auch auf der offiziellen Internetseite zu Dews Dokumentation über die Dias "Kodachrome") hat Dew die skeptischen Forscher selbst eines Schwindels bezichtigt (...wir berichteten).

Angesichts der Entdeckung in den "Mesa Verde Notes", die eindeutig die Interpretation des Textes durch die skeptischen Forscher stützt, scheint es so, als seien es nicht diese Skeptiker gewesen, die irgendetwas gefälscht haben. Mr. Dew hat nun einiges zu erklären.

Er hat mehrmals Untersuchern unterschiedliche Teile der Dias, Auszüge, Vergrößerungen in unterschiedlichen Auflösungen zur Verfügung gestellt. Jetzt müssen wir uns (und ihn) fragen, warum. Aber ich glaube, wir kennen die Antwort schon vor der Frage. Dews Motivation unterschied sich von Anfang stark an von meinen, denen von Tom Carey und Don Schmitt. Dew ist neu in der UFO-Thematik und hat im Vergleich zu denen, die schon seit Jahren vielen Jahren auf diesem Gebiet arbeiten und forschen, nicht viel zu verlieren. Im Gegensatz zu dem Text auf dem Hinweisschild, ist es nicht schwer, hier zwischen den Zeilen zu lesen.

UNGLAUBLICHE ABER WAHRE ZUFÄLLE

Alle Informationen rund um die Dias selbst sind wahr: Sie stammen von 1947 und damit dem Jahr des Absturzereignisses (nahe Roswell). Augenzeugen haben die Leichen von Roswell in einer Art und Weise beschrieben, wie sie dem Körper auf den Dias gleichen. Ein direkter Augenzeuge hat große Ähnlichkeiten zu den Roswell-Körpern attestiert. Bernerd und Hilda Ray, die ursprünglichen Besitzer der Dias waren wirklich gesellschaftlich sehr gut und hochrangig verknüpfte Persönlichkeiten. Bernerd war wirklich ein Geologe, der für die Ölindustrie im Permian Basin in New Mexico (nahe Roswell) tätig war und er war wirklich in den 1940er Jahren der Präsident einer geologischen Gesellschaft in dieser Region, beendete seine Tätigkeit aber 1947. Seine Frau Hilda war in den 1940er Jahren wirklich eine bekannte Anwältin der Ölindustrie und wahr sehr wahrscheinlich mit Mamie Eisenhower, der Frau des einstigen US-Präsidenten, befreundet. Die Rays haben diese Dias tatsächlich in einer Truhe verwahrt, die dann erst Jahrzehnte nach ihrem Tod gefunden wurde. Der Körper auf den beiden Dias ist wirklich von extrem ungewöhnlicher Erscheinung, ungewöhnlich gut erhalten und weist tatsächlich einige ungewöhnliche Merkmale auf.

Aber dies alles muss als Folge ungewöhnlicher Zufälle gewertet werden. Ich selbst vermute, dass Hilda die Bilder der Mumie deshalb von den anderen Dias in der Kiste versteckt aufbewahrt hatte, da sie sich in irgend einer Weise schuldig fühlte, dass diese Bilder ausbeuterisch oder despektierlich sein könnten. Hilda selbst hatte keine Kinder. Vielleicht hatte sie gelesen, dass S.L. Palmers Vater die Kindermumie einst gestohlen hatte und dass sein Sohn die Mumie, vielleicht aufgrund einer Art von Schuldbewusstsein, wieder an einen rechtmäßigen und angemessenen Ort zurückgegeben hatte.

LEKTION GELERNT UND EINE ENTSCHULDIGUNG AN EIN TOTES KIND

Ich selbst habe sehr viel über mich und über jene Dinge gelernt, die ich jetzt ändern muss, um ein besserer Forscher und Untersucher zu werden. Ich muss weniger treuherzig, viel kritischer und weniger anklägerisch gegenüber jenen werden, mit denen ich nicht einer Meinung bin.

Doch noch mehr als das, muss ich meine aufrichtigste und tiefste Entschuldigung gegenüber den Ureinwohnern des amerikanischen Südwestens anbieten. Eines ihrer Kinder, ein Kind, das vor mehr als einem Jahrhundert gestorben ist, wurde zu einem Spektakel gemacht. Wer immer Du warst, Du verdienst Würde und Respekt. Dein Volk, die Pueblo, haben dich durch die Mumifizierung geehrt. Ich aber, habe meinen Teil daran getan, deinen ewigen Frieden zu stören. Und dafür möchte ich mich entschuldigen. Auch wenn ich im Laufe dieser Saga weder Geld erhalten noch auf dieses gehofft habe und obwohl meine Absichten ehrlich und meine Beleidigung unbeabsichtigt war, werde ich einen umfangreichen Betrag für die Wohlfahrt der Kinder der amerikanischen Ureinwohner spenden und ermutige auch alle anderen, die hieran beteiligt waren, das Gleiche zu tun.

Anthony J. Bragalia

+ + +

Derweil steht Adam Dew auf seiner Internetseite weiterhin zu seiner Behauptung, bei der Entzifferung des Textes durch die skeptische "The 'Roswell Slides' Research Group" handele es sich um eine Fälschung. Hier erklärt er, dass die Entzifferung anhand seiner Scan-Versionen in dieser Form unmöglich sei und fordert die Gruppe dazu auf, Schritt für Schritt zu zeigen, wie sie anhand der Originale zu besagter Entzifferung gelangt sein will. Auch habe er schon mit dem Hersteller des Programms Kontakt aufgenommen und diesen um eine unabhängige Analyse gebeten.

UPDATE 10. Mai 2015, 16:00h
Mittlerweile hat auch die
"The 'Roswell Slides' Research Group" nachgelegt und zeigt in auf ihrer Internetseite zwei Videos Schritt für Schritt, wie sie mit "SmartDeblur" und "SmartDeblur Pro" die Schrift auf dem Hinwesischild lesbar machen konnte:


Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten

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Indes hat Grenwzissenschaft-Aktuell einen weiteren Hinweis auf das Parks Museum als Ort der Aufnahmen des Körpers auf den Dias erhalten. Es handelt sich um ein historisches Foto einer anderen Mumie aus dem Museum des US-Nationalparks Mesa Verde. Auch diese Mumie einer erwachsenen Frau wird hier mit Hinweisschildern der auffallend ähnlichen Art erläutert, wie sie auch auf dem sog. "Roswell-Dias" zu sehen ist. Selbst der typografische Stil - mit Großbuchstaben in der Überschrift und Kleinbuchstaben im weiteren Text - stimmt überein.


Hist. Postkarte der Mumie "Esther" (hier von GreWi unscharf maskiert, unmaskierte Fotos der Mumie finden Sie HIER) im National Park Museum Mesa Verde.

Zur einst ausgestellten Frauenmumie "Esther" wird auch erläutert, dass diese später von ihren Leuten respektvoll beigesetzt wurde. Es ist also möglich, ja vielleicht sogar wahrscheinlich, dass auch die Mumie des zweijährigen Jungen mittlerweile bestattet wurde. Forscher sind derzeit darum bemüht, eine offizielle historische Aufnahme dieser Mumie im Museum ausfindig zu machen.

UPDATE 10.05.2015, 23:30h
Auch weitere Fotos aus dem besagten Museum zeigen uffallende Übereinstimmungen mit den auf den sog. "Roswell-Dias" zu sehenden Objekten. So sind auch hier besagte Hinweisschilder und auch das Aufhänge-Regalsystem zu sehen.

GreWi-Dossier
Unsere bisherigen Meldungen zu den Hintergründen und Kontroversen
um die Roswell-Dias

Kontroverse um angeblich entziffertes Hinweisschild auf dem sog. "Roswell-Dias" 9. Mai 2015

GreWi-Exklusiv: Das sind die sogenannten Roswell-Dias - Teil 1 6. Mai 2015



grenzwissenschaft-aktuell

Samstag, 9. Mai 2015

Kontroverse um angeblich entziffertes Hinweisschild auf dem sog. "Roswell-Dias"

Washington (USA) - Nicht erst seit am Morgen des 6. Mai 2015 zwei Dias der Öffentlichkeit präsentiert wurden, die angeblich die Leiche eines Insassen des 1947 nahe Roswell in New Mexico abgestürzten außerirdischen Raumschiffs zeigen sollen, wird weltweit kontrovers darüber diskutiert, was auf den Bildern tatsächlich zu sehen ist. Bisheriger Höhepunkt ist die angebliche Entzifferung der Aufschrift auf einem neben dem Körper platzierten Hinweisschild, die bislang als nicht entzifferbar galt. Diese Aufschrift soll den Körper nun als den eines mumifizierten, zweijährigen Jungen ausweisen. Was Viele nun als eindeutiger Beweis für die irdische Herkunft und Natur des Körpers werten, wird von den Untersuchern und Besitzern der Dias mittlerweile jedoch selbst als Schwindel bezeichnet. Die Kontroverse ist also in vollem Gang.

Bitte beachten Sie unser UPDATE 10. Mai 2015
Wende in der Kontroverse um die Roswell-Dias: Erster Hauptuntersucher entschuldigt sich

+ + + Anmerkung vorab: Während auf der "BeWitness"-Veranstaltung am vergangenen Mittwochmorgen (MEZ) - im Gegensatz zu einigen Falschbehauptungen im Internet – tatsächlich beide (also 2) Dias gezeigt wurden, liegt GreWi das zweite Dia leider noch immer nicht in hoher Auflösung vor. Sobald sich dies ändert, wird GreWi natürlich erneut berichten und auch dieses Bild zeigen. Bis dahin hier zwei Screenshots des zweiten Dias, auch im Vergleich zum ersten, bereits weitläufig in hochauflösender Qualität verbreiteten Dia.



Dia Nr. 2. | Copyright: slideboxmedia.com / bewitness.org


Dia Nr. 2. (r.) im Vergleich mit Dia Nr. 1 (Kodchrome slide 11). | Copyright: slideboxmedia.com / bewitness.org

+ + +


Die von einem Team kritischer UFO-Forscher mit der Bezeichnung "The 'Roswell Slides' Research Group" veröffentlichte Behauptung erfolgreichen Entzifferung des Textes auf dem Hinweisschild könnte jedoch - sollte sie sich bestätigen - sämtlichen Vermutungen und Behauptungen darüber, dass die Fotos einen außerirdischen Leichnam zeigen könnten, jeglichen Wind aus den Segeln nehmen.


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Schließlich behauptet die Forschergruppe, sie habe schon vor der offiziellen Veröffentlichung "von einem Insider" eine hochauflösende Version des zweiten Dias bekommen und anhand dieser "innerhalb von nur wenigen Stunden" den Text größtenteils mit Hilfe eines Computerprogramms lesbar machen können. Dieser laute:


Die von der "The 'Roswell Slides' Research Group" entzifferte Version des Hinweisschildes. | Copyright/Quelle: roswellslides.com


MUMMIFIED BODY OF TWO YEAR OLD BOY
At the time of burial the body was clothed in a xxx-xxx cotton
shirt. Burial wrappings consisted of these small cotton blankets.
Loaned by the MR. Xxxxxx, San Francisco, California
Mumifizierter Körper eines zweijährigen Junge
Bei seiner Beerdigung war der Körper in eine x(unlesbar)x aus Baumwollehemd gewickelt. Bestattungstücher bestanden aus diesen kleinen Baumwolltüchern.
Leihgabe von Mr. X(unlesbar)X, San Francisco, Kalifornien
Während mit dieser Entzifferung die ganze Sache eigentlich klar und abgeschlossen wäre, stellen die ursprünglichen Untersucher diese Behauptung nun jedoch in Frage und unterstellen der "The 'Roswell Slides' Research Group" sogar einen direkt Schwindel oder zumindest, einem solchen Schwindel (in Form der an sie schon vorab gelieferten Vorlage) unterlegen zu sein.

Um diesen Vorwurf eines Schwindels zu verstehen, muss man zunächst folgende zeitlichen Abläufe und Hintergründe kennen:

- Ursprünglich waren die Dias nur einem sehr kleinen Personenkreis direkt bekannt und zugänglich. Hierbei handelt es sich um die (zufällige) Entdeckerin, den Sportjournalisten Adam Dew, UFO/Roswell-Forscher wie Don Schmitt und Tom Carey, sowie die zu Rate gezogenen Fachexperten von Kodak, Mediziner, Anatomen usw.
- Mit dem Trailer zu Adam Dews Doku "Kodachrome" wurden dann erstmals auch die Dias selbst gezeigt – allerdings noch unscharf maskiert, da sie auf der BeWitness-Veranstaltung am 5./6. Mai erstmals und exklusiv gezeigt werden sollten.

- Auf dieser Veranstaltung wurden beide Dias dann erstmals gezeigt (s.o.) - auch wenn die Präsentation des zweiten Dias wohl aufgrund der Tatsache, dass es von Jaime Maussan nur auf spanisch erläutert wurde und dieses zweite Dia dem ersten ausführlich diskutierten Dia wirklich sehr ähnlich sieht, den meisten Beobachtern entgangen war.


- Zeitgleich mit der Veranstaltung veröffentlichte der UFO-Historiker Richard Dolan via "CoastToCoastAm.com" eine hochauflösende Ansicht des ersten Dias (das später als "Kodachrome slide 11 bezeichnet werden wird). Auf diesem Dia ist die Schrift auf dem Hinweisschild jedoch gänzlich unleserlich, wird vom Weiss des Schildes völlig unleserlich überblendet.


- Nach der Veranstaltung postete Jaime Maussan eine kleine und damit nur schlecht aufgelöste Version des zweiten Dias via Twitter. Anhand dieser Ansicht wird jedoch klar, dass auf diesem (zweiten) Dia, der Text wesentlich deutlicher, wenn auch immer noch unleserlich, zu sehen ist. Allerdings ist dieses Bild teilweise zum rechten Rand hin beschnitten. Es fehlt also ein Teil des Textes, der jedoch auf der zuvor auf der Veranstaltung gezeigten Version zu sehen war.


- Am 8. Mai veröffentlichte Adam Dew dann auf seiner Webseite "slideboxmedia.com" eine hochauflösende Version des Trommelscans des vollständigen ersten Dias ("Kodrachome slide 11"), sowie eine Detailvergrößerung des Trommelscans des Hinweisschildes ("Placard") und einer Detailansicht des Kopfes der Leiche ("Face").


- Noch "vor" dieser Veröffentlichung will die "The 'Roswell Slides' Research Group" jedoch bereits eine Kopie dieser Scans von einem "Insider" erhalten, anhand dieser binnen weniger Stunden die Schrift mit Hilfe des kommerziellen Computerprogramms "SmartDeblur" entziffert haben und somit auch die Leiche als mehr oder weniger gewöhnliche Kindermumie identifiziert haben (s.o.).
Mit dieser Aussage und Präsentation auf der Webseite der "The 'Roswell Slides' Research Group" konfrontiert, erklärte der Produzent der Dokumentation "Kodachrome" und derzeitige Besitzer der Dias, Adam Dew gegenüber Grenzwissenschaft-Aktuell, dass "das Bild auf dieser Webseite eine Fälschung ist. Würde es sich um das Original handeln, so sollte man dies auch reproduzieren können. Das ist aber nicht der Fall. Jeder, der sich die beiden Bilder genau ansieht, wird schnell erkennen, dass es sich nicht um unser Original handelt. Bitte vergleichen Sie die beiden Bilder: unseren originalen Trommelscan und die angeblich entzifferte Version."

Tatsächlich sind einige Unterschiede zu sehen, die es für die "The 'Roswell Slides' Research Group" nun zu erklären gilt: So zeigt das Original (s.f.Abb. o.) etwa einen dunklen Fleck in der oberen rechten Ecke des Hinweisschildes, wie er auf der entzifferten Version (s.f.Abb.u.) nicht zu sehen ist, obwohl auch er trotz "SmartDeblur" eigentlich weiterhin zu sehen sein sollte. Zudem erscheint auch der erste Buchstabe "M" in den beiden Versionen deutlich unterschiedlich.




...damit liegt der Ball derzeit wieder bei der "The 'Roswell Slides' Research Group".
 (Anmerkung: Ohne einzelne Mitglieder oder die Integrität dieser Gruppe grundsätzlich untergraben zu wollen, ist es für den Leser aber auch wichtig zu wissen, dass diese Gruppe teilweise aus Personen besteht, die von Anfang an zunächst darum bemüht waren, Teil der direkten Untersuchergruppe zu werden, denen dies jedoch aus unterschiedlichen Gründen verwehrt wurde und die sich seither - ohne die Dias überhaupt selbst gesehen zu haben - ausschließlich abschätzig zu den Dias und ihren Untersuchern geäußert haben...)

GreWi wird natürlich weiterhin berichten...



+ + + GreWi-Kommentar
Bislang bleibt von und nach der Präsentation der angeblichen und sogenannten "Roswell Dias" hauptsächlich eines übrig: Ein nahezu vollständiges Versagen der Kommunikation und sinnvollen PR von Seiten der BeWitness-Veranstalter und Vertreter der Behauptung, die Dias würden eine ungewöhnliche oder sogar außerirdische Leiche zeigen:

a) Es gab weder ausführliche Vorab- und Danach-Informationen für die Medien.
b) Große und wichtige Teile der Veranstaltung (etwa die Aussagen von Medizinern und Anatomen oder die Moderation von Jaime Maussan) wurden ausschließlich auf Spanisch gehalten, nicht übersetzt und wurden...
c) ...bislang auch nicht in einem Artikel zusammengefasst und zumindest auf Englisch veröffentlicht.
e) Bis heute warten wir immer noch auf die Veröffentlichung eines hochauflösenden Scans des zweiten Dias.

Das nun ausgebrochene Chaos und absolute Medienfiasko haben sich also hauptsächlich die BeWitness-Veranstalter zuzuschreiben. Schade – ganz gleich, was der Körper schlussendlich sein wird.

Eine derartiges Vorgehen wird weder von den Medien noch von der breiten Öffentlichkeit verziehen und es wird schwer werden, die "Roswell-Dias" zukünftig objektiv und sachlich zu diskutieren. Das wäre umso dramatischer, sollten die Dias wirklich das zeigen, was ihre Befürworter und Promoter behaupten...


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Donnerstag, 7. Mai 2015

Schatztaucher veröffentlichen erstmals genaue Position der "Ostsee-Anomalie" sowie neue unabhängige Sonar-Scans


Erste Sonaraufnahme (2011) der mysteriösen Struktur am Grunde der Ostsee. | Copyright: oceanexplorer.se

Stockholm (Schweden) - 2011 entdeckten Schatztaucher auf Sonaraufnahmen aus der Ostsee in rund 80 Metren Tiefe eine 60 Meter durchmessende annähernd kreisrunde Struktur. Trotz mehrerer Tauchgänge, Erkundungsfahrten und Untersuchungen mit Sonar ist bis heute unbekannt, um was genau es sich bei der sogenannten "Ostsee-Anomalie" tatsächlich handelt. Ihr kurioses Aussehen sorgt indes weiterhin für zahlreiche Spekulationen. Nach Jahren des Stillschweigens haben die Schatztaucher nun erstmals die genaue Position ihres Fundes bekannt gegeben. Zudem stehen nun auch von den Entdeckern unabhängige neue Sonaraufnahmen der Struktur zur Verfügung.

Wie Peter Lindberg und Denis Asberg vom "Ocean X Team" auf ihrer Webseite berichten, befindet sich die "Ostsee-Anomalie" bei den Koordinaten 19°47'37.8'' O - 60°49'31.4" N (s. Karte) und damit nördlich des sogenannten Aländer Landes im Bottnischen Meerbusen.



Karte mit der genauen Positionsangabe der "Ostsee-Anomalie". | Copyright/Quelle: oceanexplorer.se

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Auf die Frage, ob die Schatztaucher nun nicht Angst hätten, dass andere die Struktur erkunden werden, erläutert Peter Lindberg auf der Facebook-Gruppenseite des Ocean-X-Teams, dass "jeder, der da runter will, mit den gleichen Problemen konfrontiert sein wird, wie wir sie schon hatten. Wie man sieht, liegt (die Struktur) mitten im Nirgendwo. Um hier herunter zu gelangen und etwas zu vermessen benötigt man eine ganze Menge an teurer Ausrüstung. Ich glaube nicht, dass konkurrierenden Schatztaucher da etwas anderes ausrichten können, als wir das schon mit den bisherigen Seiten-Scans gemacht haben. Nach den wunderbaren (neuen) Mehrstrahl-Aufnahmen von Peter Löf, brauchen wir aber auch keine weiteren und zudem schlechten Seiten-Scan-Aufnahmen mehr."


Mehrstrahl-Sonar-Aufnahme der sog. Ostsee-Anomalie vom 7. März 2015. | Copyright/Quelle: Finish Transport Agency, LIVI/1588/07.03.2015 / BIRD Release date 11/0415

Bei diesen neuen Mehrstrahl-Sonar-Aufnhamen handelt es sich um Aufnahmen, die unabhängig vom Ocean-X-Team von der Organisation B.I.R.D. des mit Asberg und Lindberg befreundeten Tauchers Peter Löf veröffentlicht wurden und die auf Daten der Finnish Transport Agency (FTA) vom vergangenen März 2015 basieren. Auf der BIRD-Facebook-Seite sind unterschiedliche Dokumente mit den neuen Aufnahmen, bislang aber keine konkrete Auswertung und Interpretation dieser Daten und Bilder zu finden.


Zeitgleich mit der Bekanntgabe der genauen Position hat das Ocean-X-Team auch neue direkte Tauchgänge zur Ostsee-Anomalie noch in diesem Jahr in Aussicht gestellt. Ermöglich werden sollen diese durch ein weiteres TV-Team, das die Schatztaucher dabei filmen und daraus eine weitere TV-Doku produzieren will.


GreWi-Dossier
Die bisherigen GreWi-Meldungen zur Ostsee-Anomalie

Neues Fotos zeigt rechtwinklige Korridore als Teil der Ostsee-Anomalie 16. Oktober 2014
VIDEO: Militärmanöver über Ostsee-Anomalie 9. September 2014
Video: Schatztaucher präsentieren neue Aufnahmen der Ostsee-Anomalie 25. März 2014
Bestätigt: Schwedische Marine beteiligt sich an der Erkundung der Ostsee-Anomalie 29. August 2013
Schatztaucher Dennis Asberg: "Ostsee-Anomalie ist eine künstlich bearbeitete, vom Untergrund getrennte Scheibe" 25. Juli 2013

Mehrstrahl-Sonar zeigt Ostsee-Anomalie erstmals in 3D - Weitere Videos mit Anomalien angekündigt 27. Mai 2013
Analyse belegt: Verbranntes organisches Material bedeckt Teil der "Ostsee-Anomalie" 11. April 2013
Kurz-Update: Neue Informationen zur "Ostsee-Anomalie" 29. Dezember 2012
Kontroverse um Ostee-Anomalie: Schatztaucher widersprechen Kritik von Geologen 5. September 2012
Mysteriöses Ostsee-Objekt: Schatztaucher veröffentlichen bislang unbekannte Sonar-Aufnahmen 31. August 2012
Kurzmeldung: Mysteriöses Ostseeobjekt wird erneut erkundet 17. August 2012

Mysteriöses Objekt in der Ostsee: Neues aus der Tiefe 28. Juli 2012
Weitere Information zum letzten Stand der Dinge i. S. Ostsee-Objekt 26. Juli 2012
Technische Fehler: Zweite Expedition zum Objekt in der Ostsee gescheitert - trotz kuriosem Fund... 23. Juli 2012
U-Boot-Netzsperre der Nazis? Schwedischer Militär kommentiert mysteriöses Objekt in der Ostsee 11. Juli 2012
Neue Expedition: Schatztaucher suchen nach Signalen aus der Tiefe 9. Juli 2012
Erste Doku-Vorschau zum Ostsee-Objekts aufgetaucht 4. Juli 2012
Mysteriöses Objekt am Ostseegrund: Neuigkeiten aus der Tiefe 29. Juni 2012

Neue Bilder vom mysteriösen Objekt in der Ostsee 27. Juni 2012
Neue Informationen über das mysteriöse Objekt in der Ostsee
22. Juni 2012
Erste Aufnahmen der mysteriösen Kreisstruktur am Grunde der Ostsee veröffentlicht
15. Juni 2012
Taucher dringen erstmals zur mysteriösen Kreisstruktur in der Ostsee vor
8. Juni 2012
Schatztaucher fanden zweite mysteriöse Kreisstruktur in der Ostsee 14. Februar 2012
Schatzsucher finden mysteriöse Kreisstruktur am Grunde der Ostsee
5. Juli 2011

grenzwissenschaft-aktuell

Mittwoch, 6. Mai 2015

GreWi-Exklusiv: Das sind die sogenannten Roswell-Dias - Teil 1

Mexico City (Mexiko) - Seit 2013 spitzen sich die Diskussionen um zwei Dias zu, die möglicherweise den Körper eines toten Außerirdischen zeigen. Glaubt man einigen UFO-Forschern, so könnte es sich sogar um die Leiche eines beim sagenumwobenen Roswell-Absturz 1947 in New Mexiko abgestürzten Außerirdischen handeln. Vergangene Nacht wurden die beiden Bilder im Rahmen einer Live-Präsentation in Mexiko City gezeigt. In Rücksprache mit den Veranstaltern und Inhabern der Copyrights zeigt Grenzwissenschaft-Aktuell hier nun die beiden Aufnahmen und die auf diesen Aufnahmen basierende Rekonstruktionen des darauf zu sehenden Körpers.

+ + + Anmerkung:
Bislang liegt und nur eines der beiden "Roswell-Dias" vor. Stehe aber mit dem Inhaber des Copyrights und den Veranstaltern der Präsentation in direktem Kontakt und hoffe, auch das zweite Dias möglichst bald zeigen zu können.
+ + +

Die Bilder selbst wurden in einer Kiste mit weiteren Kodachrome-Dias entdeckt, die mittlerweile der ehemaligen Rechtsanwältin Hilda Blair Ray zugeordnet werden konnten (...wir berichteten ausführlich, siehe GreWi-Dossier unten). Die beiden Dias zeigen einen toten Körper in einer Art Glaskasten. Hilda Ray hatte Kontakte in höchste Regierungskreise der US-Regierung unter Eisenhower und die Dias selbst konnten zeitlich von Experten in die späten 1940er Jahre eingeordnet werden.

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Während direkte Zeit- und Augenzeugen der Vorgänge des Roswell-Absturzes den Körper auf diesen Bildern mit Leichen vergleichen, die angeblich in den Trümmern entdeckt und vom US-Militär geborgen wurden, dürfte die Diskussion darüber, was diese Bilder tatsächlich zeigen und ob es eine Verbindung zum Roswell-Vorfall gibt, mit der nun erstmaligen Veröffentlichung erst beginnen.

Schon auf der mehr als fünfstündigen Veranstaltung haben sich jedoch gleich mehrere Experten aus Anatomie und Medizin gegen die Annahme ausgesprochen, die Bilder könnten einen menschlichen Körper, etwa eine Mumie oder ein Mensch mit bekannten Deformationen und/oder Krankheiten zeigen. Weitere Informationen und Diskussionen dazu werden zweifelsohne folgen und GreWi wird natürlich ausführlich berichten!


Somit beschränkt sich diese GreWi-Meldung zunächst auf die unkommentierte Wiedergabe des bislang gezeigten Dias und einiger Standbilder der am heutigen frühen Morgen gezeigten Rekonstruktionen:

Foto Nr. 1 (Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Foto zu vergrößern). | Copyright/Quelle: SlideboxMedia.com / bewitness.org


Detailvergrößerung der Kopfpartie von Foto Nr. 1 | Copyright/Quelle: SlideboxMedia.com / bewitness.org


Rekonstruktionen des Kopfes auf der Grundlage von Foto 1. | Copyright/Quelle: SlideboxMedia.com / bewitness.org

Ganzkörper-Rekonstruktionen auf der Grundlage von Foto 1. | Copyright/Quelle: SlideboxMedia.com / bewitness.org

Ein (kostenpflichtiger = 20 US-Dollar) Online-Stream der Veranstaltung, auf der die Bilder mit zahlreichen weiteren Hintergrundinformationen präsentiert wurden, finden Sie HIER

Weitere Hintergrundinformationen zu den Aufnahmen werden in Kürze im Rahmen einer Dokumentation mit dem Titel "Kodachrome" veröffentlicht werden (s. Trailer).

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um die Roswell-Dias


grenzwissenschaft-aktuell

Donnerstag, 30. April 2015

GreWi-Exklusiv: Deutscher Trailer und Vorverkaufspreis zum Stream-Event zur Veröffentlichung der sog. Roswell-Dias


Dieses Bild der 3D-Arbeiten auf der Grundlage der "Roswell-Dias" dürfte wohl am meisten der Abbildung auf den Fotos entsprechen, die am 5. Mai gezeigt werden sollen - zeigt es doch hinter dem Konstruktionsgitter der 3D-Rekonstruktion eine Textur, wie sie dem Foto-Original entsprechen könnte. | Copyright: SlideboxMedia.com

Mexico City (Mexiko) - Seit 2013 spitzen sich die Diskussionen um zwei Dias zu, die möglicherweise den Körper eines toten Außerirdischen zeigen. Glaubt man einigen UFO-Forschern, so könnte es sich sogar um die Leiche eines beim sagenumwobenen Roswell-Absturz 1947 in New Mexiko abgestürzten Außerirdischen handeln. Für den 5. Mai 2015 (HINWEIS: entspricht dem 6. Mai mitteleuropäischer Zeit, s. unten) wurde die erstmalige Präsentation dieser Bilder im Rahmen einer Live-Präsentation in Mexiko City angekündigt. Dieses Event wird als kostenpflichtiger Live-Stream im Internet übertragen. Für Grenzwissenschaft-Aktuell hat der Veranstalter nun den US-Trailer mit deutschen Untertiteln versehen und bietet einen Vorverkaufspreis für die Online-Übertragung an.

Übertragen wird die 2-stündige Veranstaltung mit dem Titel "BeWitness" (Werde Zeuge) aus dem National Auditorium in Mexico City, organisiert und präsentiert von dem mexikanischen Journalisten und UFO-Forscher Jaime Maussan (...wir berichteten).


Trailer mit deutschen Untertiteln zur Dokumentation "Kodachrome" mit den Hintergründen zu den angekündigten Fotos


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Während der Live-Überragung der Veranstaltung via Pay-Per-View-Online-Stream am Tag der Veranstaltung selbst (sozusagen an der Abendkasse) 20 US-Dollar kosten wird, kann die Teilnahme bis zum 5. Mai 2015 selbst noch für 15 US-Dollar (sozusagen im Vorverkauf) gebucht werden. Bei dieser Buchung kann die Aufzeichnung auch noch nach Veranstaltung ca. zwei Wochen lang angesehen werden.

Die Veranstaltung "BeWitness" beginnt mit einem zweistündigen Vorprogramm um 17:30 Uhr Ortszeit in Mexiko - Nach mitteleuropäischer Zeit also um 00:30, des 6. Mai 2015. Danach, um 02:30 Uhr, beginnt dann das Hauptprogramm, das hauptsächlich in englischer Sprache gehalten wird. Eine Übersetzung oder Untertitelung ist leider nicht geplant.


Den Online-Stream zu "BeWitness" können Sie HIER buchen

(Anm. d. GreWi-Redaktion: GreWi übernimmt keine mit der Bestellung des Pay-Per-View-Angebots einhergehende Haftung und Garantien. Ihr Vertragspartner sind die "BeWitness"-Veranstalter und deren Partner. Bei eventuellen Problemen wenden Sie sich bitte an die auf der BeWitness ausgewiesenen Ansprechpartner und nicht an GreWi.)

Als Redner angekündigt sind:


Edgar Mitchell
Apollo-Mondastronaut und sechster Mensch auf dem Mond

Mitchell stammt selbst aus Roswell, kennt und kannte einige der Zeitzeugen des Absturzereignisses noch persönlich und ist nicht nur von dessen außerirdischer Natur, sondern auch davon überzeugt, dass intelligentes außerirdisches Leben existiert, sondern auch schon unseren Planeten besucht (...wir berichteten).


Tom Carey
Anthropologe und Roswell-Forscher

Donald Schmitt

UFO-Forscher und Sachbuchautor
Zusammen gehören Schmitt und  

Carey zu den langjährigsten und aufgrund ihrer Bücher und Artikel auch bekanntesten Roswell-Forschern weltweit. Schmitt und Carey sind nicht nur davon überzeugt, dass nahe Roswell 1947 ein außerirdisches Raumschiff abgestürzt ist, sondern halten es auch für sehr wahrscheinlich, dass die angekündigten Dias tatsächlich eine der Roswell-Leichen zeigen (...wir berichten).

 



Adam Dew
Sportjournalist und Produzent der Dokumentation "Kodachrome"

Dew war der erste Journalist, dem die "Roswell-Dias" übergeben wurden und der dann mit einer intensiven Recherche über die Bilder begann. Bevor er auf die kontroversen Dias stieß, arbeitete Dews mit seiner Produktionsfirma bereits u.a. für CNSsports, USAToday und Yahoo.


Jaime Mausaan
Journalist und UFO-Forscher

Seit 25 Jahren ist Maussan "der" UFO-Journalist Mexikos und unermüdlich weltweit unterwegs, um UFO-Fälle selbst vor Ort und im Austausch mit den Kronzeugen zu recherchieren. International hat sich Maussan damit ebenso einen Namen gemacht. Kritiker werfen ihm indes eine zu unkritische Vorgehensweise angesichts offenkundiger Fälschungen vor.

Richard Dolan
Historiker und UFO-Forscher

Bekannt wurde Dolan durch seine im Jahr 2000 veröffentlichte umfangreichste Studie über "UFOs und den Zustand der Nationalen Sicherheit (der USA)" von 1914 bis heute. In dieser belegt Nolan anhand von Originaldokumenten von mehr als 50 US-Militärbasen, dass unidentifiziert Flugobjekte sensiblen Luftraum des US-Militärs verletzte und von diesem mehr als ernst genommen wurde. Edgar Mitchell bezeichnet Dolans Werk als "monumental".


Dr. J. J. Hurtak
Anthropologe und Sozialwissenschaftler

Hurtak ist Präsident der "Akademie für die Wissenschaft der Zukunft" und der "Mars Society"und Autor zahlreicher Bücher und Studien in Vergleichender Religionswissenschaft.


 


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Dienstag, 28. April 2015

Pionier der instrumentellen Transkommunikationsforschung Dr. Ernst Senkowski verstorben


Ernst Senkowski bei der Bearbeitung von Videomaterial, Mainz, 2009. | Copyright/Quelle: sterbebegleitung-jenseitskontakte.de

Hamburg (Deutschland) - Im Alter von 92 Jahren ist am 13. April 2015 einer der Pioniere der instrumentellen Transkommunikationsforschung, Dr. Ernst Senkowski verstorben. Senkowski zählte zu den wichtigsten Vertretern der Erforschung des sogenannten Tonbandstimmenphänomens, dessen Arbeiten selbst von den Massenmedien und Kritikern ungewöhnlich wertfrei dargestellt und beurteilt wurde.

Die auch als "Electronic Voice Phenomenon" (EVP) bezeichneten "Tonbandstimmen" sind Stimmen und von diesen gesprochenen Worte und Sätze, die mit modernen Aufzeichnungsgeräten hörbar gemacht werden können und über deren Herkunft Forscher, Kritiker und Skeptiker von jeher kontrovers diskutieren. Während Letztere in den zweifelsohne vorhandenen Hörereignissen entweder zufällig durch die verwendeten Empfänger aufgefangene profane Funksignale oder sogar nur eingebildete Sinninhalte (ähnlich der visuellen Pareidolie, bei der in chaotischen Strukturen wie Felsformationen oder Wolken, bekannte Muster und Objekte 'erkannt' werden) sehen, deuten die Vertreter dieser Forschungsrichtung darin eine Form der Kommunikation mit Verstorbenen - eine Art technischer bzw. instrumenteller Variante des medialen Spiritismus. Auch und gerade der jetzt verstorbene Dr. Ernst Senkowski zählte sich zu jenem Forscherkreis, der die Tonbandstimmen als "Botschaften von Drüben" und damit Jenseitskontakte sah.


Was Senkowski jedoch von vielen anderen "Jenseitskontaklern" unterschied, war seine naturwissenschaftliche Ausbildung und Herangehensweise: Mit teils großem technischen Aufwand versuchte er, jegliche ungewollte und artifizielle Fremdeinwirkung auf die Experimente auszuschließen. Während er selbst von der Realität und anormalen Qualität einer Vielzahl der aufgezeichneten Stimmen, Botschaften und später auch mittels Videorekordern aufgezeichneten Abbildern der sich auf diese Weise offenbarenden Quellen überzeugt war, präsentierte er die Ergebnisse seiner Arbeit nie als eindeutigen Beweis für das Jenseits. Als Indiz und deutlichen Hinweis darauf, dass mit dem Tod nicht alles vorbei ist und unser Bewusstsein überdauert, allemal...

- Ein umfangreiche Informationsseite zur Arbeit von Dr. Ernst Senkowski und der instrumentellen Transkommunikationsforschung finden Sie HIER



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- Bitte beachten Sie auch den umfangreichen Youtube-Kanal zur instrumentellen Transkommunikation


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