Die unterschiedlichen Tiefen des Eises im Marsboden farbkodiert dargestellt | Copyright: NASA/JPL/ASU Washington/ USA – Die neusten Auswertungen der Daten und Infrarot-Aufzeichnungen des Orbiters der NASA-Mission „Mars Oddyssey“ zeigen, dass nahezu die Hälfte des Marsbodens mit unterirdischem Wassereis, jedoch in unterschiedlichen Tiefen, getränkt sein dürfte.
Diese neuen Erkenntnisse stellen eine wichtige Grundvoraussetzung für die für 2008 geplante Marsmission „Phoenix Mars Lander“ dar, die erneut einen mobilen Roboter auf den Roten Planeten bringen soll, der dort nach den unterirdischen Wasserlagerstätten bohren. Teilweise befinden sich das meiste im Boden gebundene Wassereis nur wenige Zentimeter unter der Oberfläche – and anderen Orten müsste der Lander hingegen einige Meter tief bohren.
Zudem zeigen die Daten, dass auch der Mars in seiner Geschichte immer wieder starken Klimaschwankungen ausgesetzt war. Die neue Studie wird in der aktuellen Ausgabe der "Nature" publiziert.
Quelle: nasa.gov