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Montag, 10. September 2007

TV-Kameramann filmt Seeungeheuer von Tianchi

Archiv: Simulierte Radarortung eines Seeungeheuers | Copyright: jacobite.co.uk

Tianchi-See/ China – Wie das Nachrichtenagentur „Xinhua“ meldet, will ein TV-Kameramann am vergangenen Donnerstag bis zu sechs „Ungeheuer“ im Tianchi-See nahe der Grenze zur Volksrepublik Korea gefilmt haben.

Ganze 20 Minuten soll das Video lang sein, das dem Reporter des lokalen Fernsehsenders des Changbai Naturschutzgebietes gelungen sein soll. In einigen Sequenzen sollen die drei bislang unbekannten Tiere nebeneinander durch den Vulkansee schwimmen.

Gegen fünf Uhr morgens war der Direktor des TV-Senders gemeinsam mit zwei Wildhütern am Ufer des Sees unterwegs. Als gegen 5:26 Uhr die Sonne durch den Nebel brach, entdeckte einer der Begleiter die Gruppe der merkwürdigen Tiere im See und Kameramann Zhuo Yongsheng begann zu filmen.

Die Tiere beschrieb Yongsheng als Seehund-artig, jedoch mit großen Rückenflossen. Insgesamt konnte die Gruppe die Tiere etwa eineinhalb Stunden lang beobachten.

Schon seit mehr als hundert Jahren erzählen sich die Anwohner des Sees Legenden von Ungeheuern im Tianchi. Wissenschaftler haben diese Berichte immer wieder als Unsinn bezeichnet, da der See zu kalt sei, um größere Tiere zu beherbergen. Zum ersten Mal wurde 1903 ein „büffelartiges“ Wesen gesichtet, als dieses drei Menschen angegriffen haben soll. 1962 will ein Zeuge zwei Wesen im See durch sein Teleskop beobachtet haben. Jüngere Sichtungen beschrieben das bzw. die Ungeheuer als von grauer und glatter Hautfarbe.

Ob und wann die Aufnahmen auch außerhalb Chinas zu sehen sein werden, ist bislang noch nicht bekannt.

Quelle: xinhuanet.com / grenzwissenschaft-aktuell.de
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