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Montag, 19. April 2010

Kornkreise - BLT Field Reports 2009

Die "Phoenix"-Kornkreisformation bei Yatesbury im englischen Wiltshire, 12, Juni 2009 | Copyright: FrankLaumen.de

Cambridge/ USA - Während Kornkreisfreunde und -forscher weltweit auf die ersten neuen Mustert der Saison 2010 warten, hat die Kornkreis-Forschungsorganisation "BLT Research Team Inc." Einen Rückblick auf untersuchte britische Kornkreise des Vorjahres veröffentlicht. Aus den "Field Reports" geht erneut hervor, dass einige Kornkreismuster offenbar einer Energieform ausgesetzt waren, wie sie einer Plasma-Entladung während der Entstehung nahe legt.

Wie Nancy Talbott von BLT in ihrem Artikel "Plant abnormalites indicate plasma discharge in 2009 UK crop circles" auf "BLTresearch.com" berichtet, wurden während der 1990er Jahre wiederholt zahlreiche spezifische und markante Abnormalitäten an den Pflanzen von mehreren hundert Kornkreisformationen aus aller Welt entdeckt und ausführlich dokumentiert.

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Eine Ausführliche Laboranalyse und Auswertung von tausenden von Pflanzenproben aus den Kornkreisen und den entsprechenden Kontrollproben aus dem unbeeinträchtigten Umfeld der Formationen belegten übereinstimmende und immer wieder auftauchende Veränderungen an den Pflanzen aus den Kornkreisen, wie sie nicht an den Pflanzen der Kontrollproben gefunden werden konnten. Auch zeigten intensive Tests, dass die beschriebenen Anomalien nicht das Ergebnis mechanischen Niederdrückens der Pflanzen bzw. natürlicher Wachstums- oder Wiederaufrichtungsprozesse (Tropismen) sein konnten, auch wenn letztere zumindest ähnliche Effekte hervorrufen können. Die beschriebenen Veränderungen konnte bislang auch noch nie in Kornkreisen nachgewiesen werden, die zweifelsfrei und nachgewiesenerweise von Menschen erzeugt wurden, obwohl natürlich auch solche Kornkreise wissenschaftlich untersucht worden waren.

Schon seit langem erhoffen sich Kornkreisfreunde eine einfache Methode, mit der sich Kornkreise des "echten" Phänomens von menschengemachten Fälschungen unterscheiden lassen. "Auch wenn wir von BLT diesen Wunsch durchaus nachvollziehen können, so ist es doch wichtig darauf hinzuweisen, dass unsere Forschungsergebnisse aufzeigen, dass jede glaubwürdige Bestimmung in dieser Frage, eine Vielzahl der beschriebenen Anomalien an Pflanzen- und Bodenproben aus den jeweiligen Kornkreisen im Abgleich mit den Kontrollproben erfordert, deren Auswertung zum Teil nur im Labor, etwa durch mikroskopische Untersuchungen und andere Labortests vollzogen werden kann", erläutert Talbott.

Dennoch gebe es vier wissenschaftliche dokumentierte physiologische Veränderungen an den Pflanzen, wie sie auch schon mit bloßem - wenn auch geübtem - Auge im Feld selbst festgestellt werden könnten und wie sie zumindest als Hinweise darauf dienen können, dass es sich bei dem entsprechenden Kornkreismuster um ein im Sinne der Kornkreisforschung "echte", also nicht von Menschen mechanisch verursachtes, Muster handelt.

Alle diese Veränderungen, sollten die vorhanden sein, werden von BLT und Forscherkollegen als das Ergebnis einer die Pflanzen und Böden extrem kurzfristig erhitzenden - wahrscheinlich mikrowellenartigen – Strahlungskomponente, einer Plasma-Entladung gedeutet, wie sie - so legen es die Ergebnisse der BLT-Untersuchungen nahe - unmittelbar während der Entstehung zahlreicher Kornkreise auf die Pflanzen (und Böden) einwirkt.

Hierbei handelt es sich um folgende physiologische Veränderungen an den Getreidepflanzen:

1. Verlängerungen und Ausdehnung der sogenannten "apical nodes", also der ersten sogenannten Wachstumsknoten unterhalb der Ähre.

Copyright/Quelle: BLTresearch.com

2. Sog. Dehnungswunden und -narben (expulsion cavities), also kleine von innen nach außen gerissene Löcher, wie sie für gewöhnlich an den zweiten und dritten Wachstumsknoten unterhalb der Ähre zu finden sind.

Copyright/Quelle: BLTresearch.com

3. Deutliche Biegung des Pflanzenhalms an den Wachstumsknoten, wie sie sich an allen Knoten zutragen kann. Allerdings ist eine solche Beobachtung nur dann
aussagekräftig, wenn sowohl der Stand der Pflanzenentwicklung zum Zeitpunkt der Kornkreisentstehung selbst als auch die genaue Entstehungszeit und jene Zeit bekannt ist, die zwischen Entstehung und dem Vorfinden dieser Knotenbiegungen vergangen ist!

Copyright/Quelle: BLTresearch.com

Der Grund hierfür liegt in der bereits erwähnten Tatsache, dass gerade junge Pflanzen derartige Knotenverlängerungen und -biegungen auch auf natürliche Weise entstehen lassen können, wenn sie sich - einmal niedergedrückt - durch eben diese Prozesse wieder in Richtung Sonnenlicht und beeinflusst durch die Gravitationskräfte erneut aufrichten (Phototropismus; Gravitropismus). Reifes und schon trockenes Getreide verfügt für gewöhnlich nicht mehr über die für diese Prozesse notwendigen Wachstumskräfte, weshalb der eindeutige Nachweis spontan verlängerter und gebogener Knoten an solchen Pflanzen es sehr viel einfacher macht, eine tatsächlich signifikante Veränderungen im Sinne der beschriebenen Anomalie als solche zu erkennen.

Beispiel für durch Tropismus verbogene Knoten | Copyright/Quelle: BLTresearch.com

4. Reduzierte Entwicklung der Ähren, wie sie sich üblicherweise jedoch erst im weiteren Verlauf des Pflanzenwachstums (rund 3-4 Wochen nach d. Kornkreisentstehung) anhand von Kornkreisen abzeichnet, die in noch relativ jungem Getreide entstanden sind. Neben, im Vergleich zu den Kontrollproben, deutlich kleiner ausgebildeten oder gar verkümmerten Ähren, kommt es in derartigen Kornkreisen auch immer wieder vor, dass sich in den Ähren bzw. den Spelzen selbst keine oder stark deformierte Körner befinden.

Copyright/Quelle: BLTresearch.com

Zu diesen vier beschriebenen, schon in Feld selbst sichtbaren Anomalien, kommt eine fünfte hinzu, deren Bestimmung als wirkliche Anomalie, bzw. Unterscheidung natürlicher Veränderungen allerdings von unterschiedlichen Faktoren wie genauer Pflanzentypus und exaktes Alter der Pflanzen, abhängig ist, sodass es Laien nur schwer möglich ist, diese Einschätzung vor Ort korrekt vorzunehmen. Hierbei handelt es sich um eine Biegung des Halms selbst - nicht der Knoten - unmittelbar über dem Erdboden. Auch kommt es vor, dass Pflanzen bereits mit dieser Biegung wachsen, wenn mehre Pflanzen beispielsweise in einem Büschel einen Saatloch entspringen und die äußeren Pflanzen ganz automatische eine ähnliche Biegung ausbilden müssen, wenn sie, sozusagen um mit inneren Halme herum, doch noch gerade nach oben wachsen wollen.

Über dem Boden gebogenen Rapspflanzen | Copyright/Quelle: BLTresearch.com

Allerdings sind derartige Biegungen in noch jungen einzel- und freistehenden Rapspflanzen (s. Abb.), wie sie sehr leicht brechen, oder spontan in bereits reifem, trockenen Getreide gefunden werden, ein deutliches Anzeichen, es hier mit der beschriebenen Anomalie zu tun zu haben.

Weitere Anomalien lassen sich erst durch weiterführende Untersuchungen und Analysen im Labor selbst feststellen, wenn etwa mittels des Keimtests nachgewiesen werden kann, dass die Wachstumskräfte der Pflanzen aus dem Kornkreis gesteigert oder gehemmt wurden, oder die Ausdehnungsrate der Knoten mit dem Beer-Lambert-Prinzip übereinstimmt und so ein Einfluss elektromagnetischer Energien als Ursache nachgewiesen werden kann. Auch die Analyse der Bodeneigenschaften, darunter magnetisches Material im Boden oder eine Ausdehnung der kristallinen Struktur der Tonmineralien, wie sie mittels der technologisch aufwendigen Röntgendiffraktometrie untersucht wird, können nur durch weiterführende, oft aufwendige Untersuchungsmethoden von wissenschaftlich ausgebildeten Experten im Labor durchgeführt werden.

Saatproben aus dem Kornkreis (o.) und Kontrollproben (u.) im Keimtest | Copyright/Quelle: BLTresearch.com

"Leider fehlt uns die finanzielle Ausstattung, die notwendige vollständige Bandbreite der beschriebenen Untersuchungen im Feld und besonders in den Labors auf jeden neu dokumentierten Kornkreis anwenden zu können", erläutert Talbott gegenüber "grenzwissenschaft-aktuell.de" (Anm. d. Red.: Jedes Jahr werden weltweit zwischen 150 und 300 neue Kornkreise dokumentiert.) "Allerdings hatten wir auch 2009 durch geschulte Beobachter in den englischen Kornkreisfeldern zumindest die Möglichkeit, einige der dortigen Kornkreisformationen in Augenschein zu nehmen, auch wenn diesen Untersuchungen aus genannten Gründen leider keine wissenschaftliche vollständige Probeentnahme und Laboranalyse folgen konnte."

Aus diesem Grund seien die vorgefundenen Anomalien zwar keine 100prozentigen Beweise dafür, dass die entsprechenden Kornkreise eindeutig dem "echten", also nicht von Menschen mechanisch angelegten, Phänomen zuzuordnen sind. Dennoch sei anhand der Dokumentation und Erfahrung eine gewisse erste Einschätzung in dieser Richtung möglich, wie sie jedoch durch weiterführende Laboranalysen bestätigt werden müsste.

Copyright: FrankLaumen.de

Zu den auf diese Weise untersuchten englischen Kornkreisformationen gehörte auch der sogenannte "Phönix" (s. Abb. oben), der in der Nacht auf den 12. Juni 2009 entstanden war. Hier fanden sich 25 Tage nach der eigentlichen Entstehung im Innern der Formation deutlich in ihrem Wachstum gehemmte Ähren, gebogene "apical nodes" (die obersten Knoten unterhalb der Ähre) und Dehnungswunden an den jeweils zweiten und dritten Knoten.

Milk Hill, Wiltshire, entdeckt am 13. Juni | Copyright: John Montgommery

Auch in einem, am 13, Juni 2009 entdeckten, kleinen Muster zu Füßen des Milk Hill, nahe Stanton St. Bernard in Wiltshire fanden sich sowohl eine Ausdehnung der obersten Wachstumsknoten (apical nodes), als auch "expulsion cavities" (Dehnungswunden) an den jeweils zweiten und dritten Knoten.

Kornkreis in zwei Phasen: 27. Juni (l.) und 6. Juli (r.) | Copyright: J.Montgommery / A. Müller, kornkreise-forschung.de

In einem weiteren Fall handelte es sich um eine erneut eher kleine Formation, wie sie in zwei aufeinanderfolgenden Phasen, zum einen als zentraler Einzelkreis am 27. Juni und komplex vollendet am 6. Juli 2009, bei Honeystreet in Wiltshire entstanden war. Hier konnten interessanterweise beide Phasen auf die obig beschriebene Weise visuell untersucht werden. In beiden Fällen fanden sich im Vergleich zu den Kontrollproben zwar nur leichte Verlängerungen der obersten Knoten dafür aber deutliche Dehnungswunden an den zweiten und dritten Wachstumsknoten.

An dieser Stelle weist Nancy Talbott in ihrem Bericht darauf hin, dass es die bisherigen Forschungsergebnisse nahe legen, dass die Intensität der sich auf die Pflanzen auswirkenden, erhitzenden Energie in unterschiedlichen Formationen offenbar unterschiedlich stark sein könne. Anhand unterschiedlicher Fallbeispiele gebe es Hinweise auf einen von den Kornkreisforschern als "Spillover" (Überlauf) bezeichneten Effekt, besonders, wenn es sich um große Formationen handelt. Dann können die Anomalien auch in Getreideflächen gefunden werden, die sich direkt an die niedergelegten Kornkreisflächen anschließen. In Feldern, die von besonders großflächigen Kornkreisen beansprucht wurden, oder in welchen gleich mehrere Formationen zusammen auftraten, könne sogar das gesamt Feld von der über die Kornkreise selbst hinaus "überlaufenden Energie" betroffen sein: "Das Kornkreisphänomen ist sehr komplex. Aus diesem Grund müssen sämtliche Fakten und noch mögliche Unbekannten berücksichtigt werden, wenn man sich darum bemüht die Authentizität bestimmter Kornkreisformationen einzuschätzen."

Auch eine, wenn nicht sogar "die" bekannteste Kornkreisformation des Jahres 2009, die aufgrund ihrer mesoamerikanischen Symbolik als "Maya- oder Häuptlingsmaske" bezeichnet und am frühen Morgen 5. Juli 2009 in einem Feld unmittelbar gegenüber des Silbury Hill in Wiltshire entdeckt wurde, konnte von den "BLT-Feldarbeitern" auf Anomalien untersucht werden.

Die "Maya-Maske" am Silbury Hill | Copyright: FrankLaumen.de

Vorab sollte zu dieser Formation angemerkt werden, dass ein US-amerikanisches Kamerateam die Nacht zuvor auf der obersten Höhe des Silbury Hill ausharrte, von wo aus man im Licht des darauf folgenden Tages direkte Sicht auf den gewaltigen Kornkreis hatte. Die ganze Nacht, so versichert das Kamerateam bis heute, sei es absolut ruhig in den Feldern rund um Silbury Hill gewesen und man habe keine Hinweise auf menschlichen Aktivität im Feld bemerkt. Umso erstaunter waren die Mitglieder des Teams, als sie im ersten schwachen Tageslicht gegen 4:30 Uhr die vollendete Formation von ihrem Aussichtspunkt entdeckten.

25 Tage später konnte die Formation untersucht werden. Das Ergebnis zeigte keine abnormalen Veränderungen der Ähren. Allerdings fand sich eine mittelstark ausgeprägte Verlängerung der "apical nodes" und in einer Vielzahl der Proben auch "expulsion cavities" an den zweiten und dritten Knoten. Anhand von Filmaufnahmen des Kamerateams, die lediglich eine halbe Stunde nach der frühen Entdeckung der Kornkreisformation gemacht wurden, konnten schon zu dieser Zeit Knotenverbiegungen festgestellt werden. Leider konnten in dieser Formation nur vergleichsweise wenige Proben entnommen und mit Kontrollproben verglichen werden. Wäre die Anzahl der Proben größer und würden sich die festgestellten Veränderungen an diesen mehrheitlich nachweisen lassen, könnte - so Talbott - auch hier mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass die Pflanzen den postulierten Energien ausgesetzt waren. Ebenfalls anhand der frühen Aufnahmen des Kamerateams ließen sich Pflanzen nachweisen, deren Knotenverbiegungen die Pflanzen in Richtung Erdboden gebogen hatten. Würde es sich um Tropismen handeln, wäre die Neuausrichtung der Pflanzen jedoch himmelwärts gerichtet.

"Fliegenpilz" am Rough Hill, Wiltshire, 24. Juni 2009 | Copyright: Olivier Morel

Auch der sogenannte "Fliegenpilz", der am 24. Juni 2009 am Rough Hill in Wiltshire entdeckt wurde, wurde eingehend untersucht. Die Ergebnisse scheinen frühere Resultate der Kornkreisanalysen durch BLT zu bestätigen, die aufzeigten, dass die beschriebenen Anomalien auch in unterschiedlichen Formationselementen (beispielsweise kleineren Außenkreisen) unterschiedlich stark ausgeprägt sein können. Im Falle des "Fliegenpilzes" zeigten die Proben aus einem der kleinen Kreise außerhalb des pilzförmigen Hauptkörpers eine deutliche Wachstumsverminderung der Ähren, wie sie in dieser Weise jedoch nicht an den Proben aus der sonstigen Formation gefunden werden konnten. In allen Proben fanden sich jedoch "expulsion cavities" an den zweiten und dritten Knoten unterhalb der Ähren.

Eine weitere Formation, wie sie in insgesamt drei Phasen vollendet wurde, fand sich am 21., 23. und 30. Juni erneut in einem Feld zu Füßen des Milk Hill in Wiltshire. Schlussendlich erreichte dieses "kryptische" Muster eine Gesamtlänge von rund 400 Metern.

Kornkreis in drei Phasen: Milk Hill, Wiltshire | Copyright: cropcircleconnector.com (1,2) / Olivier Morel (3)

Diese Formation, so Talbott in ihrem Bericht, sei "nicht nur wegen ihrer besonderen Länge besonders schwierig zu bewerten, sondern auch wegen der Tatsache, dass sich verlängerte 'apical nodes' auch im sonstigen, normalen Feld fanden." Zudem war die Ährenentwicklung offenbar im gesamten Feld gleich und es konnten keine Dehnungswunden (expulsion cavities) an den zweiten und dritten Knoten entdeckt werden. Diese Situation traf auf alle drei Entstehungsphasen der Formation zu.

Eine fundierte Interpretation dieser Situation hätte einer intensiven Probeentnahme bedurft, wie sie leider auch hier nicht durchgeführt werden konnte. Möglicherweise könnte an diesen Beispiel auch der bereits beschriebene "Spillover"-Effekt eine Rolle gespielt haben, denn im selben Feld wurde in den Wochen zuvor neben zwei kleinen Kornkreismustern (vom 2. und 13. Juni) schon eine andere relativ große Formation (ebenfalls 2. Juni) entdeckt.

Das mit Kornkreisen belegte Feld unterhalb des Milk Hill in Wiltshire | Copyright: J. Montgommery

Hinzu wurde am 21. Juni 2009 in selben Feld eine eher untypisch niedergelegte Kreisfläche entdeckt, die dann am 23. Juni zu einem kleinen Muster vollendet wurde.

Phase 1 | Copyright: Andrew Pyrka, cropcirclewisdom.com

Phase 2 | Copyright: Stuart Dike, cropcircleconnector.com

Pflanzen aus der zweiten Phase dieser kleinen Formation zeigten deutliche Beeinträchtigungen der Ausbildung der Ähren, sowie extreme Knotenausdehnung der obersten Wachstumskoten und "expulsion cavities" an den zweiten Knoten.

South Field, 27. Juni 2009 | Copyright: A. Müller, kornkreise-forschung.de

Von ähnlicher Formensprache wie die 400-Meter-Formation am Milk Hill war ein Kornkreismuster im South Field nahe Alton Priors in Wiltshire (27. Juni 2009). Hier fanden sich einen Monat nach ihrer Entstehung leichte mögliche Beeinträchtigungen der Ährenentwicklung, sowie dehnungswunden an den zweiten und dritten Knoten. Eine Verlängerung der "apical nodes" konnte hingehen nicht festgestellt werden.

In einem anderen Fall konnten zwei direkt nebeneinander positionierte, jedoch zeitlich nacheinander entstandene Formationen bei Winterbourne Bassett in Wiltshire untersucht werden, von welchen die erste (vom 28. Juli 2009) unmittelbar nach ihrer Entdeckung vom Farmer selbst durch Abmähen zerstört worden war und die zweite nur wenige Tage (am 31. Juli 2009) in direkter Nachbarschaft im gleichen Feld gefunden wurde.

Doppelformation bei Winterbourne Bassett, Wiltshire | Copyright: Eva Marie Brekkesto, kornsirkler.org


Im Fall der abgemähten Formation standen nur doch die unteren Teile der Halme und nicht mehr die obersten Koten und Ähren für die Begutachtung zur Verfügung. An den verbliebenen Pflanzenteilen (dritte und vierte Knoten) konnten jedoch "expulsion cavities" nachgewiesen werden.

Die hinzugekommene Formation vom 31. Juli wurde hingegen noch am Tag ihrer Entdeckung untersucht. Hierbei fanden sich in einigen Formationsteilen dehydrierte Ähren, Knotenbiegungen (und das schon am ersten Tag, wie dies so bei Tropismen nicht vorkommt) und eine Ausdehnung bzw. Verlängerung der zweiten Wachstumsknoten unterhalb der Ähren, sowie "expulsion cavities" an den dritten Knoten.

Interessanterweise fanden sich verlängerte, gebogene Knoten und "expuslion cavities" auch in den stehenden Teilen des Feldes zwischen den beiden Formationen und entlang jener Traktorspuren, die jeweils durch die Formationen hindurchführen. Auch letzteres könnte möglicherweise dem "Spillover"-Effekt zugeschrieben werden.

Ogbourne St. Andrew, Wiltshire | Copyright: A.Müller, kornkreise-forschung.de

In einer Formation, deren Form an einen urzeitlichen Trilobiten erinnern könnte (Ogbourne St. Andrew, Wiltshire, 29. Juli), konnten zwar reduziertes Ährenwachstum und deutliche Biegungen der obersten Knoten gefunden werden, doch reichte die geringe Menge der entnommenen Proben für eine weiterführende Einschätzung dieser Formation leider nicht aus.

Gleiches gilt für die durchaus beeindruckende "Galaxie" am Martinsell Hill, Wiltshire, vom 19. Juli 2009
Copyright: A. Müller, kornkreise-forschung.de

In anderen Formationen hingegen konnten keinerlei Anomalien nachgewiesen werden. Hierzu zählt die Formation am Windmill Hill, nahe Avebury in Wiltshire, die hier bereits am 25. Mai 209 in noch junger Gerste entdeckt wurde.

Windmill Hill am 25. Mai 2009 | Copyright: Olivier Morel

Knotenbiegungen wie sie hier festgestellt wurden, waren typisch für die bereits beschriebenen Wiederaufrichtungsprozesse der jungen Getreidepflanzen (Tropismen).

Ebenfalls keine Veränderungen fanden sich in der Formation im East Field vom 14. Juli 2009 und in dem komplexen Muster vom 24. Juli bei Ogbourne St. George in Wiltshire.

East Field, 14. Juli 2009 | Copyright: Olivier Morel

Ogbourne St. Geroge, 24. Juli 2009 | Copyright: A.Müller, kornkreise-forschung.de

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / bltresearch.com / kornkreise-forschung.de
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