Rekonstruktion einer der beschriebenen UFO-Sichtungen von Rendlesham Forest (Illu.) | Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.deIpswich/ England - Die Untersuchung der von militärischen Zeugen beobachteten Landung eines bis heute unidentifizierten Flugobjekts im Rendlesham Forest, unmittelbar neben dem damals größten europäischen Atomwaffenlagern, den von den USA und Großbritannien gemeinsam betriebenen Luftwaffenbasen Bentwaters und Woodbridge in der englischen Grafschaft Suffolk, gehört bis heute zu den ebenso bekanntesten wie umstrittensten UFO-Ereignissen Großbritanniens. Zum 30. Jahrestag der mysteriösen Ereignisse verspricht die "BBC" gemeinsam mit der "East Anglian Times" nun neue Beweise vorzulegen und den Fall endgültig aufzuklären.
"Wir hoffen, eines der größten Mysterien von Suffolk schon bald ein für allemal anhand von neuen Beweisen erklären zu können", verspricht der Radiojournalist Mark Murphy auf der Internetseite von "BBC Suffolk".
Gemeinsam mit der Lokalzeitung "East Anglian Times" will Murphy die Ergebnisse seiner Recherche in einer Sondersendung aus dem "Bentwaters Cold War Museum" am 17. Dezember 2010 präsentieren. "Darin werde ich neue Beweise vorlegen, die, wie ich glaube, endgültig die Wahrheit offenbaren und alle bisherigen Verschwörungstheorien zu Grabe tragen werden", verspricht Murphy. Bis dahin ruft Murphy zugleich weitere und möglicherweise bislang unbekannte Zeitzeugen der Vorfälle auf, sich bei ihm zu melden.
Bleibt also bis zum Sendetermin abzuwarten, was sich hinter dem großen Ankündigungen und Versprechen des Radiojournalisten verbirgt – hatten sich doch schon zuvor zahlreiche UFO-Forscher und -Skeptiker mit dem Fall befasst und waren (erwartungsgemäß) zu gänzlich unterschiedlichen Ergebnissen gekommen.
Während UFO-Forscher in den Aussagen der Sichtungszeugen und den vor Ort gefundenen Spuren, besonders aber auch in den von den untersuchenden Soldaten angefertigten Tonbändern Beweise für eine exotische Natur der Ereignisse im Dezember 1980 sehen, glauben die meisten UFO-Skeptiker, dass es für die gemachten Beobachtungen ganz einfache Erklärungen gibt. So wird beispielsweise das von den Soldaten beobachtete und sich bewegende Licht als das Licht eines unweit gelegenen Leuchtturms erklärt. Ein dreieckiges, gelandetes Flugobjekt, das ebenfalls von Soldaten der Luftwaffenbasis gesehen wurde, wurde noch im September 2009 als ein brennender Laster mit Düngemitteln "geoutet".
All diesen Erklärungsversuchen widersprechen jedoch die Hauptzeugen der Vorfälle
Sergeant James Penniston und Lieutenant Col. Charles Halt auch in eidesstattlichen Erklärungen vor dem "National Press Club" in Washington vehement.
- Eine umfassende Dokumentation der Vorfälle, Zeugenaussagen und Dokumente zu den Ereignissen von Rendlesham Forest finden Sie HIER
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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / bbc.co.uk / exopolitik.org
