Dienstag, 12. April 2011

50 Jahre bemannte Raumfahrt: Auch Gagarin soll UFOs gesehen haben

Der erste Mensch im All: Yuri Gagarin | Copyright: NASA

Moskau/ Russland - Am heutigen 12. April jährt sich der erste bemannte Flug ins All zum 50. Mal. Nur wenige wissen, dass schon der erste Mensch im All, der Russe Yuri Gagarin, von der Existenz von UFOs nicht nur überzeugt gewesen sein, sondern auch selbst unidentifizierte Flugobjekte im All gesehen haben soll.

"Das erste Raumschiff der Welt mit einem Menschen an Bord, ist heute von der Sowjetunion aus in einen Orbit über der Erde gestartet worden. Der Kosmonautenpilot des Raumschiffs 'Wostok' ist ein Bürger der UdSSR, Fliegermajor Juri Gagarin", so die Pressemitteilung zum ersten Raumflug vom 12. April 1961.

"Diese Nachricht", so die europäische Raumfahrtagentur ESA, "elektrisierte 1961 die Welt. Die Amerikaner wurden von dem Coup völlig überrascht. Dennoch waren ihre Glückwünsche, die sie nach Moskau übermittelten, aufrichtig. Exakt 108 Minuten dauerte Gagarins epochaler Flug, bei dem er als erster Mensch einmal die Erde umrundete. Schnell avancierte er weltweit zum Idol."

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1993 publizierten Brian Gresh und George Knapp im "MUFON UFO Journal" sowie 1994 "Flying Saucer Review" einen Artikel über die "Sowjetischen UFO-Geheimnisse" (Soviet UFO Secrets). Während Treffen mit Offiziellen des russischen Verteidigungsministeriums erhielten die UFO-Journalisten demnach Informationen über sowjetische Studien und Informationen zum UFO-Thema, aus welchen auch Sichtungen der sowjetischen Kosmonauten hervorgingen.

Diese sollen, so die Autoren, sich auch direkt auf Aussagen Yuri Gagarins beziehen: "UFOs sind real und sie fliegen mit unglaublicher Geschwindigkeit. Wenn man es mir erlaubt, berichte ich gerne sehr viel mehr über meine eigenen Sichtungen im Erdorbit", wird Gagarin zitiert. (Anm. d. GreWi-Redaktion: Eine von den Autoren unabhängige Quelle dieses Zitats lag uns bis zum Redaktionsschluss dieser Meldung leider noch nicht vor.)

Auch zahlreiche Nachfolger Gagarins, Kosmonauten des sowjetischen Raumfahrtprogramms wurden Zeugen unidentifizierter Flugobjekte ( UFOs ) im Erdorbit: In seinem Buch "Geheimsache U.F.O." berichtet Michael Hesemann von seinem Interview mit dem ehemaligen Vize-Direktor des sowjetischen "Instituts für Kosmonautik" und späteren Co-Direktoren des "Museums für Kosmonautik" in Moskau, Dr. Mark Milkhiker. Milhiker gehört zu den großen Pionieren der sowjetischen Raumfahrt, hatte schon als Student eine eigene Rakete konstruiert, war Schüler des Raumfahrtpioniers Ari Abrom Sternfelder und des Begründers der Astrobiologie Gabriel A Tichow und später Mitentwickler der Anzüge der Kosmonauten. Auf die Frage, ob er von UFO-Sichtungen durch Kosmonauten wisse, antwortete Milkhiker: "Ja, eine ganze Reihe von ihnen vertrauten mir ihre Erlebnisse im Erdorbit an. (...) Zum Beispiel erzählte mir General Pavel Popovich, der an drei Weltraummissionen teilnahm, er habe im Orbit ein dreieckiges Objekt beobachtet. Auch (die Kosmonauten) Ivantschenko und Kovalyonok, hatten UFO-Begegnungen, die sogar on der Monographie 'Untersuchungen und Beobachtungen der Erdatmosphäre durch Saljut 6' erwähnt wurden."

Zudem habe Milkhiker selbst mit dem ostdeutschen Kosmonauten General Sigmund Jähn gesprochen, der einige Tage an Bord der sowjetischen Raumstation "Saljut 6" verbracht hatte, deren Stammbesatzung Ivantschenko und Kovalyonok waren. Auch er habe ihm die Sichtung ausführlich geschildert. "Auch die Zeitschrift 'Sputnik' (10/1989) zitierte den Vorfall in einem Bericht über das UFO-Phänomen. Das kugelförmige Objekt umkreiste Saljut 6, wurde 47 Minuten lang beobachtet, von den Kosmonauten über Funk beschrieben, im Logbuch vermerkt, fotografiert und gefilmt. Das Objekt begleitete die Station wie eine Patrouille in einer Entfernung von weniger als 1000 Meter."

Skizze der beobachteten UFO-Kugeln von Generalmajor Vladimir Kovalyonok (l.) | Quelle/Copyright: Michael Hesemann

Weitere Details des Vorfalls bestätigte auch Oberst Dr. Marina Popovich, die berühmteste Testpilotin der Sowjetunion und später selbst aktive UFO-Forscherin und Autorin, gegenüber Hesemann: "Am 12. März 1981 waren Kovalyonok und Ivantschenko zu ihrer 75-Tage-Mission an Bord der Raumstation 'Sajut 6' gestartet. (...) Am 14. Mai 1981 beobachteten sie zwei kugelförmige Objekte, die sich durch eine Art Verbindungsrohr oder Korridor zusammenschlossen (s. Abb.). Dann schien eine der Kugeln lautlos zu explodieren, während sich die zweite Kugel langsam der Raumstation näherte. Für Kovalyonok war das Grund genug, sich auf den Versuch einer Kontaktaufnahme zu konzentrieren. Es gelang ihm sogar, die bis auf 200 Meter herangekommene Kugel zu filmen. Der Film befindet sich heute wahrscheinlich in den Archiven unserer Raumfahrtbehörde. Er stand damals unter strenger Geheimhaltung. Denn vor Glasnost, vor der Gorbatschow-Ära, war es unseren Kosmonauten streng verboten, über ihre UFO-Erlebnisse und Sichtungen zu berichten."

Bücher zum Thema:

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / ufoevidence.org / M.Hesemann
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