Freitag, 10. Juni 2011

Spielberg bestätigt: "Reagan erklärte: Besuche Außerirdischer auf der Erde sind Realität"

Spielberg gemeinsam mit Ronald und Nancy Reagan bei der Vorführung von "E.T." im Weißen Haus | Copyright: Public Domain

Washington/ USA - Lange Zeit galt die Behauptung, der ehemalige US-Präsident Ronald Reagan habe sich bei einer Privatvorführung von "E.T. – Der Außerirdische" 1982 im Weißen Haus gegenüber Regisseur Steven Spielberg über tatsächliche Besuche von Außerirdischen auf der Erde geäußert, als anekdotenhafte Legende. In einem aktuellen Interview hat Spielberg die damaligen Ereignisse nun erstmals bestätigt.

Gegenüber Eric Vespe "Quint" von "Ain't It Cool News" (aintitcool.com) bestätigte Spielberg nun, dass Reagan nach der Vorführung von "E.T." im Jahre 1982 Besuche Außerirdischer auf der Erde vor allen Anwesenden als reale Tatsache bezeichnet hatte.

"Es war im Kinoraum des Weißen Hauses", erinnert sich Spielberg im Interview, "und (nach der Vorführung) stand Reagan auf, um mir für die Vorführung des Films hier zu danken. Neben dem Präsidenten waren auch die First Lady und weitere Gäste anwesend, darunter auch Sandra Day O'Connor, die damals gerade erst eine Woche das Amt der Vorsitzenden Richterin am Supreme Court innehatte. Auch anwesend waren einige Astronauten... ich glaube, Neil Armstrong war auch da - aber da bin ich mir nicht mehr hundertprozentig sicher. Es war auf jeden Fall ein faszinierender Abend."

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"Er (Reagan) stand (nach dem Film auf) auf, schaue sich im Raum um, gerade so, als zähle er die Anwesenden und sagte dann: 'Ich will ihnen dafür danken, dass Sie E.T. ins Weiße Haus gebracht haben. Uns hat Ihr Film wirklich gefallen.' Dann blickte er (erneut) durch den Raum und sagte: 'Und es gibt hier eine ganze Anzahl von Personen in diesem Raum, die wissen, dass all das, was wir gerade auf der Leinwand gesehen haben, voll und ganz der Wahrheit entspricht.'

Er sagte das alles, ohne darüber zu lächeln! Aber er sagte es und alle lachten darüber - gerade weil er es auf diese Weise sagte. Der ganze Raum lachte, weil er es wie einen Witz sagte, aber er hat dabei nicht gelächelt."

Auf die Frage, ob er (Spielberg) glaube, dass Reagan mit dieser Aussage tatsächlich eine wirkliche Information durchblicken lassen wollte, reagiert Spielberg im Interview hingegen verneinend: "Das glaube ich ehrlich gesagt nicht. Nein, ich denke, er hatte einen Witz darüber gebracht, ohne dabei zu lächeln und auch ganz ohne eine Augenzwinkern in meine Richtung. Ich denke, dass der Witz gerade deshalb so gut ankam. Da in mir aber ein kleiner UFOloge steckt, hoffte ich natürlich, dass in seiner Aussage etwas mehr steckte als ein Witz. Es tut mir leid, das so sagen zu müssen, aber ich glaube wirklich, dass er einfach nur einen Witz gemacht hat."

Zahlreiche UFO-Forscher und -Enthusiasten sehen das derweil etwas differenzierter als der Starregisseur. So bemerkt etwas Robbie Graham auf seinem Blog "Silver Screen Saucers" (silverscreensaucers.blogspot.com), in dem er den Einfluss des UFO-Phänomens in Hollywood analysiert, dass jeder, der sich ein wenig mit der Materie auskenne, ziemlich genau wisse, dass Reagan extrem von der Vorstellung außerirdischer Besucher auf der Erde fasziniert und selbst davon überzeugt war, in zwei Fällen ein UFO gesichtet zu haben. "Die Vorstellung außerirdischer Besucher hatte den Präsidenten offenbar derart eingenommen, dass er dieses Bild selbst in öffentlichen und offiziellen Reden gleich mehrfach bildhaft verwendete. Das berühmteste Beispiel hierfür ist seine Rede vor der 42. Generalvollversammlung der Vereinten Nationen am 21. September 1987."

Damals zeichnete Reagan gerne das Bild einer "fremden Bedrohung von außerhalb dieser Welt", angesichts derer die unterschiedlichen weltweiten Positionen schnell vereinen ließen. Bei seiner UNO-Rede fügte er diesem Szenario sogar - ohne dabei zu lächeln - die Frage hinzu: "Und ist nicht eine solche fremde Kraft nicht bereits unter uns?".

Reagan 1987 vor den Vereinten Nationen

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"Wie einfach könnten unsere Streitigeiten beigelegt werden, wenn es eine Bedrohung durch andere Spezies eines anderen Planeten gäbe"

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"Und natürlich haben alle Anwesenden im Kinoraum des Weißen Hauses gelacht", fährt Graham fort. "Wie sonst hätten sie denn auf diese Aussage reagieren sollen. Und natürlich wusste auch Reagan selbst, dass sie lachen würden. Wahrscheinlich war es genau das, was ihn so sicher sein ließ, diese Bemerkung machen zu können.

Mr. Spielberg: Wenn Ihnen ein Präsident, der an Außerirdische glaubt, erzählt, dass es Außerirdische gibt, und wenn er das sagt, ohne dabei zu lächeln oder mit einem Auge zu zwinkern, und wenn sich das Ganze nur deswegen nach einem Witz anhört, weil danach alle Anwesenden lachen, so können sie davon ausgehen, dass es kein Witz war."

Graham geht sogar noch einen Schritt weiter und vermutet, dass Spielberg glaube bzw. wisse, dass Reagan keinen Witz gemacht hatte. "Doch warum sagt er das dann nicht auch so? Nun, weil Spielberg schon seit Jahrzehnten ein Freund der jeweiligen 'Bewohner' des White House ist". Damit Verweist er nicht nur auf die zahlreichen freundschaftlichen Beziehungen zu zahlreichen US-Präsidenten wie etwa auch Clinton und Obama, sondern auch auf dem Umstand, dass Spielberg selbst bereits Gast auf Treffen der sogenannten Bilderberger war, (einem elitären, alljährlichen informellen aber von der Öffentlichkeit abgeschirmten Privattreffen der 'Mächtigen und Einflussreichen dieser Welt'). Spielberg selbst ist en Milliardär. Er hat großen Einfluss und was er sagt, hat Gewicht und dringt in die Weite. Er ist intelligent und am wichtigsten ist, dass er sehr diskret ist. Wäre er das nicht, so würde er nicht derart regelmäßig ins Weiße Haus eingeladen werden. Wenn Sie in einer solch privilegierten Lage wie Spielberg wären, so würden auch Sie bestimmt nicht den Präsidenten brüskieren wollen."

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Quellen: grnezwissenschaft-aktuell.de / silverscreensaucers.blogspot.com / aintitcool.com

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