Mittwoch, 13. Juli 2011

Eine Frage der Perspektive: Fotos zeigen Phantom-Pyramide auf Teneriffa

Der pyramidenförmige Schatten des Pico del Teide | Copyright: Juan Carlos Casado, tierrayestrellas.com

Pico del Teide/ Spanien - Aufnahmen eines spanischen Astrofotografen zeigen den Schatten einer vermeintlich gigantischen Pyramide auf der Kanareninsel Teneriffa und sind zugleich ein faszinierend schöner Beleg für Zwischenspiele zwischen Licht. Schatten und Perspektive.

Nur aus der Ferne und aus der richtigen Richtung betrachtet, weist der dritthöchste Inselvulkan der Erde, der Pico del Teide auf Teneriffa eine annähernd dreieckige Form auf. Tatsächlich zeichnet ihn jedoch ein deutlich abgeflachter Gipfel aus.

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Auf Aufnahmen des Astrofotografen Juan Carlos Casado (tierrayestrellas.com) von eben jenem Gipfel des Teide scheint der Berg jedoch einen exakt dreieckigen Schatten, wie den einer gewaltigen Pyramide zu werfen, die es in dieser Form so natürlich nicht gibt.

Copyright: Juan Carlos Casado, tierrayestrellas.com

Die Erklärung für das faszinierende Phänomen ist die Perspektive. Die tief stehende Sonne wirft den Schatten des Vulkans derart weit über Land und Meer, dass dessen Details geglättet und der Schatten selbst erst weit in der Ferne und erst am Horizont zusammenläuft. Selbst wenn der Teide ein perfekter Kubus wäre, würde er also - zur richtigen Zeit betrachtet - einen vergleichbaren Schatten werfen. Zu vergleichen ist der optische Effekt mit den ebenfalls in der Ferne in einer Spitze dreieckig vermeintlich zusammenlaufenden Schienen einer geraden Bahnlinie.

Quelle: tierrayestrellas.com / grenzwissenschaft-aktuell.de
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