Samstag, 29. Oktober 2011

Asiatische Himmelslaternen: Britische Waldschützer fordern Verbot "falscher UFOs"

Himmelslaternen (Illu.) | Copyright: grenzwissneschaft-aktuell.de

London/ England - Britische Waldschutzorganisationen fordern gemeinsam ein Verbot der auch im Vereinigten Königreich beliebten asiatischen Himmelslaternen, wie sie auch hier immer wieder für missverstandene UFO-Sichtungen führen.

Wie die BBC berichtet verweisen die "Forestry Commission", die "New Forest Equestrian Association", und das "New Forest Equine Forum" auf die erhöhte Brandgefahr, die von den nach dem Start unkontrolliert fliegenden Miniatur-Heißliftballonen ausgeht. Gerade in den ländlichen Gegenden seien neben Wäldern und Feldern auch die zahlreichen mit Reet gedeckten Häuser und Cottages gefährdet.

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Neben der Brandgefahr stelle auch der in den Himmelslaternen verarbeitete Draht nach der Landung eine Gefahr für Wild- und Farmtiere dar. Einmal aufgestiegen, so erklärten die Organisationen, könnten die mit einem kleinen Brandsatz befeuerten Papierlaternen unkontrolliert sogar bis zu 50 Kilometer zurücklegen.

Schon zuvor hatten auch zahlreiche deutsche Bundesländer den Start der Himmelslaternen verboten. Selbst in einem der Herkunftsländer der Tradition, Vietnam, sind die fliegenden Laternen mittlerweile nicht mehr erlaubt (...wir berichteten, s. Links).

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HINWEIS DER REDAKTION: Da auch wir gegen das illegale und unkontrollierte Starten von Himmelslaternen sind, haben wir uns bemüht, Werbeanzeigen, die den Verkauf der Himmelslaternen anpreisen, durch das Filtersystem zu unterbinden. Leider ist das diesbezügliche Angebot jedoch offenbar zu groß, um entsprechende Anzeigen zu vermeiden. Wir bitten Sie diesbezüglich um Verständnis.
Bitte lassen Sie Himmelslaternen - wenn überhaupt - nur mit offizieller Genehmigung starten, da erhöhte Feuergefahr besteht!


Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / bbc.co.uk

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