Donnerstag, 20. Oktober 2011

UFOs, Bigfoot & Geister: Das Ende unscharfer Beweisfotos ist nah!

UFO oder Vogel, Foto von 2008 (...wir berichteten). | Copyright/Quelle: Kevin Barbery, thesun.co.uk

Los Angeles/ USA - Zumindest wenn es um Beweisfotos geht, so ist die Geschichte der Grenzwissenschaften und Anomalistik leider auch eine Geschichte zahlreicher unscharfer und verwackelter Aufnahmen von angeblichen UFOs, Geistern und legendären Wesen wie Bigfoot, Yeti oder dem Ungeheuer von Loch Ness. Die Zeiten derart "verwackelten Bildchen" könnte jedoch schon bald zu Ende sein, sollte es eine neue Bildbearbeitungssoftware des Marktführers Adobe in praktische Anwendungsprogramme wie Photoshop & Co schaffen.

Für Kritiker immer wieder ein Grund für Spott und Hohn, blieb Augenzeugen und Fotografen, angesichts oft extrem flüchtiger und kurzlebiger Phänomene, Erscheinungen und Sichtungen, oft nicht mehr, als mit der Fotokamera, deren Verschlusszeiten (oft eine Frage automatischer Einstellungen usw.) zu langsam eingestellt waren, als das gesehene Objekt noch im letzten Moment zu "knipsen". In anderen Fällen tat die verständliche Aufregung der Zeugen ihr übriges, um von einer Nahebegegnung meist nur ein verschwommen-verwischtes Etwas zu hinterlassen. Für eine kritische Beurteilung nicht mehr verwendbar.

Abhilfe in der Frage "was" auf derartigen Fotos tatsächlich zu sehen ist, könnte schon in absehbarer Zukunft eine Bildbearbeitungssoftware bringen, die auf der alljährlich in Los Angeles stattfindenden "MAX"-Konferenz der Softwarefirma "Adobe" vorgestellt wurde. Der Marktführer in Sachen Text- und Bildverarbeitung stellt auf diesen Veranstaltungen immer wieder gerne auch Ausblicke auf Anwendungen vor, die derzeit noch in der Entwicklung aber in vielen Fällen schon kurz vor der Marktreife stehen.

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Genau eines der Highlights der "MAX 2011" war die Präsentation einer Bildbearbeitungssoftware für Fotos, mit der ein wahres Wunder technische Wirklichkeit zu werden scheint und die aus verwackelten und unscharfen Aufnahmen, deutliche Fotos zaubert. Selbst die Rekonstruktion unkenntlicher Schrift, wie sie etwa auf Mobiltelefonaufnahmen kaum zu entziffern ist, ist mit dem Programm auf erstaunliche Weise möglich.

Mit Hilfe der in den Daten digitaler Aufnahmen hinterlegten Kameradaten (EXIF) zum Foto (Verschlussgeschwindigkeit, das verwendete Belichtungsprogramm, die Blendeneinstellung, Blendenvorwahl, der Blendenwert, die ISO-Geschwindigkeit, Brennweite, Objektiv und die Frage nach der Verwendung von Blitz oder nicht) sowie einer Technologie, die die im Bild festgehaltene störenden Kamerabewegung analysiert, rekonstruiert ein entsprechender Algorithmus die Aufnahmesituation und schlussendlich ebenso das zuvor verwackelte Bild. Schon die Vorabpräsentation des Programmprototyps sorgte bei den Konferenzteilnehmern für großes und hörbares Staunen und Applaus.

Aufgrund des großen Interesses an einer solchen Anwendung dürfte sicher sein, dass es das Programm auch in Marktprodukte wie beispielsweise die Bildbearbeitungssoftware Photoshop (schon CS6 ?) schafft. Wann dies jedoch der Fall sein wird, ließen die Entwickler noch offen.

Die Präsentation der "Deblurring"-Anwendung auf der "Adobe MAX 2011"

Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten


...wann ein entsprechendes Programm auch für Videomitschnitte der MAX-Konferenzen zur Verfügung stehen wird, steht ebenfalls noch in den Sternen... :)

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / youtube.com / adobe.com
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