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Dienstag, 5. Juni 2007

KONGRESS: EVOLUTION vs. SCHÖPFUNG

Biblischer Schöpfungsakt | Public Domain / Migelangelo

Trier/ Deutschland – Wie die „Geslelschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Paraphänomenen (GWUP)“ meldet, veranstalten der Arbeitskreis Kritische Theorie[n] und die Professur für Ethnologie (Prof. Dr. Christoph Antweiler) an der Universität Trier vom 15. bis 17. Juni 2007 den Kongress „Die erschöpfte Theorie? Evolution und Kreationismus in Wissenschaften“.

Besorgt beobachtet die GWUP „ Versuche, die Lehre von der „intelligenten Planung“ in den Unterricht, wenn nicht gar in die Lehrpläne selbst, einzuschleusen“ und bemerkt erstaunt, dass
„auch in der Lehrerschaft die Ablehnung der Vorstellung, dass das Leben in einem Prozess der „Selbstorganisation“ entstanden ist, anwachse“.

Denn, dass habe eine Untersuchung von Prof. Dittmar Graf an der Universität Dortmund gezeigt. schon „jeder achte Lehramtsstudierende der Universität Dortmund, bezweifelt, dass eine Evolution der Arten stattgefunden hat und stimmt stattdessen der Aussage zu, dass ‚ein höheres Wesen den Menschen im Wesentlichen in seinem jetzigen Aussehen geschaffen’ habe.“


Die Trierer Tagung will nun untersuchen, inwieweit die Evolutionstheorie-Gegner bereits Einfluss auf Schulbücher und Lehrpläne genommen haben und mit welchen Strategien sie ihre Ideologie verbreiten. In einem zweiten Schritt, so die zitiert die GWUP, „soll erörtert werden, inwiefern an die Evolutionstheorie anknüpfende Erklärungsmuster auch für gesellschaftliche Prozesse herangezogen werden können. Im Zentrum der auf eine Kontroverse hin angelegten Vorträge wird die Soziobiologie stehen.“

Quelle: gwup.org / evolutionversuskreationismus.de/
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