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Freitag, 31. August 2007

ERNEUTER STREIT ÜBER VERMISCHUNG ZWISCHEN NEANDERTALER UND MENSCH

Der Schädel eines Neandertaler | Copyright: Public Domain

San Diegeo/ USA – Wissenschaftler der „University of San Diego“ wollen Hinweise auf eine fehlerhafte Interpretation von DNS-Analysen ausgemacht haben, die bislang als Hinweis interpretiert wurden, dass sich Neandertaler und Menschen vermischt hatten und es zu einem Gen-Austausch gekommen sein könnte.

Wie „Focus.de“ berichtet, wurde eine erneute Untersuchung früherer Daten notwendig, nachdem die ersten Studien zu unterschiedlichen Ergebnissen geführt hatten. Im vergangenen herbst hatten Forscher des Max-Plank- Instituts in Leipzig anhand der DNS-Analysen zwischen Mensch und Neandertaler auffällige Ähnlichkeiten festgestellt eine Vermischung für möglich erklärt.

Laut Jeffrey Wall und Sung Kim, die ihre Ergebnisse jetzt auch im Fachmagazin „PLOS Genetics“ veröffentlichten, gibt es Spuren, die auf eine Verunreinigung der DNS-Bruchstücke, mit denen die Leipziger Wissenschaftler gearbeitet hatten, hinweisen. Möglicherweise könnte sich diese bereits bei den Ausgrabungen oder beim späteren Transport zugetragen haben.

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Für andere Genetiker, wie etwa Andrew Clarkvon der „Cornell University“, stellen die neuen ergebnisse einen „alarmierenden Weckruf“ dar: „Ich denke, dass die Arbeiten uns wachrütteln sollten und aufzeigen, wie vorsichtig man sein muss.“

Quelle: focus.de / genetics.plosjournals.org

Weitere Meldungen zum Thema:

SCHÄDELFUND IN RUMÄNIEN – Weiteres Indiz für Vermischung zwischen Homo Sapiens und Neandertaler, 6. August 2007
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