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Dienstag, 18. September 2007

Video der Tianchi-„Seeungeheuer“ jetzt online

Standbild aus dem Video | Copyright: Zhuo Yongsheng

Tianchi/ China – Ein Video, das angeblich bis zu sechs vermeintliche Seeungeheuer im Tianchi-See zeigen soll, ist jetzt in Teilausschnitten online. Doch auch die Bewegtbilder zeigen die angeblichen Monster nur aus großer Distanz und enttäuschen Hoffnungen auf genaue Details.

Zumindest erklärt sich anhand des Videos die schlechte Qualität und enorme Distanz zwischen Kameramann und den im See schwimmenden Objekten: Die Kameraposition befand sich auf dem Kraterrand des Vulkansees, der hoch über die Wasseroberfläche hinausragt. Wie der Zeuge jedoch aus dieser Entfernung die von ihm beschriebenen Details erkannt haben will, bleibt bislang ungeklärt.


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Quelle: youtube.com

Ganze 20 Minuten soll das Video lang sein, das dem Reporter des lokalen Fernsehsenders des Changbai Naturschutzgebietes gelungen sein soll. In einigen Sequenzen sollen die drei bislang unbekannten Tiere nebeneinander durch den Vulkansee schwimmen.

Gegen fünf Uhr morgens war der Direktor des TV-Senders gemeinsam mit zwei Wildhütern am Ufer des Sees unterwegs. Als gegen 5:26 Uhr die Sonne durch den Nebel brach, entdeckte einer der Begleiter die Gruppe der merkwürdigen Tiere im See und Kameramann Zhuo Yongsheng begann zu filmen.

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Die Tiere beschrieb Yongsheng als Seehund-artig, jedoch mit großen Rückenflossen. Insgesamt konnte die Gruppe die Tiere etwa eineinhalb Stunden lang beobachten.

Schon seit mehr als hundert Jahren erzählen sich die Anwohner des Sees Legenden von Ungeheuern im Tianchi. Wissenschaftler haben diese Berichte immer wieder als Unsinn bezeichnet, da der See zu kalt sei, um größere Tiere zu beherbergen. Zum ersten Mal wurde 1903 ein „büffelartiges“ Wesen gesichtet, als dieses drei Menschen angegriffen haben soll. 1962 will ein Zeuge zwei Wesen im See durch sein Teleskop beobachtet haben. Jüngere Sichtungen beschrieben das bzw. die Ungeheuer als von grauer und glatter Hautfarbe.

Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de / xinhuanet.com / youtube.com
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