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Mittwoch, 30. Januar 2008

Ausführliche Informationen zu türkischen UFO-Videos

Standbild aus den Aufnahmen von Yalman Yalcin | Copyright: Yalman Yalcin / siriusufo.org

Istanbul/ Türkei - In einer ausführlichen Pressemitteilung der türkischen UFO-Forschungsorganisation "Sirius", informiert diese jetzt über die Hintergründe der Mitte Januar bekannt gewordenen UFO-Videos, die angeblich ein "Raumschiff samt Besatzung" über einem Vorort von Istanbul zeigen sollen (wir berichteten).

Auf "Siriusufo.org" geht UFO-Forscher Katan Akdogan auch auf zahlreiche Fragen ein, die sich seit der Veröffentlichung des Videozusammenschnitts auf Youtube.com ergeben haben. Zudem präsentiert die Organisation ein Interview mit dem Kameramann der Aufnahmen, dem Wachmann Yalman Yalcin .

Vorab noch einmal die Zusammenstellung der Aufnahmen auf Youtube.com:

Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten


Wie bereits vermutet, handelt es sich nicht um eine Aufnahme, sondern um mehrere Videosequenzen, die über einen Zeitraum von Juni bis August 2007 in Kumburgaz, einem Vorort von Istanbul, gemacht wurden. Laut Sirius soll es in diesem Zeitraum zu einer ganzen UFO-Sichtungswelle über der Türkei gekommen sein. Zudem soll es neben dem Kameramann Dutzende weitere Zeugen der gefilmten UFO-Erscheinung geben, die teilweise auch auf den Videos zu hören sind.

Die bisherigen Ungereimtheiten bezüglich der Datums- und Uhrzeitanzeige auf den Aufnahmen, die zudem auch nicht mit den zu sehenden Tages- bzw. Nachtzeiten übereinstimmten, werden dadurch erklärt, dass Kameramann Yalcin kein Englisch spricht und seine NTSC-Kamera (Canon DM-GR1-A) nicht richtig eingestellt sei. Alle Aufnahmen, so Yalcin, entstanden demnach in den frühen Morgenstunden und nicht - die aus dem Timecode hervorgeht, am späteren Nachmittag. (Genaue Angaben zur verwendeten Kamera, den Filtern und Linsen finden sich im folgenden Video-Interview.)

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Das gefilmte Objekt sei jederzeit auch mit bloßem Auge - dann allerdings wesentlich kleiner - zu sehen gewesen und sei zur Zeit der Aufnahmen auch von weiteren anwesenden Zeugen beobachtet worden. Auf die Frage, warum die Aufnahmen keine Referenzpunkte (etwa Gebäude, Straßenlichter usw.) zeigen, erklärt Herr Yalcin, dass die Aufnahmen von der Küste aus mit blick aufs Meer hinaus gefilmt wurden und sich die Stadtszenerie somit im Rücken der Kamera befand. Außer dem Blick auf das dunkle Meer und dem Himmel konnten also keine Landschaftsmerkmale gefilmt werden - zumal Yalcin größtenteils das Objekt herangezoomt hatte. Als Laie habe er auch nicht daran gedacht, Landschaftsreferenzen zu filmen.

Bei dem Licht, dass sich teilweise auf der Oberfläche des Objekts spiegelt, handele es sich um das helle Licht des Mondes, der auf einer Aufnahme, in der Yalcin auszoomt, auch kurz sichtbar wird. Die Tatsache, dass auch bei den herangezoomten Aufnahmen des Objekts keine Sterne im Hintergrund zu sehen seien, liege in der Einstellung der Kamera, die derart schwache Lichtpunkte nicht abbilde.

Auf die Frage, warum er mit der Veröffentlichung der Videos bis zu fünf Monate gewartet habe erklärt Herr Yalcin im Interview, dass er bis November noch vor Ort als Wachmann der Wohnanlage gearbeitet habe, direkt danach sein Vater gestorben und seine Mutter erkrankt sei und er sich intensiv um sie gekümmert habe. Die teilweise auffallend ungerührten Reaktionen der Zeugen, wie sie auf der Tonspur der Videos zu hören sind, erklärt Yalcin mit dem Umstand, dass die anwesenden Zeugen das Objekt nicht aus der Nähe beobachten konnten und somit nicht die Details der Aufnahmen erkennen konnten. Auch er selbst, habe die Aufnahmen lediglich durch den kleinen Sucher und - um Energie zu sparen - nicht auf dem LCD-Monitor verfolgt. Erst nachdem man gemeinsam die gemachten Aufnahmen betrachtet habe, hätte man angeregt gesehen und kommentiert, was da eigentlich beobachtet wurde.

Akdogan erklärt, dass es sich um die besten Nahaufnahmen eines UFOs handele, die je in der Türkei gemacht wurden. Das wichtigste Detail der Aufnahmen sei jedoch die Tatsache, dass darauf auch die Silhouetten der Insassen des Objekt zu erkennen seien. Diese interpretiert man bei Sirius eindeutig als außerirdische Lebewesen: "Vergleicht man die Körpergrößen der sichtbaren Wesen, mit den Angaben anderer Zeugenaussagen (Bsp. Roswell), so schätzen wir die Ausdehnung des Raumschiffes auf 10-12 Meter im Durchmesser. Es handelt sich also offenbar um ein relativ kleines Erkundungsschiff, dass wahrscheinlich an Bord eines Mutterschiffes stationiert ist."

Eine detaillierte Bildanalyse habe keine Hinweise auf eine Fälschung (etwa Schnüre oder Aufhängevorrichtungen) erbracht. "Wir sind uns absolut sicher, dass die Aufnahmen hundertprozentig echt und nicht gefälscht sind." Zudem habe man auf einigen Aufnahmen zwei weitere Objekte zu beiden Seiten des eigentlich gefilmten UFOs ausmachen können. Um auch Kritikern und Skeptikern entgegen zu kommen, bietet Katan Akdogan an, die Videos auch von einem unabhängigen Filmlabor untersuchen zu lassen.

Das Interview...

Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video-Interview zu starten

...Teil 2

Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten


Auch wenn man die Sirius-eigene Interpretation der angeblichen UFO-Insassen nicht teilen mag, erlangt der ganze Fall durch die neuen Hintergrundinformationen und das Interview mit dem Kameramann erheblich mehr Glaubwürdigkeit als zuvor.

Quellen: siriusufo.org / grenzwissenschaft-aktuell.de

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Kontroverse um türkisches UFO-Video
, 21. Januar 2008
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