Tagessequenz der Radarbilder des Asteroiden 2007 TU24 | Copyright: NASA/JPL-Caltech / Bildbearbeitung (u.) durch grenzwissnschaft-aktuell.dePassadena/ USA - Erst am 11. Oktober 2007 entdeckt, kommt der Asteroid 2007 TU24 am 29. Januar 2008 mit rund 535.000 Kilometern der Erde ungewöhnlich nahe (wir berichteten). Erst am 23. Januar gelangen der NASA erste Radaraufnahmen des kosmischen Brockens. Gefahr für den Planeten, so die NASA, besteht jedoch nicht.
Mittels Radaraufzeichnungen der Goldstone Antenna in der kalifornischen Mojave-Wüste gelang es Astronomen des Jet Propulsion Laboratory der NASA in Pasadena jetzt, die ersten Bilder von TU24 zu erstellen. Diese zeigen, dass der Asteroid von auffallend asymmetrischer Form ist und sein größter Durchmesser rund 250 Meter beträgt.
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"Anhand dieser Radaraufzeichnungen können wir nun bestätigen, dass es es sich um die dichtete Erdannäherung eines Asteroiden bis mindestens zum Ende des nächsten Jahrhunderts handelt", kommentiert der JPL-Astronom Steve Ostro die Tatsache, dass 2007 TU24 die Erde in lediglich in 1,4facher Mondentfernung die Erde passieren wird. Auch für die vorhersehbare Zukunft sehen die Wissenschaftler des Near-Earth Object Program der NASA, das potentielle Bedrohungen durch Himmelskörper für die Erde beobachtet, keine Gefahr eines Einschlags auf der Erde.
Wer jedoch die Entdeckungsgeschichten der aktuellen Asteroiden 2007 TU24 und 2007 WD5 (der am 30. Januar den Mars aller wissenschaftlicher Wahrscheinlichkeit nach verfehlen wird - wir berichteten) verfolgt, kann an solchen weitgreifenden Prognosen durchaus Zweifel bekommen. Beide Asteroiden wurden schließlich nur wenige Monate vor ihrer erd- bzw. marsnächsten Passage entdeckt.
Seinen erdnächsten Punkt erreicht 2007 TU24 um 09.33 MEZ des 29. Januar 2008 und steht somit dann am europäischen Tageshimmel. Besser kann der Asteroid deshalb in der darauffolgenden Nacht auf Mittwoch beobachtet werden. Seine Helligkeit beträgt dann 10.5 Größe und kann somit schon mit Teleskopen ab 72 Millimetern beim Durchlauf der Sternbilder Giraffe und Kleiner Bär beobachtet werden. In der Nacht zuvor ist er in den Sternbildern Fische und Andromeda zu sehen.
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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / neo.jpl.nasa.gov
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