Computergesteuerter Heizungsregler | Copyright: Public DomainSan Francisco/ USA – Es klingt wie das Szenario eines Science-Fiction-Films – doch im US-Bundesstaat Kalifornien soll die Idee schon bald Wirklichkeit werden: Die Regierung plant die Fernkontrolle über die Heizungsregler privater und öffentlicher Haushalte zu übernehmen.
Wie die "International Herald Tribune" berichtet, handelt es sich dabei laut der staatlichen Regulierungsbehörde „California Energy Commission“ um eine vorbeugende Notfallmaßnahme, um eventuell zukünftigen Elektrizitätsengpässen und Stromausfällen entgegenwirken zu können.
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Die Fernsteuerung sollen die individuellen Temperatur- und somit Stromverbrauch-Einstellungen der Kunden im Notfall reduziert, werden können. Wenn es im kommenden Monat verabschiedet werden sollte, könnte das Gesetzt schon im kommenden Jahr wirksam werden.
Ähnliche Programme befinden sich in Nordkalifornien sowie in Las Vegas bereits in der Erprobungsphase. Hier können etwa die Bewohner von Stockton schon jetzt – immerhin noch freiwillig – entscheiden, ob sie die Kontrolle über die Regulierung ihrer Klimaanlagen in Notfällen der Kommission überlassen.
Kritiker sehen in dem Bestreben einen weiteren Schritt hin zum oft beschworenen Überwachungs- und Kontrollstaat und befürchten, dass die Einstellungen nicht nur nach unten, sondern unbemerkt auch nach oben gelenkt werden können, wodurch der Stromverbrauch natürlich steigen würde. In den Ohren der Stromversorger dürfte eine derartige Kontrolle zumindest nicht uninteressant klingt.
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Quelle: iht.com / grenzwissenschaft-aktuell.de
