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Mittwoch, 15. Juli 2009

Nach Erdbeben: Massenstrandung von Riesen-Kalmaren vor La Jolla

Archiv: angeschwemmter Humboldt-Kalmar | Copyright: Public Domain

La Jolla/ USA - Wenige Minuten nachdem rund 20 Meilen vor der Küste von La Jolla in Kalifornien ein Seebeben von der Stärke 4 registriert worden war, wurden am vergangenen Samstag Dutzende von Riesen-Flugkalmaren an den Strand gespült. Trotz der Versuche, die teilweise noch lebenden Tiere wieder zurück ins Meer zu bringen, verendeten die meisten kurz darauf an Land.

Das Beben vor der Küste ereignete sich um 7:34 Uhr und war noch weit im Landesinneren zu verspüren. 15 Minuten später waren die Strände von zahlreichen Riesen-Flugkalmaren (Humboldt-Kalmare, Dosidicus gigas) besetzt, die sich im seichten Wasser wanden. Die Tiere können bis zu zwei Meter lang und 50 Kilogramm schwer werden.

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Trotz der bemühten Versuche einiger Anwohner, die Tiere vor den Möwen zu schützen und wieder ins Meer zu geleiten, verendeten die meisten Tiere an Land. Selbst jene Tiere, die wieder das eigentlich rettende Wasser erreichten, waren offenbar derart orientierungslos, dass sie kurze Zeit später wieder angeschwemmt wurden.

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Zahlreiche Zeugen vermuten, dass das Stranden der Kalmare mit den Beben einherging. Andere Theorien sehen Fischerbote und deren wieder ins Meer verbrachten Beifang als Ursache dafür, dass die eigentlich in 200 bis 700 Metern Tiefe lebenden Flugkalmare in höhere Gewässer auftauchten und hier von der Strömung an Land getrieben wurden. Auch das lokale ozeanografische Institut sieht bislang keinen direkten Beweis dafür, dass das Stranden der Tiere von dem Beben verursacht worden sein soll. Ähnliche Ereignisse seien zwar sehr selten, aber auch schon ohne vorige Beben vorgekommen, zitiert "nbcsandiego.com" einen Sprecher des Instituts.

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / nbcsandiego.com
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