Freitag, 25. Januar 2008

Roter Regen in Indien: Historische Berichte bestätigen Theorie über außerirdische Herkunft

Rote Mutter- und farblose Tocherzellen in Regenproben aus dem Jahr 2001 in 1000facher Vergrößerung | Copyright: Louis Godfrey, Ph.D., Mahatma Ghandi University

Belfast/ Irland - Im September 2001, 2006 und 2007 färbten zellartige Kleinstpartikel den Regen im südindischen Bundesstaat Kerala rot. Intensive Untersuchungen zeigten, dass diese "Zellen" biologisch nicht einzuordnen waren, keine DNA beinhalten und sich dennoch wie biologische Organismen reproduzieren können (wir berichteten). Wissenschaftler spekulierten, dass es sich um eine noch unbekannte Art außerirdischer Zellen handelt, deren Ursprung in Kometentrümmern im Erdorbit liegt. Im astronomischen Abgleich scheinen nun auch historische Aufzeichnungen über ähnliche frühere Ereignisse diese Theorie zu untermauern.

Die Studie des Doktoranden Patrick McCafferty von der Queen's University in Belfast, die jetzt im International Journal of Astrobiology veröffentlicht wurde, zeigt, dass es zeitliche Übereinstimmungen mit Ereignissen von vergleichbarem roten Regen mit Meteoridenschauern, Kometen- und Asteroidenereignissen gibt. Laut den Thesen der Wissenschaftler Professor Louis und Professor Chandra Wickramasinghe waren es Meteore, mit welchen die außerirdischen Mikrozellen in die Erdatmosphäre gelangten und von dort aus mit dem Regen ausgewaschen wurden.

Ingesamt hat Mc­Caf­ferty 80 Fälle von rotem Regen und 20 weitere Berichte überprüft, in welchen sich Flüsse oder Seen plötzlich rot gefärbt hatten. Hinzu kamen 68 Fälle von andersfarbigen Regenereignissen und Fällen, in welchen es nach einem lauten Knall Steine geregnet habe. Dies deute, so der Wissenschaftler, auf ein Afseinaderbrechen von Meteoren, Asteroiden und Kometen hin, deren Reste dann zur Erde fielen.

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60 Fälle - und somit 36 Prozent der Berichte - konnte Mc­Caf­ferty mit meteoritischer Aktivität in Verbindung bringen - auch wenn sich darunter immer noch Fälle befänden, bei welchen auch der Astrobiologe eingesteht, dass die Verbindung nur gering nachzuweisen sei. Die untersuchten Phänomene reichen bis ins alte Rom zurück, fanden sich in mittelalterlichen irischen Quellen, dem normannischen England und unter anderem im 19. Jahrhundert in Kalifornien.

Quellen: journals.cambridge.org/jid_IJA / grenzwissenschaft-aktuell.de / world-science.net

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, 26. Oktober 2007
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