Beschädigtes Windrad der Fen Windfarm nahe Conisholme | Copyright: Dick Carbutt/ louthleader.co.ukConisholme/ England - Während Ingenieure derzeit den Grund für ein zerstörtes Windkraftrad der Ecotricity Fen Windfarm nahe Conisholme im mittelenglischen County Lincolnshire untersuchen, haben die Anwohner ihre eigenen Theorien darüber, was das Windrad zerstört haben könnte. Eine bizarre Zeugensichtung glaubt, den Vorfall beobachtet zu haben.
Wie der "Louth Leader" berichtet, wird angenommen, dass das 89 Meter hohe Windrad in der Nacht vom 3. auf den 4. Januar 2009 beschädigt wurde. Zur gleichen Zeit wollen Anwohner bizarre Lichtphänomene über der Windfarm beobachtet haben.
Am dramatischsten erinnert sich John Harrison an seine Beobachtung: "Ich schaute aus dem Fenster und sah ein große Lichtkugel am Himmel über den Turbinen. Zuerst dachte ich, ich könnte den Mond verwechselt haben, doch dann traten aus dem tentakelartige Lichter aus und bewegten sich über der Windfarm in Richtung Boden. (...) Ich habe nie zuvor etwas ähnliches gesehen. Es sah aus, wie ein gigantischer Oktopus. Ich habe keine Ahnung, was es gewesen sein könnte"
Noch in der Nacht, gegen vier Uhr, wurden Stephen Willows und seine Frau Dorothy, die in unmittelbarer Nähe zum Windpark wohnen, von einem lauten Knall aus dem Schlaf gerissen. Schon in der Nacht zuvor, hatten sie Lichter am Himmel über der Anlage beobachtet - ob diese jedoch mit der Beschädigung des Windrades zu tun hatte, will das Ehepaar nicht beurteilen. Am nächsten Morgen fanden Spaziergänger eines der Windräder massiv beschädigt vor. Während ein Rotorblatt gänzlich abgetrennt wurde, wurde ein zweites korkenzieherartig verdreht.
Neben den nächtlichen Sichtungen scheint auch der Zustand des Windrades Rätsel aufzugeben, denn neben dem offenkundigen Schäden an den Rotorblättern selbst, wunderten sich neben den Willows auch andere Spaziergänger über die geringen bzw. nicht vorhandenen Schäden am Boden im Umfeld des Turbinenturms. Auch soll - so bisherige Medienberichte - von dem fehlenden Rotorblatt bislang jegliche Spur fehlen. Ein Kommentar der Betreiberfirma zu dem Vorfall und den berichteten Umständen liegt nach einer ersten Anfrage unserer Redaktion derzeit noch nicht vor.
Für gewöhnlich werden die eigentlich extrem robusten Windräder nur durch extreme Wetterbedingungen beschädigt. In der Regel stehen die Anlagen während starker Winde und Unwettern still. Diese Maßnahme scheint in der Vergangenheit in einigen Fällen jedoch versäumt worden sein. Besonders das Video einer buchstäblich in Stücke zerbrechenden Anlage sorgte im vergangenen Jahr international für Aufsehen. Auch wenn der damalige Schaden deutlich umfangreicher war, scheint es angesichts dieser Bilder fast unvorstellbar, dass derartige Vorfälle keine Trümmer am Boden hinterlassen sollen.
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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / louthleader.co.uk
