Freitag, 20. Februar 2009

Update: Weitere Informationen zur sibirischen Yeti-Expedition

Angebliches Foto einer Yeti-Spur in der "Asass-Höhle" | Quelle: de.rian.ru / Bearbeitung (r.) grenzwissenschaft-aktuell.de

Kemerowo/ Russland - Erst gestern hatten wir von einer Expedition der Universität von Kemerowo berichtet, die angeblich im Bergland der sibirischen Region nach dort gesichteten lokalen Varianten des Yeti suchen will, dass es jedoch rund um die Nachrichtenmeldung zahlreiche unbeantwortete Fragen gibt. Eine weitere Meldung der russischen Nachrichtenagentur "RIA Novosti" greift die Geschichte nun erneut auf und liefert weitere Informationen.

Demnach habe sich der (orthodoxe) Bischof Aristarch von Kemerowo und Nowokusnezk schon am Donnerstag mit einem Schneemobil und gemeinsam mit dem "Chef der Region und mehreren weiteren Begleitern" zur nun in der deutschen Fassung der Pressemeldung als "Asass Höhle" bezeichneten Höhle im Süden des Donezbeckens begeben, wo angeblich Spuren eines Yeti gefunden wurden.

Zuvor, so berichtet RIA Novosti unter Berufung auf einen Bericht der Administration des Gebiets Kemerowo, wollen Jäger in der Höhle 1,5 bis zwei Meter große und behaarte menschenähnliche Wesen gesehen haben. Auch wurde von der lokalen Pressestelle ein Foto der gefundenen Spuren im Innern der Höhle veröffentlicht (s. Abb. o.).

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Die Höhlen selbst liegen laut der lokalen Pressestelle außerhalb der Mobilfunkreichweite, weswegen zum derzeitigen Stand der Dinge vor Ort keine Mitteilungen gemacht werden könnten. Wie RIA Novosti von dem zitierten Pressedienst weiterhin erfahren haben will, soll bald schon eine Forschungsexpedition gebildet werden, um die Yeti-Sichtungen auf ihre Stichhaltigkeit zu überprüfen. Während die Finanzierung ist noch unklar sei, sollen sich bereits zahlreiche Enthusiasten, darunter auch Unternehmer und Hobby-Jäger freiwillig gemeldet haben, um die Expedition zu unterstützen.

Neben der kurios klingenden Geschichte um einen Bischof und den "Chef der Region" auf Yeti-Suche, gibt es nun zumindest genauere Angaben zu den bereits erwähnten Höhlen bzw. zur Höhle, in der die Wesen gesichtet worden sein sollen. Was in der gestrigen Nachrichtenmeldung von "AllNewsweb.com" noch als "Höhlen von Azzaskoy" bezeichnet wurde, ist in der RIA Novosti zur Assas-Höhle geschrumpft - doch auch über diese gibt es bislang nahezu keine weiteren Informationen.

Wir werden die Situation verfolgen und gegebenenfalls erneut darüber berichten...

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Rätselhaft: Universitäts-Expedition sucht sibirischen Yeti
19. Februar 2009


Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / de.rian.ru
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