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Freitag, 17. Juli 2009

Unbekannter schleimiger Biofilm vor Alaska

Nahaufnahme des mysteriösen Schleimteppichs vor Alaska | Copyright: North Slope Borough

Wainwright/ USA - Vor der Küste des nördlichen Alaska haben Jäger und Küstenwache einen teilweise Kilometer langen Schleimfilm auf dem Wasser treibend entdeckt, dessen Ursprung und Zusammensetzung bislang nicht identifiziert werden konnte.

Nahe der Tschuktschensee einem Randmeer des Nordpolarmeeres, das nördlich der Nahtstelle von Amerika und Asien liegt, entdeckten Jäger vergangene Woche zum ersten Mal Teile des mysteriösen fast schwarz-dunklen Schleimfilms auf dem Wasser.

Luftaufnahmen des Schleimteppichs vor Wainwright | Copyright: North Slope Borough


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Als der Schleimteppich aus der Luft in Augenschein genommen wurde, entdeckten Beamten der US-Küstenwache weitere Teile des Schleimteppichs einige Meilen vor der Küste und noch später sogar einen rund 25 Kilometer langen Teppich der unbekannten Substanz auf dem Wasser treibend (s. Video).

Am vergangen Freitag wurden dann erstmals Proben entnommen und anschließend zur Analyse nach Anchorage geschickt. Bislang, so erklärte ein Sprecher der Küstenwache gegenüber der Anchorage Daily News (adn.com), wisse noch niemand, um was es sich bei der Substanz eigentlich handele. Lediglich, dass es sicherlich kein Öl sei, könne bislang gesagt werden. Aufgrund des verrottenden Geruchs, vermuten die Behörden, dass es sich um eine bio-organische Substanz handelt. Auch gäbe es keine historischen Aufzeichnungen über ähnliche frühere Entdeckungen

In dem teilweise fasrigen Schleim haben sich bereits einige Quallen und Vögel verfangen und von einer Gans, die in die Substanz geraten sei, seien nur noch Federn und Knochen übrig geblieben, berichtet ein Beamter der Küstenwache. "Ein Teppich aus blühenden Algen wäre eine mögliche Erklärung von vielen."

Die Analyse der entnommenen Proben werde noch bis Mitte kommender Woche andauern. Derweil treibt der Schleim mit der Strömung weiter nördlich, scheint jedoch bislang noch nicht an Land gespült worden zu sein.

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / adn.com


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