Dienstag, 20. Juli 2010

Neue Sternenstudie erhöht die Wahrscheinlichkeit für außerirdisches Leben

Das Sonnensystem, (Illustration, nicht maßstabsgetreu) | Copyright: NASA

Atlanta/ USA - Einzelsterne wie unsere Sonne sind nicht so selten wie bislang geglaubt. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Sternenzählung US-amerikanischer Astronomen. Gemeinsam mit dieser Erkenntnis steigt damit zugleich auch die Wahrscheinlichkeit lebensfreundlicher Planetensysteme im Universum.

Während frühere Studien, beispielsweise von 1991, zu dem Ergebnis kamen, dass die meisten Sternensysteme mit einem Stern von etwa der Größe unserer Sonne über einen weiteren Stern verfügen und damit Doppelsternsysteme darstellen, kommt die aktuelle Zählung von Astronomen um Deepak Raghavan von der "Georgia State University" aktuell zu einem anderen Ergebnis.

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Die Forscher untersuchten 454 sonnenähnliche Sterne und stellten dabei fest, dass 56 Prozent dieser Sterne, wie unsere Sonne, alleine sind und nur 44 Prozent einen stellaren Begleiter aufwiesen. Ihre genauen Ergebnisse, so berichtet der "New Scientist" werden die Astronomen im Fachmagazin "Astrophysical Journal" veröffentlichen.

Im Gegensatz zu Doppelsternsystemen ermöglichen Einzelsterne stabile Planetensysteme, in welchen sich dann unter geeigneten Bedingungen, auch lebensfreundliche Planeten bilden können.

Aufgrund ihrer Schwerkraft können stellare Begleiter nicht nur Planeten in ihren Schwesterstern stürzen lassen, sondern auch die Entstehung von Kometen in den äußeren Teilen der protoplanetaren Scheiben um einen Stern verhindern, wodurch etwaige Planeten auch von einer wichtigen kosmischen Wasserquelle abgeschnitten würden.



Quellen: newscientist.com / grenzwissenschaft-aktuell.de
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