Dienstag, 22. Februar 2011

Extraterrestriker und Geophysiker suchen nach Wasser auf der Erde und im All

Aufnahme des Oberfläche des Jupitermondes Europa durch die Raumsonde Galileo | Copyright: NASA/JPL/University of Arizona

Köln/ Deutschland - Auf der diesjährigen Jahrestagung der "Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft" (DGG) treffen sich Geophysiker und Extraterrestriker derzeit an der "Universität zu Köln", um sich über den zukünftigen Zugang zu Frischwasser und dessen Quellen auszutauschen. Dabei suchen die Wissenschaftler nicht nur an ungewöhnlichen Orten auf der Erde, sondern auch auf fremden Himmelskörpern im Weltall.

Da in vielen Teilen der Erde Wasser und der Zugang zu dessen Quellen immer knapper und beschwerlicher werde, sei es "sehr wichtig, neue Grundwasserquellen mit modernen geophysikalischen Methoden zu erschließen. Diese können sogar unter den Sedimenten des Mittelmeeres liegen", erklärt Professor Bülent Tezkan vom "Institut für Geophysik und Meteorologie" der "Universität zu Köln".

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Auch sein Kollege Professor Joachim Saur sucht nach flüssigem Wasser - allerdings führt ihn seine Suche an entlegene Orte unseres Sonnensystems, wie beispielsweise zum Jupitermond Europa. "Der Suche nach flüssigem Wasser außerhalb der Erde kommt eine Schlüsselrolle bei der Erkundung unseres Sonnensystems zu, da flüssiges Wasser generell als notwendige Voraussetzung für mögliches Leben außerhalb der Erde gilt", erläutert die Pressemitteilung der Universität.

Saur und Tezkan leiten die diesjährige Jahrestagung der "Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft", die gemeinsam mit der "Arbeitsgemeinschaft Extraterrestrische Forschung" (AEF) und dem "Fachverband Extraterrestrische Physik" der "Deutschen Physikalischen Gesellschaft" (DPG) ausgerichtet wird. Die Schwerpunkte der Tagung, "elektromagnetische Explorationsverfahren" und "Planeten", spiegeln dabei zugleich die Forschungsschwerpunkte der Geophysik in Köln wider.

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / uni-koeln.de
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