Montag, 22. August 2011

Alien Abduction-Forscher Budd Hopkins verstorben

Budd Hopkins, 1931-2011 | Copyright: intrudersfoundation.org

New York/ USA - Am gestrigen Sonntag ist mit Budd Hopkins einer der führenden Erforscher des sogenannten "Alien Abduction"-Phänomens, also den angeblichen Entführungen durch Außerirdische, verstorben.

Wie die von Hopkins selbst gegründete "Intruders Foundations" auf ihrer Internetseite berichtet, verstarb Hopkins am 21. August 2011 um 13:35 Uhr, nachdem er bereits seit einigen Wochen in einem New Yorker Hospiz betreut worden war. Schlussendlich war es eine Kombination von Leberkrebs und einer Lungenentzündung, von der sich Hopkins nicht mehr erholte. Der Forscher und Künstler sei friedlich und ohne Schmerzen in Anwesenheit von Familie und Freunden verschieden.

Geboren 1931, studierte Hopkins Malerei und Bildhauere – Seiner Werke sind unter anderem im "Guggenheim Museum", "Hirshhorn Museum" und im "Museum of Modern Art" ausgestellt. Durch eine eigene minutenlange UFO-Sichtung kam er 1964 zum ersten Mal mit der UFO-Thematik in Berührung und schloss sich der ehemaligen UFO-Forschungsorganisation "National Investigations Committee On Aerial Phenomena" (NICAP) an.

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Durch andere UFO-Zeugen kam Hopkins seit Ende der 1970er Jahre zunehmend mit dem "Missing Time"-Phänomen in Berührung, wenn UFO-Zeugen immer wieder von "fehlender Zeit" berichteten.

Gemeinsam mit Ted Bloecher und der Psychologin Aphrodite Clamar begann Hopkins diese Berichte unter anderem durch den Einsatz von Hypnose zu untersuchen und kam dabei zu dem Schluss, dass das Phänomen eine Folge von Entführungen durch Außerirdische (Alien Abduction) sei. Ende der 1980er Jahre zählte Hopkins neben dem Harvard-Professor John Edward Mack als einer der führenden Erforscher, Redner und Autoren ("Missing Time", dt. "Fehlende Zeit - Von UFOs entführt", u.a.) zum "Alien Abduction"-Phänomen und gründete 1989 die Forschungsorganisation "Intruders Foundation" (intrudersfoundation.org).

Besondere Aufmerksamkeit erhielt ein von Hopkins und Kollegen 1989 untersuchter und 1996 in seinem Buch "Witnessed" (dt. "Entführt ins All. Die Ufo-Kidnapper an der Brooklyn Bridge") Abductions-Fall nahe der New Yorker Brooklyn Bridge - handelte es sich hier doch im den ersten veröffentlichten Fall multipler Entführungen, deren "Opfer" einander zuvor nicht kannten, sich danach aber durch unterschiedliche Umstände in der "realen Welt" kennen lernten.

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Quellen: genzwissenschaft-aktuell.de / intrudersfoundation.org

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