Montag, 29. August 2011

Anzahl von UFO-Sichtungen innerhalb der vergangenen drei Jahre um 67 Prozent gestiegen

UFO-Sichtung (Illu.) | Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de

Colorado/ USA - In den vergangenen drei Jahren hat die Anzahl von Sichtungen von Objekten, die zumindest für die Zeugen im Moment der Sichtung unidentifizierbar erschienen, deutlich zugenommen. Die meisten in diesem Sinne "unidentifizierten Flugobjekte" (UFOs) werden demnach in den USA und Kanada gemeldet.

"Im vergangenen Jahr erhielten wir durchschnittlich 500 Sichtungsberichte pro Monat. Vor drei Jahren waren es noch etwa 300 Sichtungsberichte im selben Zeitraum. Das ist eine Steigerung um ca. 67 Prozent“, erläuterte der UFO-Forscher Clifford Clift gegenüber der "Huffington Post".

Clift ist Direkter der Abteilung für internationale Angelegenheiten bei MUFON, dem "Mutual UFO Network", der weltweit größten UFO-Forschungsorganisation. Aus der quantitativen Beobachtung leitet sich indes noch keine qualitative Einschätzung der einzelnen Fälle ab. Selbst die von einem Kern echter UFO-Phänomene ausgehende Organisation geht ebenso von einem Großteil gemeldeter UFOs aus, für die es nach einer Überprüfung rationale Erklärungen gibt, darunter Missverständnisse, Fehldeutungen technischer und astronomischer Objekte sowie Fälschungen, die es zunächst auszuschließen gilt, bevor von UFOs im Sinne der UFO-Forschung gesprochen werden kann. MUFON selbst benennt das Verhältnis von echten zu falschen UFOs bzw. IFOs (identifizierbaren Flugobjekten) mit 1:10.

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In Deutschland wird MUFON von der "Gesellschaft zur Untersuchung von anomalen atmosphärischen und Radar-Erscheinungen e.V." als zentraleuropäischer Sektion (MUFON-CES, Central European Section) vertreten.

Zum Begriff UFO, erläutert die Internetseite von MUFON-CES (mufon-ces.org), dass das Akronym "UFO" zwar für "unidentified flying object", also für "unidentifiziertes Flugobjekt" steht, dass diese Abkürzung allerdings der Radartechnik entstammt und keineswegs "außerirdisches Raumschiff" bedeutet.

"Sie wurde 1954 vom damaligen Leiter des 'Project Blue Book' der US Air Force, Captain Edward J. Ruppelt, eingeführt, um nicht weiter den Begriff "flying saucer" (fliegende Untertasse) verwenden zu müssen. In der militärischen Luftraumüberwachung und in der wissenschaftlichen UFO-Forschung wird die ursprüngliche Bedeutung beibehalten. MUFON-CES hat eine weitere Unterscheidung eingeführt:

- UFOs im weiteren Sinne (i. w. S.): Flugobjekte, die zunächst für den Beobachter unidentifizierbar sind, die jedoch von Experten auf bekannte Phänomene oder Objekte zurückgeführt werden können.
- UFOs im engeren Sinne (i. e. S.): Flugobjekte, die von Spezialisten nicht identifiziert werden können.

Für UFOs i. e. S. haben sich zwei Klassifizierungen als praktikabel erwiesen.
- Klasse A: UFOs mit festen Strukturen, die in physikalische Wechselwirkung mit ihrer Umgebung treten.
- Klasse B: Kugelförmige Lichter oder irregulär leuchtende Massen, die keine nennenswerten physikalischen Wechselwirkungen auf die Umgebung ausüben und meistens nachts gesehen werden.

Zudem hat es sich als praktisch erwiesen, die Klassifizierung um eine dritte Klasse zu ergänzen:

- Klasse C: Paranormale Lichterscheinungen, die in psychische Wechselwirkung mit Beobachtern treten."

Neben MUFON-CES beschäftigen sich in Deutschland auch die "Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens e.V." (GEP, ufo-forschung.de), die "Deutschsprachige Gesellschaft für UFO-Forschung e.V." (DEGUFO, degufo.alien.de) aber auch die der "Arbeitskreis UFOs" der "Gesellschaft für Anomalistik" (GfA, anomalistik.de/abg_ufo.shtml) mit der Erforschung und Dokumentation von UFOs im engeren Sinn. Die Datenbanken der deutschen UFO-Forschungsvereine und Organisationen sind unter "www.ufo-datenbank.de" zusammengefasst abrufbar.

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Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de / mufon.com / huffingtonpost.com

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