Donnerstag, 1. September 2011

Hubble erforscht Atmosphären heißer Exoplaneten

Künstlerische Illustration eines "Hot Jupiter"-Gasplaneten vor seinem Stern. | Copyright: NASA, ESA, and G. Bacon (STScI)

Exeter/ England - 200 Stunden lang will ein internationales Astronomenteam mit dem Hubble-Weltraumteleskop die Atmosphären großer Gasplaneten, sogenannter "Hot Jupiter", in fernen Planetensystemen erkunden.

Bei den angepeilten sogenannten "Hot Jupiters" handelt es sich um Gasplaneten von der Größe unseres Jupiters, die jedoch aufgrund ihrer engen Nähe zu ihren Sternen Temperaturen von rund 7.500 Grad Celsius und mehr aufweisen. Die meisten dieser Planeten umkreisen ihren Stern in lediglich einem Zwei- bis Fünfhundertstel des Abstands zwischen Sonne und Erde und benötigen für eine solche Umrundung nur wenige Tage.

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Das Team um Dr. David Sing von der "University of Exeter" erhofft sich, anhand der Daten schon bald mehr Informationen als bislang über die Zusammensetzung der Atmosphären der fernen Gasriesen zur Verfügung stehen. "Bislang liegen nur Analysedaten von zwei Exoplaneten vor, deren sichtbares Lichtspektrum von Hubble untersucht wurde", erläutert Gilda Ballester vom "Lunar and Planetary Laboratory" der "University of Arizona".

Jetzt wollen die Forscher insgesamt acht "Heiße Jupiter" ins Auge fassen, um so mehr über die ungewöhnliche Planetenklasse, ihre Zusammensetzung und inneren Prozesse zu erfahren.


Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / arizona.edu

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