Freitag, 30. September 2011

China schießt Himmelspalast ins All

Künstlerische Darstellung des "Tiangong-1"-Moduls (Illu.) | Copyright: CNSA

Peking/ China - An Bord einer Trägerrakete von Typ "Langer Marsch 2F" hat die Volksrepublik China mit dem Modul "Tiangong-1" das erste Grundbauteil einer bemannten Raumstation ins All geschossen. Ab 2020 soll der "Himmelspalast" im Erdorbit zu einer vollständigen bemannten Raumstation ausgebaut werden.

Nach dem Beginn seiner bemannten Raumfahrt 2003 hat China große Ziele im erdnahem Weltraum: Schon im November soll die, dann noch unbemannte Raumkapsel "Shenzhou 8" zum zunächst experimentell betriebenen "Himmelspalast" aufbrechen, um hier Andockmanöver zu üben. "Tiangog-1" hat eine Lebenserwartung von zwei Jahren und soll möglicherweise durch weitere Module abgelöst bzw. erweitert werden. Später soll mit den "Taikonauten" auch die chinesische Entsprechung zu Astro- und Kosmonauten für kurze Zeit einziehen und die Grundlage für den weiteren Ausbau der Raumstation legen.

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Im selben Jahr, in dem die Internationale Raumstation "ISS", an der China auf Betreiben der USA ausgeschlossen ist, ausgemustert werden soll, soll dann der "Himmelspalast" nach und nach ausgebaut werden.

Die Raumstation ist Teil des derzeit im Wachsen begriffenen ambitionierten Raumfahrtprogramms Chinas. Schon bis 2025 will die Volksrepublik eine unbemannte Mondlandung und Rover-Mission zum Erdtrabanten bringen und so auch eine bemannte Mondlandung vorbereiten.

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / cnsa.gov.cn
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