Donnerstag, 15. Dezember 2011

Londoner Sorge: Gefräßiges Flussungeheuer im Olympischen Park?

Blick auf den Lea River und das Olympiastadion im Hintergrund. | Copyright: Robin Webster, cc-by-sa 2.0

London/ England - Seltsame Vorgänge Olympic Park beunruhigen Tierschützer und Behörden im East Londoner Stadtteil Stratford, in dem sich zahlreiche Sportstätten der Olympischen Spiele 2012 befinden. Seit einiger Zeit beobachten die Behörden hier einen Rückgang der Schwan-Population an dem das Areal durchfließenden Lea River. Augenzeugen wollen nun beobachtet haben, wie eine ausgewachsene Kanadagans von etwas Großem im Wasser unter die Wasseroberfläche gezogen wurde. Um was es sich bei dem von britischen Medien schon als "Killer Monster" bezeichneten Lebewesen handelt, ist bislang noch völlig unklar.

Schon zuvor gab es Gerüchte über ein großes Raubtier im Lea River, das nun - so vermuten Experten angesichts der Zeugenberichte - möglicherweise bis zum Olympischen Park vorgedrungen sein könnte.

Als mögliche größere bis große bekannte Raubtiere kommen für die Behörden angesichts der erbeuteten rund acht Kilogramm schweren Kanadagans ein besonders großer Hecht oder aber auch ein entflohener oder ausgesetzter Alligator oder eine Python in Frage. Auch eine ebenfalls ausgesetzte Riesenschildkröte könnte die Beobachtung möglicherweise erklären.

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Schon 2005 kam es zu ähnlichen Beobachtungen auf dem Lea River. Damals wurden am Ufer zudem große in den Boden gegrabene Löcher gefunden. Ein Tier wurde jedoch nie gefangen und als die Berichte und Vorkommnisse ausblieben, vermuteten Biologen, dass der unbekannte Räuber wahrscheinlich gestorben sei. Jetzt häufen sich Spekulationen darüber, dass das "Beast" zurückgekehrt sei. Welches Tier jedoch groß genug sein könnte, um die beschriebenen großen Gänse unter Wasser zu ziehen und so zu erbeuten, ist selbst den Experten noch ein Rätsel. Die meisten in Frage kommenden Tiere bevorzugen schließlich kleinere Beutetiere.

Im besten Fall, so kommentiert ein Sprecher von British Waterway die aktuellen Vorkommnisse gegenüber der britischen Zeitung "Daily Mail", handelt es sich um einen Amerikanischen Nerz, ein sogenannter Mink. Doch auch diese Tiere jagen vornehmlich kleine Wasservögel und Enten und nur selten ausgewachsene Gänse.

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / dailmail.co.uk


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