Freitag, 29. August 2014

Pilot fotografiert mysteriöses Leuchten im Pazifik


Mysteriöses Leuchten im oder oberhalb des eigentlich offenen Pazifiks südlich von Kamchatka. | Copyright: JPC van Heijst

Kamchatka (Russland) - Bei einem Flug über den Pazifik südlich der russischen Halbinsel Kamchatka hat ein niederländischer Pilot ein bislang unerklärtes großflächiges Leuchten im oder über dem Wasser beobachtet, anhand mehrerer Fotoaufnahmen dokumentiert und die Bilder im Internet veröffentlicht. Seither rätseln Experten wie Laien darüber, was das Phänomen verursacht haben könnte.

Wie der Pilot JPC van Heijst (der sich auf seiner "PBase.com"-Seite selbst "Flying Dutchman" nennt) berichtet, begann seine Beobachtung am 24. August 2014 fünf Stunden nachdem er in Hong Kong gestartet, sich auf rund 34.000 Fuß Flughöhe befand und 4,5 Flugstunden vom Reiseziel Anchorage in Alaska entfernt war.


"Es war das Unheimlichste, was ich bislang in meiner beruflichen Laufbahn als Pilot beobachtet habe", so der Zeuge. "Zuvor hatten wir über Funk von den Erdbeben auf Island, in Chile und San Franscisco gehört. Da auf unserer Flugroute einige Vulkane lagen, haben wir uns versichert, dass es bezüglich dieser keine neuen Aktivitäten gab, seit wir von Hong Kong aus gestartet waren."


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"Kurz darauf sahen wir am Horizont plötzlich einen sehr hellen Lichtblitz vom Boden aus empor schießen. Es sah aus wie ein Gewitterblitz, aber viel intensiver und eben nach oben gen Himmel gerichtet. Ich habe so etwas noch nie zuvor gesehen und es gab auch keine Blitze davor oder nach dieser Lichtexplosion. Da für unsere Route auch keine Gewitter auf dem Wetter-Radar angezeigt wurden, haben wir intensiv nach möglich Stürmen Ausschau gehalten, die sich möglicherweise unterhalb des Radar entwickelt hatten und uns vielleicht Probleme bereiten könnten."

Zu diesem Zeitpunkt begann v.Heijst erste Aufnahmen des Nachthimmels zu machen und bemerkte dabei auch ein "merkwürdig grünes Leuchten, dass die gesamte nördliche Hemisphäre bedeckte. "Ich vermute, dass es sich hierbei um eine Art von Nordlichtern gehandelt hatte, obwohl diese hier irgendwie sehr viel weitere verteilt waren. Auch so etwas hatte ich zuvor noch nicht gesehen."


20 Minuten später bemerkten er und sein Copilot dann ein dunkel rot-orangefarbenes Leuchten vor der Maschine: "Das kam mir sogleich merkwürdig vor, denn vor uns sollte für hunderte von Meilen eigentlich nichts anderes als der endlose Ozean liegen", beschreibt der Pilot.



Das erste Foto des orangefarbenen Leuchtens über dem offenen Pazifik. | Copyright: JPC van Heijst

"Eine ferne Stadt oder eine Gruppe der charakteristisch beleuchteten Booten von Tintenfisch-Fischern als Erklärung machten in dieser Gegend keinen Sinn. Unabhängig davon waren diese Lichter sehr viel größer waren, leuchteten sie orange-rötlich statt der für Städte oder Schiffe gewöhnlichen weiß-gelblichen Lichtfarbe."


"Je näher das Flugzeug den Lichtern kam, desto intensiver wurde das Leuchten und selbst die tieferliegenden Wolken und der umliegende Himmel färbten sich in ein unheimlich orangefarbenes Leuchten - und das in einem Teil der Erde, wo es eigentlich nichts als Wasser geben dürfte."


v.Heijst selbst erklärt weiterhin, dass er sich diese Erscheinung zunächst "nur durch die Explosion eines gewaltigen Unterwasservulkans" erklären konnte.







Blicke auf das mysteriöse Leuchten beim direkten Überflug. | Copyright: JPC van Heijst

"Der nächste Flughafen war etwa zwei Flugstunden entfernt und die Vorstellung, mitten über dem offenen Ozean und mitten in der dunklen Nacht eine gefährliche Aschewolke zu durchfliegen gefiel uns gar nicht. Glücklicherweise passierte jedoch nichts dergleichen. Aber trotzdem war dieses unerklärliche tief rötliche Leuchten von der Meeresoberfläche sehr unheimlich und darüber zu fliegen fühlte sich nicht sehr beruhigend an. Es gab keine weitere Flugaktivität in der Nähe unserer Position, um unsere Beobachtungen bestätigen oder eine Erklärung liefern zu können. Wir selbst haben unsere Beobachtung der Luftverkehrssicherheit gemeldet, die eine Untersuchung in dieser abgelegenen Region eingeleitet hat."


Abschließend bemerkt v.Heijst, dass er hofft, dass wenn es sich um die Entstehung einer neuen Insel gehandelt hatte, dass ihm sozusagen als Entdecker auch die Ehre zuteil wird, diese benennen zu dürfen.


Neben der Erklärung des Ausbruchs eines Unterwasservulkans entlang des tatsächlich unterhalb der Flugroute liegenden sog. Pazifischen Feuerrings und der damit einhergehenden möglichen Entstehung einer neuen Insel, diskutieren Experten wie Laien seither eine Vielzahl weitere Erklärungsversuche. Neben UFO-Erscheinungen und natürlichen atmosphärischen Phänomenen werden vornehmlich seismische und vulkanische Aktivitäten aber auch explosive Ausbrüche von Methan diskutiert.


Eine offizielle Erklärung für das Phänomen liegt bislang noch nicht vor...


- Weitere Informationen, Karten und Aufnahmen zur Beobachtung finden Sie HIER


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Quelle: pbase.com/flying_dutchman/pacific_eruption

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