Archiv: DNS-Dopplehelix | Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.deTsuruoka/ Japan - Der Biowissenschaftler Masaru Tomita von der japanischen Keio-Universität will die DNS zur Datenspeicherung nutzen. Bis zu einem Gigabite will der Forscher in Bakterien einlagern.
Wie das 3sat-Wissenschaftsmagazin "nano", berichtete, habe Tomita bereits 2007 die Einsteinsche Formel E=mc2 und deren Entstehungsjahr 1905 in einem Erbinformationsmolekül gespeichert.
Die Idee der japanischen Forscher ist es, die DNS dazu zu nutzen, die Informationen zuverlässig und langfristig zu speichern. Tomita spricht sogar von Millionen von Jahren, über die hinweg die Informationsdaten somit solange gespeichert werden könnten wie die entsprechende Spezies selbst überlebt.
Möglich ist dies, da in der DNS die Erbinformationen in Viererpaaren abgelegt sind und somit auch digitale Daten wie Textdokumenten, Musik, Bilder usw., aus Einsen und Nullen abgespeichert werden können. Dabei sollen enorme Datenmengen so abgelegt werden, dass sie die Entwicklung des Organismus nicht beeinträchtigen.
Selbst wenn ein Teil der Informationen in einem DNS-Strang durch Mutationen verloren ginge, wäre sie weiterhin abrufbar, da sie schließlich mehrfach vorhanden ist.
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Quelle: www.3sat.de/nano / grenzwissenschaft-aktuell.de
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Mysteriöse DNA: Genetische Telepathie, 30. Januar 2008
