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Mittwoch, 12. März 2008

Neue Sünden für die heutige Zeit

Der Sündenfall, Michelangelo | Coypright: Gemeinfrei

Vatikan - Gegnüber der Zeitung "L'Osservatore Romano" hat der Rektor des Apostolischen Pönitentiarie neue Sünden skizziert, die den "Bund der Liebe" zwischen Mensch und Gott in der heutigen Zeit schwer verletzen.

Bischof Gianfranco Girotti bezeichnet grundsätzlich alle Verstöße gegen die Grundrechte der menschlichen Natur als Sünden. Dazu zählten auch genetische Manipulation, Drogenkonsum und das Ungleichgewicht zwischen Arm und Reich aber auch Umweltverschmutzung, Pädophelie und Abtreibung.

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Girottis Behörde befaßt sich vornehmlich mit Sündenfällen, die so schwerwiegend sind, dass ein normaler Priester sie nicht am Ende der Beichte vergeben darf, wie etwa der Schändung von Hostien oder Vergehen gegen das Beichtgeheimnisses.

Noch in diesem Monat will sich der Papst mit einer Enzyklika zu den sozialen Fragen der Globalisierung äußern und im April dazu vor den Vereinten Nationen sprechen.

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / osservatoreromano.va
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