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Montag, 3. November 2008

Forscher entdecken magnetische Portale zwischen Erde und Sonne

Künstlerische Illustration einer die FTE-Portale untersuchenden Sonde | Copyright: NASA

Washington/ USA - Bislang hielten die meisten Wissenschaftler so genannte Flux Transfer Events (FTE) für pure Science Fiction. Dabei handelt es sich um sich öffnende und schließende hochenergetische direkte Verbindungen zwischen unserer Erde und der rund 150 Millionen Kilometer entfernten Sonne. Diese Portale, so zeigen die neuen Untersuchen sind zudem noch häufiger, als dies selbst visionäre Theorien dies bislang vermuteten.

Der Physiker David Sibeck vom Goddard Space Flight Center (GDFC) der NASA erläuterte seine Entdeckungen nun auf einem Arbeitstreffen über Plasmaphysik in Huntsville. Die Beweise für die Existenz der FTE-Portale seien eindeutig und unbestreitbar.

Über magnetische Feldlinien, welche aus der Atmosphäre der Sonne direkt zur irdischen Magnetosphäre verlaufen, werden Partikel des Sonnenwindes transportiert. Bislang glaubten die Forscher, dass diese Verbindungen fortwährend existieren würden. Die neuen Daten zeigen jedoch, dass sie sehr viel kurzfristiger existieren, dafür jedoch sehr viel energetischer und dynamischer sind.

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Wahrscheinlich entstehen sie sogar sehr regelmäßig, immer in Richtung der der Sonne zugewandten Erdseite, wenn das irdische Magnetfeld gegen jenes der Sonne drückt: Etwa alle acht Minuten öffne sich dann ein Kanal, durch den die Partikel fließen, in Form einer Art von magnetischen Zylinder von der Größe des Erddurchmessers. Mit europäischen und amerikanischen Sonden (Cluster und THEMIS) konnten diese Portale bereits umrundet und sogar direkt durchflogen und dabei vermessen werden.

Noch stehen die Forscher angesichts ihres Wissens über die Sonne-Erde-Portale noch ganz am Anfang. Sibeck fordert seine Kollegen und zukünftige Missionen auf, sich diesem Phänomen gezielt zu widmen.

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / nasa.gov
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