Luftbild des O'Hare International Airport | Copyright: USGS
Seit einer Woche sorgen angebliche Videoaufnahmen und Fotografien eines UFOs über dem Internationalen O’Hare Flughafen in Chicago für Diskussionen. Mittlerweile konnten die Aufzeichnungen als Fälschungen entlarvt werden und auch der Fälscher hat sich geoutet (...wir berichteten: 1, 2, 3, 4). Doch was geschah wirklich am 7. November 2006 über dem O’Hare International Airport?
Kurz zusammengefasst sorgte 2006 die Sichtung eines als "scheibenförmig" beschriebenen Flugobjekts unmittelbar über dem Internationalen O'Hare Flughafen von Chicago durch Mitarbeiter und Piloten der dort stationierten Fluggesellschaften für internationales Medieninteresse. Schlussendlich soll das scheibenförmige Objekt durch die Wolken davongeflogen sein und dabei ein kreisrundes Loch in die geschlossene Wolkendecke gerissen haben, das sich selbst nur langsam wieder schloss. Kein bekanntes Zivilflugzeug ist dazu in der Lage.
Der Journalist Jon Hilkevitch von der Chicago Tribune, der als erste über die Sichtung berichtete und recherchierte im TV-Interview
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In dem umfassenden Report über den O'Hare-Vorfall mit dem Titel "Bericht über ein unidentifiziertes Luftphänomen und die Folgen für die Sicherheit am O'Hare International Airport am 07. November 2006" des UFO-Forschers Dr. Richard Haines, stellt dieser fest:
"Laut FAA wurde an diesem Ort und zu dieser Tageszeit nichts vom Radar erfasst oder von den Fluglotsen aus dem Haupttower gesehen. Eine Untersuchung der Primärradardaten, die von der FAA geliefert wurden, bestätigte die erste Behauptung. Nichtsdestotrotz machte ein FAA-Fluglotse für den eingehenden Flugverkehr Bemerkungen über das 'UFO' (UAP) …, lange bevor das Objekt verschwand." (Haines' O'Hare-Bericht, S. 5).
Darüber hinaus berichtete Haines, als Resultat seiner Anforderungen der Aufzeichnungen Tower-Logs und Kommunikationsaufzeichnungen (unter Berufung auf das US-Gesetz zur Veröffentlichung von Regierungsinformationen, FOIA), dass "(1) drei separate telefonische Anfragen aus dem United Ramp Tower in Bezug auf das UAP getätigt wurden und (2) dass es dazu eine schriftliche Notiz der FAA gibt" (O'Hare-Bericht, S. 19).
Noch belastender war zudem eine Serie von Interviews mit Mitarbeitern der United Airlines, die von dem Journalisten der „Chicago Tribune“, Jon Hilkevitch (s. Video f.), geführt wurden und die aufzeigten, dass von Seiten der Fluggesellschaft zunächst tatsächlich versucht wurde, die Sichtungsberichte ihrer eigenen Mitarbeiter zu vertuschen.
Wurde das Management der United Airlines auf Grund von Druck Seitens der FAA genötigt, seinen eigenen Mitarbeitern einen Maulkorb zu verpassen? Unabhängig von den Antworten auf diese Fragen, schien die FAA-Politik Zeugenaussagen über den UFO-Vorfall am O'Hare-Flughafen unterdrückt zu haben, unabhängig von der Zuverlässigkeit und der Anzahl der Zeugen.
Der Verfasser des Berichts, der ehem. NASA-Mitarbeiter Dr. Richard Haines hat über die Jahre tausende von Pilotensichtungen untersucht und gesammelt. Seine Datenbank zählt inzwischen zu den bedeutendsten Beweisen für die Existenz des UFO-Phänomens und darüber hinaus.
- Den Original-Bericht von Dr. Richard Haines zum O'Hare-Vorfall (PDF-download, engl.) finden Sie HIER
Bücher zum Thema:
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Quellen: grenzwissenschaft-aktull.de / exonews.de
