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Dienstag, 2. Februar 2010

Besiegelt: NASA streicht Constellation-Programm

Die "Earth Departure Stage" des Constellation-Programms mit Landefähre und Raumschiff Orion. (Illu.) | Copyright: NASA

Washington/ USA - Nachdem US-Präsident Barack Obama seinen Haushalt für 2011 vorgestellt hat, hat auch NASA-Direktor Charlie Bolden das neue Budget kommentiert und Ausrichtung der US-Raumfahrt für die kommenden Jahre dargelegt. Wie erwartet, fällt die noch unter Gerorge W. Bush angestrebte bemannte Rückkehr zum Mond und das damit verbundene Constellation-Programm dem Rotstift zum Opfer.

Wie zuvor bereits durchsickerte, soll mit dem neuen Budget von rund sechs Milliarden Dollar vornehmlich der Weiterbetrieb der Internationalen Raumstation ISS bis mindestes 2020 gesichert werden und ein Nachfolger für Fracht- und Personentransporte in den Erdorbit entwickelt werden.

Für das angestrebte Constellation-Programm fehlt laut Bolden nicht nur das Geld, auch hätten Expertengutachten gezeigt, dass das ehrgeizige Ziel technologisch nicht vor 2030 umsetzbar wäre und gleichzeitig zu große Ressourcen für wichtigere Projekte und zukünftige Schlüsseltechnologien aufzehren würde.

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Teil des Constellation-Programms war die Entwicklung der "Ares I"- und "Ares V"- Raketen und der Personenraumfrachter "Orion" und nach einer benannten Mondlandung sollte dann auch eine Mondstation folgen.

Mit den dennoch bewilligten Geldern sollen mittelfristig weitere Sonden-Missionen zur Erkundung des Sonnensystems finanziert werden, welche, so Bolden abschließend, langfristig den Weg für eine bemannte Erkundung von Mond Mars und nahen Asteroiden ebnen sollen. Gezielt für diese Missionen stehen der NASA rund 3,1 Milliarden Dollar zur Verfügung.

- Detailinformationen zum neuen NASA-Budget inklusive der Erklärung von Charlie Bolden und Mondastronaut Buzz Aldrin, sowie technische Ausführungen finden Sie HIER

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / nasa.gov


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