
Illustration der NASA-Marssonde MAVEN. | Copyright: NASA
Washington (USA) - Die derzeitige Haushaltssperre in den USA bedroht - sollte sie sich noch länger hinziehen – auch den Start der nächsten Mars-Mission der NASA. Sollte das Zeitfenster vom 18. November bis 7. Dezember 2013 in Folge des "Government Shutdown" nicht eingehalten werden, könnte sich der Start des "Mars Atmosphere and Volatile Evolution"-Raumschiffs (MAVEN) bis ins Jahr 2016 verschieben.
Tatsächlich, so berichtet "Space.com", habe die US-Haushaltssperre die derzeitigen Vorbereitungen des eigentlich für den 18. November geplanten Starts der 650 Millionen Dollar teuren MAVEN-Mission zum Erliegen gebracht. Mitglieder des MAVEN-Teams werden jedoch derart zitiert, dass man - so notwendig - auch Doppelschichten fahren wolle, um das diesjährigen Zeitfenster, wenn Erde und Mars einander am nächsten stehen, zu nutzen. Die entsprechend günstige Planetenkonstellation ergibt sich nach dem 7. Dezember erst wieder im Jahre 2016.
Neben seinen Auswirkungen auf die MAVEN-Mission bringt der US-Shutdown auch weitere umfangreiche negative Konsequenzen für die US-Raumfahrtbehörde mit sich. Von insgesamt rund 18.000 Angestellten, sind derzeit nur noch sage und schriebe 550 im Dienst, um die laufenden Operationen sicher zu stellen. Darunter fallen u.a. die Sicherung der Astronauten an Bord der Internationalen Raumstation ISS und der Betrieb laufender Missionen. MAVEN soll die Auswirkungen der Sonnenaktivität auf den Roten Planeten erforschen und nach dem Grund für das Verschwinden seiner einstigen Atmosphäre ins All suchen.
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Quelle: NASA, Space.com
