Gary McKinnon | Copyright: GNU FDLLondon/ England – Gary McKinnon, der sich auf der Suche nach geheimen Informationen über UFOs 1997 kurz nach dem in die Rechner des US-Militärs und der NASA gehackt hatte, bekommt vor der ihm drohenden Auslieferung in die USA jetzt doch noch eine letzte Chance: Eine Anhörung vor dem Oberhaus des Britischen Parlaments.
Neben NASA und Army soll sich der ehemalige Systemadministrator auch in die Rechner anderer amerikanischer Organisationen gehackt haben. Für diese „Angriffe“ soll er sich in den USA vor Gericht verantworten und hierfür ausgeliefert werden. Angeblich soll alleine der materielle Schaden 475.000 britische Pfund betragen. Die Entscheidung über eine erneute Anhörung kam überraschend, nachdem ein früherer Antrag erst am 3. April 2007 abgelehnt wurde.
Wie „Computerworlduk.com“ berichtet beruft sich das Anwaltsteam von McKinnon auf den Umstand, dass seine Angriffe auf die amerikanischen Computersysteme von britischem Boden aus verübt wurden und diese somit auch in England verhandelt werden müssen. In den USA droht McKinnon eine lebenslange Haftstrafe.
In einem Interview mit der „Click“-Redaktion der BBC bestätigt McKinnon, dass er tatsächlich Beweise für die Existenz von UFOs, Außerirdischen und deren Technologie gefunden habe. In den NASA-Rechnern gebe es zudem Beweise, dass auf deren Aufnahmen UFOs absichtlich herausretuschiert wurden und werden. Allerdings gehen McKinnons Aussagen im BBC-Interview kaum über bereist bekannte Inhalte von Verschwörungstheorien hinaus.
Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video des BBC Interviews zu starten.
Quelle: computerworlduk.com / bbc.co.uk
