Der Kadaver von Cuero | Copyright: Phylis CanionCuero/ USA – Im vergangenen Sommer erlegte ein Farmer im US-Bundesstaat ein hundeartiges Tier, dessen physiologischen Merkmale zu keiner bekannten Tierart passen wollten und die Farmer glauben ließen, sie hätten den mysteriösen „Chupacabra“ erlegt (wir berichteten). Ein DNA-Test ordnet den Kadaver jetzt als Coyote eingestuft.
Das Tier habe sich bereits seit Jahren um die Ranch geschlichen und hier immer wieder Katzen und zahlreiche Hühner gerissen und den Tieren lediglich das Blut ausgesaugt, das Fleisch jedoch nicht angerührt. Deshalb glaubte Phylis Canion, dass es sich um ein Exemplar der legendären Chupacabra, den so genannten „Ziegensaugern“ handelt, die seit spätestens 1995 Regionen in Süd- Zentralamerika, aber auch im Süden der USA terrorisieren sollen.
Der lokale TV-Sender „KENS 5“ nahm sich vor Wochen der Geschichte an, und beauftragten eine DNA-Analyse des Kadavers. Laut dem Biologie-Professor Michael Forstner von der „Texas State University“.
Zuvor wurde vor Ort wie International diskutiert und spekuliert, um was es sich bei dem Kadaver, der seit daher in der Gefriertruhe der Farmerin aufbewahrt wurde, handeln könnte. Neben der Theorie, dass es sich um einen Chupacabra handeln könnte, glaubten einige auch an einen erkrankten Fuchs, einen peruanischen Inka-Hund, einen übergroßen Chihuahua bis hin zu einer plumpen Fälschung des TV-Senders.
Laut dem Expertenteam handelt es sich jetzt lediglich um einen alten Coyoten. Farmerin Phylis Canion hat vor der Kamera dennoch weitere Fragen an den Biologen: „Wenn es sich um einen Coyoten handelt, warum hat es keine Haare, warum sind seine Vorderbeine kürzer als seine Hinterbeine, warum sind die Ohren kleiner als bei normalen Coyoten, warum hat es keine weiteren Zähne zwischen den spitzen Fanghauern?“ Auf diese Fragen, erwidert der Biologe lediglich, dass das Tier alt gewesen sei, dies erkenne man anhand des Schädels. „Wir wissen jetzt, dass die DNA-Sequenz mit der eines Coyoten übereinstimmt. Möglicherweise war das Tier krank, was das fehlende Fell erklären könnte. Vorerst haben wir jetzt einmal die DNA-Zuordnung. Als nächsten Schritt müssten wir mit Experten für Tierkrankheiten und Missbildungen sprechen, um die anderen Fragen zu erklären.“
Jetzt sollen sich die Canions des Kopf des Tieres ausstopfen lassen und zu den anderen Jagdtrophäen in die gute Stube hängen.
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Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de / mysanantonio.com
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CHUPACABRA IN GEFRIERTRUHE?, 2. August 2007
