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Mittwoch, 14. November 2007

Hypothese soll Lichtphänomene von Hessdalen erklären

Lichtphänomen über Hessdalen im Winter 1982 | Copyright: hessdalen.org

Hessdalen/ Norwegen – Bereits im Juli berichteten wir darüber, dass es Wissenschaftlern gelungen ist, mittels Spektralanalysen auf eine energetische Natur der mysteriösen Lichtphänomene über Hessdalen zu schließen. Mittlerweile liegt eine Auswertung dieser Daten vor.

Laut einem Fachartikel Assistenzprofessor Bjørn Gitle Hauge vom „Ostfold University College“ im norwegischen Halden, erlauben die Ergebnisse folgende Schlussfolgerungen und eine erste Hypothese:


- Die Hessdalen-Phänomene bestehen aus ionisiertem Gas und es handelt sich nicht um solide Körper. - Der nachgewiesenen dominanten Elemente Sauerstoff und Stickstoff legen "verbrennende Luft" nahe.

- Andere Elemente wie Silicium, Sand und Metalle wie Eisen, Scandium und Titan lassen darauf schließen, dass sich Staub aus dem Tal zu Gaswolken vermengt. Die nachgewiesenen Anteile - besonders die des Scandiums - könnten erklären, warum die Phänomene nur um Tal von Hessdalen, das für seine Minen bekannt ist, erscheinen.

- Scandium wiederum reagiert stark mit Säuren in der Luft und könnte demnach zudem als Zündmechanismus funktionieren.


- Titan ist hingegen das einzige Element, das innerhalb von Stickstoff brennt und könnte dann auch die Langlebigkeit der sichtbaren Lichtphänomene erklären (es findet beispielsweise in Feuerwerken Verwendung).

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Die Hypothese der Forscher lautet demnach, dass es sich bei den Lichtern von Hessdalen um Wolken aus dem Staub Tal besteht, welche sich durch die Reaktion des Scandiums mit der Luft entzündet. So könnten auch das beobachtete Flugverhalten der Lichtphänomene erklären: Leuchtend (brennend), aufsteigen, in der Luft schweben, an Ort und Stelle verharren, vom Wind bewegt werden - um dann, wenn die „Titan-Eisen-Scandium-Brennstoff“ aufgebraucht ist, zu verlöschen.

Demnach würden sich also Phänomene wie in Hessdalen lediglich auf Regionen und Gegenden beschränken, in welchen – etwa durch entsprechende Minen – die notwendigen geologischen Voraussetzungen gegeben sind. Allerdings gibt es auch andere Gegenden, in welchen seit langer Zeit ganz ähnliche Phänomene beobachtet und dokumentiert werden, ohne dass die entsprechenden geologischen Merkmale vorhanden sind.

Es bleibt also abzuwarten, ob die neuen Erkenntnisse das ganze Geheimnis der Lichter von Hessdalen erklären, oder lediglich die chemische Facette dieser Phänomene beschreibt. Doch auch letzteres darf als großer Fortschritt in der Erforschung dieser Phänomene gewertet werden.

- Eine Galerie mit sensationellen Fotoaufnahmen der Lichtphänomene von Hessdalen finden Sie HIER.


- HIER finden sie Videoaufnahmen der Hessdalen-Lichter


Lichtphänomenen über Hessdalen am 4 Dezember 1999 | Copyright: hessdalen.org
Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten

HIER können Sie den Artikel von Bjørn Gitle Hauge als PDF herunterladen.

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / hessdalen.org / itacomm.net


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HESSDALEN-LICHTER SIND ENERGETISCHE PHÄNOMENE
, 20. Juli 2007
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