Archiv: Start von Himmelslaternen in Wales | Quelle: bbc.co.ukDessau/ Deutschland - Nach Niedersachsen, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und den nordrhein-westfälischen Regierungsbezirken Düsseldorf und Köln hat sich nun auch das Innenministerium Sachsen-Anhalts dem Startverbot für genannte Himmelslaternen, die immer wieder auch für falsche UFO-Sichtungen sorgen, angeschlossen. 5000 Euro Strafe drohen bei Zuwiderhandlung, der Verkauf der Ballone bleibt jedoch weiterhin erlaubt.
Wie "Wochenspiegel-web.de" berichtet, trat schon am 23. April 2009 die neue "Gefahrenabwehrverordnung zur Verhütung von Bränden durch die Benutzung von Ballonen" in Kraft, die unter anderem auch untersagt, "unbemannte Ballone steigen zu lassen, in denen die Luft mit festen, flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen erwärmt wird". Gemeint seien hiermit sind die so genannten Himmelslaternen, die sich in der Bevölkerung einer wachsenden Beliebtheit erfreuten.
Ausnahmeregelungen müssten von den jeweils örtlichen Ordnungsämtern erteilt werden, wobei für deren Erlaubnis "kaum Hoffnung bestehe", wie das Innenministerium unterstrich. Erneut wurde auf die "vorher nicht einschätzbare und sich während der Flugzeit und auf der Flugstrecke veränderliche meteorologische Bedingungen" hingewiesen, die "dazu führen, dass die Himmelslaterne vor dem vollständigen Abbrand des Brennstoffes außerhalb des Sichtbereiches des Verwenders den Erdboden erreicht und ein Brand verursacht wird."
Beliebt sind die Himmelslichter besonders bei Feierlichkeiten aber auch bei UFO-Skeptikern und -Fälschern weltweit, wenn durch Starts solcher Laternen angebliche UFO-Sichtungen verursacht werden sollen. Gerade in Sommermonaten, wenn dann auch Kornkreisfälscher fahrlässig die "Sky Laterns" rund um die trockenen Felder steigen lassen, besteht besondere Brandgefahr für Scheunen, Höfe, Felder und Wälder.
Hinweis d. Redaktion: Da auch wir gegen das illegale und unkontrollierte Starten von Himmelslaternen sind, haben wir uns bemüht, Werbeanzeigen, die den Verkauf der Himmelslaternen anpreisen durch das Filtersystem zu unterbinden. Leider ist das diesbezügliche Angebot jedoch offenbar zu groß, um entsprechenden Anzeigen zu vermeiden. Wir bitten Sie diesbezüglich um Verständnis.
Bitte lassen Sie Himmelslaternen wenn überhaupt nur mit offizieller Genehmigung starten, da erhöhte Feuergefahr besteht!
Bitte lassen Sie Himmelslaternen wenn überhaupt nur mit offizieller Genehmigung starten, da erhöhte Feuergefahr besteht!
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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / wochenspiegel-web.de
